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26.11.06
Starke Leuchten am Rad, Teil 4: Kauflampen

Kauflampen - der starke Tobak

Jetzt komme ich mal ohne Umschweife zu der Lampe, die meiner Meinung nach im Moment den Preis/Leistungsführer darstellt: Der Sigma Mirage. Irgendjemand bei Sigma muss mal ne gute Idee gehabt haben und keiner der Konkurrenten hat das Konzept aufgegriffen. Bis auf die exotischen 12V Dynamo-Lichter ist die Mirage die einzige Lampe mit 5W Leistung - und trotz aller Effizienz-Feilereien ist es nunmal so, dass eine 2,4W Lampe einer mit der doppelten Leistung nicht das Wasser reichen kann, wenn nicht ganz grobe Schnitzer bei der Konstruktion gemacht worden sind. Die Ausleuchtung der Mirage ist ziemlich zerrissen, das sieht eigentlich grauenvoll aus und auch von anderen Problemen wird immer wieder berichtet. Aber unterm Strich bietet die Lampe einfach helles Licht und ich hatte auch beim Rennradfahren nie ein Problem, genügend zu sehen. Es ist meine meistgenutzte Lampe.

 

Sigma Mirage
Sigma Mirage: Top beim Preis/Leistungsverhältnis. 5 Watt bringen Lichts ins Dunkel.
Es gibt sie mit einem Bleiakku und mittlerweile auch mit einem NiMH-Akku namens "Nipack". Das Set nennt sich dann "Mirage Evo pro". Der Nipack kommt mit einem tauglichen Ladegerät und ist klein genug, dass er in die Trikotasche passt. Damit kann man dem Winter ein Schnippchen schlagen und den Akku warm halten - dann verliert er nämlich auch keine Kapazität (Verlängerungskabel nicht vergessen - ist bei der Helmhalterung dabei). Für den Sommer gibts auch eine Halterung für Rahmen oder Vorbau. Der Bleiakku ist schwer, blockiert einen Flaschenhalter und kommt mit einem untauglichen Ladegerät, mit dem man den Akku in kürzester Zeit kaputtkocht. Meine Meinung: Mirage nur mit Nipack oder Fremdakku. Akkus von Drittherstellern gibt es auch genügend, bis zu 10Ah in einem Flaschenhalter-tauglichen Gehäuse. Der Nipack gibt unter Idealbedingungen 4 Stunden Licht für die Mirage, das habe ich im Sommer auch mal tatsächlich erreicht. Im Winter würde ich mich nicht darauf verlassen und bei Touren >=3h einen zweiten Akku mitnehmen oder wenigestens ein Not-Licht einstecken.

 

Sigma Mirage Evo XPro.
Sigma Mirage Evo XPro.
Zur Mirage gibt es zusätzlich noch die (nicht STVZO zugelassene) Mirage-X, die 10W Leistung saugt. Mit dem Nipack wird es dann schon recht knapp, der der kann die selbst unter Idealbedingungen nur 2 Stunden lang befeuern - in der Praxis kommt man damit nur bis zum Döner um die Ecke. Wenn man sie nur in kritischen Situationen als Fernlicht nutzt, mags gehen, ansonsten ist ein größerer (nicht bei Sigma erhältlicher) Akku Pflicht. Licht kommt da ordentlich raus. Der Spot reicht weit in die Ferne und die Seitenausleuchtung reicht meist, um zu sehen, wo die nächste Kurve lang geht. Auf der Strasse gibt es wohl keine Situation, in der man mehr braucht. Wer mehr Seitenausleuchtung braucht, möge zwei davon nehmen. Aber Achtung: Blendungsgefahr für den Gegenverkehr! Wenn man die Mirage-X öfter benutzt, kommt man mit einem einzelnen Akku nicht weit. Es gibt von Sigma das sogenannte "Endurance Kit", welches ausser der Mirage, der Mirage-X und dem Nipack samt Ladegerät noch einen zweiten Nipack, eine Helmhalterung für die X und ein Rücklicht beinhaltet. Damit kommt man zu einem vernünftigen Preis schon recht weit.

Das klingt zu gut um wahr zu sein? Es gibt eben doch kein Licht ohne Schatten: die Mirage leidet unter einer Menge von Problemen, vor allem in der Verarbeitungsqualität. Wenn man mal die Probleme mit dem Bleiakku und "Ladegerät" aussen vor lässt, treten allerlei Probleme mit Kontaktschwierigkeiten und Kabelbruch auf: Der Steckkontakt in den Lampen leiert relativ schnell aus, am Nipack gab es bisher keinen Knickschutz (soll bei den neuen aber drin sein) und daher bricht gerne mal das Kabel am Akku. Auch die elektronischen Schalter bei den "Evos" machen immer mal wieder Ärger. Bei regelmässiger Benutzung kann man froh sein, wenn nach einem Jahr noch alles funktioniert. Dennoch muss man fair sein: Zu diesem Preis gibt es nichts vergleichbares.

