Ich wunder mich immer, dass die, die sich da äußern ihren Frust über das Kontrollsystem äußern und nicht über die Arschlöcher, die so ein Verfahren nötig machen.
Genau das meine ich ja. Schön auf das System schimpfen, aber kein Wort über die, die dieses System notwendig machen.
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Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
Ich glaube nicht, dass so allgemeine Dinge ausreichen, um dies zu begründen:
"ernster und konkreter Verdacht vorliegt, dass der Athlet dopt".
Sehe ich das falsch?
"[Kommentar zu Artikel 5.3.2: Die NADA wird keine Dopingkontrollen in der Zeit
von 23.00 Uhr bis 6:00 Uhr durchführen. Etwas anderes gilt, wenn ein ernster
und konkreter Verdacht vorliegt, dass der Athlet dopt oder der Athlet das
60-minütige Zeitfenster in diese Zeit gelegt hat oder sich ansonsten mit der
Durchführung der Dopingkontrolle in diesem Zeitraum einverstanden erklärt hat.]"
Kann also ganz einfach die Ursache haben, dass das einstündige Testfenster aus Versehen auf die Zeit von fünf bis sechs Uhr gelegt wurde.
Ich wunder mich immer, dass die, die sich da äußern ihren Frust über das Kontrollsystem äußern und nicht über die Arschlöcher, die so ein Verfahren nötig machen. DAS wäre in meinen Augen zielführender und würde vielleicht mehr zum Nachdenken anregen. Der MTBer Fumic hat das ja vor Jahren auch mal gemacht, als man ihn im Urlaub im Restaurant auf die Toilette bat zum Test... Dann vielleicht doch lieber Nachts zuhause.
Ich finde halt, dass es nicht in Ordnung ist, ohne Rücksicht auf Verluste die Schraube immer mehr anzuziehen, in der Hoffnung dadurch - ja was genau zu bewirken?
Von den erwähnten Arschlöchern erwischt man doch nur einen winzigen Teil. Im Endeffekt sind nur die ehrlichen Athleten die Dummen, während bei den anderen der Staat - nötigenfalls mit Morddrohungen - dafür sorgt, dass möglichst nichts auffliegt.
Ich habe zu meinem großen Bedauern keine praktikable Lösung für die beschissene Gesamtkonstellation parat, aber ich finde es zu billig, hemmungslos über diejenigen herzuziehen, die als persönlich Betroffene Kritik an der Kontrollsituation üben. Wenn sie diese Eingriffe in ihre Intimsphäre über sich ergehen lassen müssen, dann soll man ihnen doch bitte zumindest das Recht zugestehen, dazu eine nicht massenkompatible Meinung zu haben.
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