Die Superreichen halten den Häcksler am laufen.
Bill Gates hat von 2009-20014 sein Vermögen in 5 Jahren verdoppelt von 40 auf 80 Milliarden Dollar.
Jetzt hat er 130 Milliarden.
Es wird viel über Philantropie geredet, Spenden und Stiftungen....
Im Endeffekt werden diese Superreichen immer superreicher und ihr Einfluss nicht zwingend weniger.
Durch asketischen Lebensstil sind mir diese Gesellen nicht in Erinnerung geblieben.
Ob von denen einer seine Heizung im Winter die habeckschen >10% runterstellt
ich denke das muss von klein auf gelernt werden, Kindergarten, Elternhaus, Schule, somit dauert das mehrere Generationen, wenn erst die zukünftigen Eltern und dann ihre Kinder es von denen lernen werden.
Bis dahin hilft nur Zwang, sprich Tempolimit etc.
Zwang führt halt immer zu Ablehnung. Solange neue Supermärkte gebaut werden (bei uns gerade erfolgt) und die Regale auch rammelvoll sind, wird in den Köpfen kaum was passieren. Nun wird das Gas teurer, ok. Dann wird nun vielleicht doch nicht mehr das ganze Haus geheizt, vielleicht. Das große Auto steht vor der Tür, muss also gefahren werden. Und ohne Fleisch / mit wenig Fleisch kommen viele nicht zurecht. Ich habe hier zahlreiche Kollegen, die sich jeden Mittag wahlweise von 2 BoWu / Kesselfleisch im Brötchen / Döner mit extra Fleisch / Pommes Currywurst ernähren. Zwischendrin noch Hackfleischbötchen / Stracke / Bauchfleisch. Gemüse wird vom Teller geschubst. So sehen sie dann auch aus. Und bis die unterm Acker sind vergehen noch 2 Generationen.
Ich bin gespannt. Am Ende wird es der Preis richten. Wobei ja der böse Staat immer für den Preis verantwortlich ist. Immer die bösen Politiker, die alles vorschreiben und nichts können...
--> ohne Mangel im Supermarktregal oder Autohaus wird sich wenig verändern. Sobald es nach staatlich verordnet aussieht, wird ein großer Teil der Bevölkerung das ablehnen und dann wird blau gewählt.
...
Meine Mutter hat damals schon Wasser vom Gemüse- und Obstwaschen in der Küche gesammelt und in den Garten gegossen (oder auch als Klospülung verwendet). Müll auf der Strasse aufgesammelt. Regenwürmer nach dem Regen von der Strasse in die Wiese gesetzt. Alles sehr zur peinlichen Berührung meines Bruders und mir. Heute kippe ich das Waschwasser vom Obst/Gemüse auch in den Garten statt es ablaufen zu lassen.
Ich könnte noch ganz andere Geschichte von meinen Großmüttern erzählen.
Die Sache ist doch, dass das gar nicht gewünscht ist: Alle 2 Jahre ein neues Handy, mehrmals Klamotten pro Jahr usw. Meine Mutter hat an den Jeans meiner Geschwister Stoffstreifen angenähnt, damit ich sie weiterhin tragen kann. Heute: unerwünscht!
Meine Mutter hat damals schon Wasser vom Gemüse- und Obstwaschen in der Küche gesammelt und in den Garten gegossen (oder auch als Klospülung verwendet). Müll auf der Strasse aufgesammelt. Regenwürmer nach dem Regen von der Strasse in die Wiese gesetzt. Alles sehr zur peinlichen Berührung meines Bruders und mir. Heute kippe ich das Waschwasser vom Obst/Gemüse auch in den Garten statt es ablaufen zu lassen.
Das ist zwar nett gemeint bringt aber letztlich nicht wirklich was.
Was was bringt sind grundsätzliche Entscheidungen.
1. Wo und wie wohne ich. D.h.
a wie viele qm hab ich zur Verfügung (was mit der Heizernergie korreliert)
b wie weit ist das von meinem Arbeitsort weg und kann ich Övis oder das Rad benutzen oder muss ich ein Auto haben
2. Wie sieht mein Konsum aus, z.b. bzgl Flüge, Anzahl und Größe der Autos in der Familie
Wenn ich da einen niedrigen Fußabdruck habe ist die Frage ob ich das Gemüsewasser in den Garten gieße (was ich hin und wieder auch mache) weitgehend egal.
Und wenn ich 5 mal im Jahr fliege, kann ich viel Wasser in den Garten kippen, das ist dann nicht mehr als Greenwashing.
Das ist zwar nett gemeint bringt aber letztlich nicht wirklich was.
das kann auch mehr sein als nett gemeint, sie war Grundschullehrerin und hat dann später dort auch die Müllsammelaktion der ganzen Schule am Wandertag initiiert. Somit das Bewusstsein an die nächste Generation weitergegeben.
Jemand der im Kleinen selber so agiert hat meist auch bei den von dir genannten großen Dingen den entsprechenden Ansatz.
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Grüße
Tri-K
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slow is smooth and smooth is fast
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So sehen sie dann auch aus. Und bis die unterm Acker sind vergehen noch 2 Generationen.
Keine Bange, diese Klientel ist die erste, die den drohenden Temperaturanstieg nicht verkraftet und sich ebensowenig irgendwo erträglichen Lebensraum erobern kann.
Zitat:
Zitat von keko#
Meine Mutter hat an den Jeans meiner Geschwister Stoffstreifen angenähnt, damit ich sie weiterhin tragen kann. Heute: unerwünscht!
Najagut, die Stories kenn ich auch noch, nur haben wir das damals nicht aus Umweltschutzgründen gemacht, sondern eben weil die Kohle sinnvoller beispielsweise im Hausbau versenkt war als an den Beinen der Kinder.
Dabei denke ich, es war nichtmal so, dass wir die Kohle nicht gehabt hätten, wir haben nur die Prioritäten anders gesetzt.
Damals wars auch gang und gäbe, wennst dich selbständig gemacht oder nen Laden eröffnet hast, dass du dich, wie beim Hausbau auch, erstmal n paar Jahr(zehnt)e krummgerackert und den Gürtel enger geschnallt hast.
Heut lässte dein Konzeptpapier von irgendnem Schlaumeier unterschreiben, holst damit deine Kohle vom Existenzgründerdarlehen ab, kaufst, entschuldigung, least natürlich, dir
ne fette Karre und fährst vom Rest erstmal in Urlaub;- weil, man weiss ja nicht, wann man sichs wieder leisten kann...
Umweltaspekte sehe ich da, auch wenn ichs grob klischeehaft dargestellt hab, eher keine berücksichtigt.
Siehe auch die Lage an den Flughäfern derzeit. Vielleicht ists gut, dass die deutschen Lande nicht so arg heimgesucht werden und alle trotz bekannter Probleme weiterhin wegfliegen wollen;- aber mit etwas Grips und Umweltbewusstsein könnt man schon meinen, dass der eine oder die andere die Idee haben könnte, mitm Zug Urlaub im Harz zu machen oder so...
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