Hier kommt es natürlich individuell auf den persönlichen Anspruch an.
Der Initiator fragt allerdings in der Vorweihnachtswoche schon nach der Vorbereitung der Vorbereitung....der ist also heißer als Frittenfett und das Messer zwischen den Zähnen schmilzt dahin.
In der direkten Vorbereitung mit 80+km/Woche solltest du jedenfalls nicht versuchen noch bewusst Kalorien zu sparen.
Ich verstehe das Wirrwarr an vielen Stellen nicht.
Letztlich gilt doch vom Allgemeinem zum Spezifischen.
Und dann eben viel Grundlage für die (Lauf)Langstrecke...
Das heißt: Marathon und GA2 jetzt eher weniger..
Ich habe in der Vorbereitungsphase die KM langsam hochgefahren...LL schon ruhig bis 30/32km...Dazu die gerne Richtung 85% anvisiertes MRT laufen.
Entgegen dem Greifschen Schema würde ich nur 2 Workouts pro Woche machen (und eins davon ist der lange Lauf).
Den rest füllst du dann - je nach dem, was du verträgst - mit Füllläufen auf
Wenns dir am tempo fehlt, läufst du jetzt eher kurz und harte Sachen. Hügelläufe, Crossläufe passen auch...Ich habe da auch mal n Schwellenblock gemacht...Was man eben braucht...
Ich orientiere mich an dem Konzept von Steffny. Was will ich für eine Marathon-Zielzeit erreichen und wie ist die zugehörige 10 KM Zeit. Funktioniert seit über 20 Jahren gut!
Ich steigere die Umfänge im Vergleich zu früher langsamer und achte sehr auf die Regeneration, um nicht zu überpacen. Die ersten intensiveren Einheiten sind Bergaufläufe, da ich diese orthopädisch viel besser vertrage als wenn ich mich direkt auf der Bahn abschieße.
Die Verletzungsanfälligkeit ist im Alter um einiges höher. Hier ein Beispiel:
2000 - 2003 : 5 Marathons , null (!) Zerrungen
2019-2021 : ein Marathon, aber dafür 6 Zerrungen
Ich hab' bereits zweimal versucht, meine Marathon-PB im Rahmen eines Frühjahrsmarathon mit entsprechend zeitigen und umfangreichen Trainingsbeginn im Dezember zu toppen, zwei mal schief gegangen wegen zu viel und zu früh (verletzt)
Lag vor allem auch an der Empfindlichkeit der Muskulatur gegenüber kalten Bedingungen.
Keine Probleme damit aus dem Sommerurlaub kommend und 10-12 Wochen konsquent auf Herbst-Marathon trainieren.
Insofern bin ich etwas vorsichtig, weniger ist manchmal mehr, speziell im gesetzten Alter und würde das auch dem OP raten
Ich orientiere mich an dem Konzept von Steffny. Was will ich für eine Marathon-Zielzeit erreichen und wie ist die zugehörige 10 KM Zeit. Funktioniert seit über 20 Jahren gut!
Ich steigere die Umfänge im Vergleich zu früher langsamer und achte sehr auf die Regeneration, um nicht zu überpacen. Die ersten intensiveren Einheiten sind Bergaufläufe, da ich diese orthopädisch viel besser vertrage als wenn ich mich direkt auf der Bahn abschieße.
Die Verletzungsanfälligkeit ist im Alter um einiges höher. Hier ein Beispiel:
2000 - 2003 : 5 Marathons , null (!) Zerrungen
2019-2021 : ein Marathon, aber dafür 6 Zerrungen
Bei den Bergläufen gebe ich dir Recht.
Steffny ist natürlich auch immer gerne genommen. Er würde aber das Buch heute auch nicht mehr so schreiben (vermutlich).
Du guckst doch heute nicht mehr ins Buch und suchst den Plan nach der Zielzeit die dir vorschwebt.
Du guckst in "dich" und schaust dir dein metabolisches Profil an. Danach kannst du dann trainieren.
Hier kommt es natürlich individuell auf den persönlichen Anspruch an.
Der Initiator fragt allerdings in der Vorweihnachtswoche schon nach der Vorbereitung der Vorbereitung....der ist also heißer als Frittenfett und das Messer zwischen den Zähnen schmilzt dahin.
In der direkten Vorbereitung mit 80+km/Woche solltest du jedenfalls nicht versuchen noch bewusst Kalorien zu sparen.
Weihnachten kommt jedes Jahr wieder, die Chance auf eine Bestzeit vielleicht nie mehr
Momentan liege ich übrigens bei 1,84 m bei 72,8 Kilo (heute Abend gemessen, morgens denke ich nüchtern könnte es noch etwas weniger sein). Ist also ein Zeichen dass da noch einiges an Potenzial nach unten ist
Geändert von steinhardtass (17.12.2021 um 18:49 Uhr).
Mit dem Gewicht ist es tatsächlich so eine Sache. Man wird sicher moderat auch noch während des richtigen Trainingsplans abnehmen können, aber wenn man es übertreibt geht es schnell an die Substanz und bewirkt im shclechtesten Fall das Gegenteil (Krank, verletzt).
Ist halt blöd wenn man dann schon während der eigentlichen Off-Season und über Weihnachten den Abnehmpart hinter sich bringen muss. Das würde mir persönlich einiges an Lebensqualität nehmen.
Lebensqualität ist für mich sicher kein Übergewicht oder sinnlose Völlerei.
Krank wird man vom falschen essen, wie z.B. zuviel Industrieprodukte, Zucker, schädliche Fette, usw.
Wer etwas darauf achtet muss auch nicht vorher abspecken.
Bevor man in die finale Phase des Marathontrainings einsteigt sollte man schon die längste geforderte Distanz im lockeren langen Lauftempo draufhaben.
Ich würde da jetzt nicht mal annähernd ans MRT ran (vielleicht mal zum Test für 2km hinten raus). Ich würde jetzt locker oder ganz flott laufen. Vermutlich 2 x 60', 1 x Tempo/Schnelligkeit (200er; 400er; 1'on/1'off; etc...) und 1 x irgendwas am Berg.
Und ich würde sowas überhaupt nicht laufen.
Wofür soll das gut sein?
Er will ja keinen 400m Lauf gewinnen sondern eine Vorbereitung für das Marathontraining planen.
Angenommen im Marathontraining sind 120km / Woche angesagt, dann muss man die Orthopädie darauf vorbereiten.
D.h. 1-2 Wochen vorher sollte man die 120km/ Woche drauf haben
=> zwischen 10 und 30km ist alles erlaubt. Hin und und wieder ein paar etwas flottere KM einbauen.
Wenn es dann soweit ist: Greif Countdown zur Bestzeit. ( Wochen Sklaverei mit der Aussicht auf Erfolg )
Die Marathonvorbereitungszeit darf im Falle eines Greif Countdown gerne 12 Wochen betragen.
Radfahren wirst du dir dann sparen können. Ggf. in der Vorbereitung auf den Plan. Während des Planes kannst du das vergessen.
Viel Spaß.
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