Das bis dato so dominierende Mixed-Duo Bikeexpress mit Anna Kiesenhofer (AUT) und Günther Flatscher (AUT) verpasste indes heute den vierten Etappensieg, nachdem die stärkste Dame des Feldes auf der Abfahrt von Fiera di Primiero im ersten Tunnel aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse eine Rille übersah und stürzte.
Zwar blieb die 27-Jährige auf den ersten Blick bis auf ein paar Schürfwunden weitestgehend unverletzt und auch das Rad intakt. Doch nachdem die Radbrille im Verlaufe des Crashes zu Bruch gegangen war, verlor das Duo beim Warten auf Ersatz der Sehhilfe viel Zeit.
„Gott sei Dank ist es halbwegs glimpflich ausgegangen. Wir hatten zum Glück auch einiges an Vorsprung, den es jetzt weiter zu verwalten gilt“, sagte Flatscher, der mit Kiesenhofer gemeinsam als viertes Mixed in Crespano del Grappa einfuhr (3:48.42,0)."
Hatte mich schon gefragt, warum sie so viel Zeit verloren haben, wenn doch Mensch und Rad weitgehend ok waren.
Bei einer Radbrille mit Sehstärke ist das verständlich. Aber wer besorgt einem so schnell Ersatz?
Verbesserungsvorschlag (den wohl keiner liest): Der Kollege sollte die Ersatzbrille gleich dabei haben.
Am Ende sind's 12 Minuten geworden, also haben sie den gestrigen Rückstand genau wieder reingeholt und führen vor den letzten 2 Etappen insgesamt mit komfortablen 46 Minuten.
Es war aber wohl nicht die beste Idee der Organisatoren, ein dichtes Feld durch einen stockfinsteren Tunnel zu schicken.
Mir reichen auf Mallorca schon die Tunnel, wenn ich da ganz allein durchfahren muss .
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Die meisten Radwegbeschilderungen wurden von Aliens erschaffen.
Sie wollen erforschen, wie Menschen in absurden Situationen reagieren.
Es war aber wohl nicht die beste Idee der Organisatoren, ein dichtes Feld durch einen stockfinsteren Tunnel zu schicken.
Zitat:
Zitat von Thorsten
Mir reichen auf Mallorca schon die Tunnel, wenn ich da ganz allein durchfahren muss .
Na da sagt ihr was, ist gerade eine Monat her. Bei der Tour de Kärnten, weiß gar nicht mehr welche Etappe, sind wir in einer 5er Gruppe mit hoher Geschwindigkeit, ca. 50km/h, in einen Tunnel rein.
Wenn man hinten am Rad hängt und ums überleben kämpft bekommt man das so gar nicht mit, was da kommt. Darin war es auch noch nass, der vorne nimmt raus und die Gruppe drückt es nach außen. Ich komme leicht in Schräglage auf eine Fahrbahnmarkierung und das Rad fängt an zu flattern wie wild, Leitplanke kam bedenklich nah, zum Glück hab ich wohl nicht gebremst und bekam das Rad unter Kontrolle - das ging so schnell vorbei wie es kam. Erst später war mir klar wie knapp das war und hätte ausgehen können puhh....
Da hats uns erstmal kurz zerrissen, aber zum Glück hat das Adrenalin gereicht, das ich zumindest an die beiden zwei vorne den Anschluss gleich wieder hatte.
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"After today‘s queensstage, I decided to let it be. Had a great day with good legs and again spectacular landscape. 😄.Unfortunately another unsuccesful try to do @tour_transalp 😭."
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