Möglicherweise läuft die Ixon Speed der 5W Mirage demnächst den Rang ab. Ob sie von der Helligkeit in derselben Liga spielt, muss sich aber erst zeigen.

Fürs Fahren im Wald, wo die STVO nicht gilt, gibt es eine Fülle von (nicht straßenzugelassenen) kommerziellen Halogen- und HID-Lampen, die ich hier ebenfalls nicht alle besprechen kann. Konkrete Fragen bitte im mtb-news-Forum stellen, dort sind die Lampenprofis. Beispielhaft mag das Sortiment von "Lupine" gelten, die sozusagen als Mercedes unter den Fahrrad-Lampenherstellern gelten. Deren Halogenlampen nennen sich "Nightmare" und sind, wenn man mit dem Stromverbrauch klarkommt, für alles tauglich, was man so mit dem Rad fahren kann.

 

Lupine Edison: High-End Lampe mit spektakulärer Performance. Fast perfekt, leider teuer.
Das absoluten Nonplusultra für Leute, die gar nicht wissen wohin mit dem Geld (oder die einfach viel im Wald fahren und 900€ übrig haben) ist sicherlich die HID-Leuchte "Edison 10", die einen 10W WA-Brenner beinhaltet mit einer speziellen Steuerelektronik, die diesen mit ordentlich Überspannung betreibt und bei 16W Energieverbrauch Licht herausholt, bei dem die besten Halogenlampen doppelt soviel verbrauchen. Dazu gibts einen LiIon-Akku, der die Lampe 10 Stunden lang befeuern können soll (bei 10W - bei voller Leistung sinds noch 6:30h). Bilder von der Ausleuchtung gibt es unter www.lupine.de.

Etwas günstiger gibt es HID-Licht, auch mit dem WA-Brenner, den Lupine einsetzt bei der Firma Trailtech. Da diese spezifikationsgemäß mit 10W betrieben wird, dürfte da wesentlich weniger Licht rauskommen, als bei der Lupine. Dafür kostet sie auch wesentlich weniger. Ein Bild von der Ausleuchtung habe ich nicht, vielleicht kann Hugo hier was nachliefern. Der von Trailtech angebotene Akku ist ein NiMH-Akku mit 3,7Ah. Das soll für 3 Stunden Licht reichen, was ich schon recht knapp finde, wenn man nicht noch eine zusätzliche Beleuchtung (oder einen zweiten Akku spazierenfährt).

Trailtech gibt an, dass man den Ballast auch mit 14,4V betreiben kann, was die Nennspannung eines Vierzelligen LiIon-Akkus wäre. Unklar ist dabei aber, ob man tatsächlich auch einen solchen Akku nehmen kann, denn in voll geladenem Zustand liefert ein LiIon-Akku deutlich mehr als diese 14,4V. Diverse HID-Ballaste haben bei vollen LiIon-Akkus irgendwann den Geist aufgegeben. Ob das für die von Trailtech auch gilt, vermag ich nicht zu sagen. Mir wärs zu heiss. Leider gibt es dreizellige LiIon-Akkus kaum fertig zu vernünftigen Preisen zu kaufen.

Die eigentliche Sensation der diesjährigen Eurobike ist die HID-Lampe, die Busch & Müller vorgestellt hat. Auch mit einem WA-Brenner ausgestattet, aber als einzige HID-Leuchte hat sie einen STVZO-konformem Reflektor (der sich angeblich auf rotationssymmetrisch umstellen lässt). Ob der Scheinwerfer dann tatsächlich eine Zulassung bekommt und wieviel das Gerät taugt, wird sich zeigen, wenn die Lampe in den Handel kommt. Der große Reflektor läßt vermuten, dass die Lichtausbeute höher sein wird, als bei den Konkurrenzgeräten mit dem gleichen Brenner.

Das Kunststoff-Gehäuse ist allerdings nicht so schick wie das von Trailtech. Mitgeliefert werden soll ein 7,2V LiIon-Akku mit 6,45Ah, der die Lampe 7h lang befeuern können soll. Das dürfte für die meisten Leute ausreichend sein. Interessant finde ich, dass die Lampe mit 7,2V betrieben werden kann und so zusätzliche Akku-Kapazität mit billigen Camcorder-Akkus gedeckt werden kann. Die Notwendigkeit von dreizelligen LiIon-Akkus hat mich bisher immer von HID abgehalten. Offenbar hat Busch & Müller hier einen eigenen Ballast entwickelt. Auf der Herstellerseite (www.bumm.de) gibt es eindrucksvolle Ausleuchtungsbilder - durch die fahrzeugtaugliche Optik kommt deutlich mehr Licht auf die Strasse, als mit dem gleichen Brenner und rotationssymmetrischer Optik.

 

Akkulampen-Vergleich.
Akkulampen-Vergleich: Für eine größere Dastellung bitte auf das Bild klicken.
Für eine vergrößerte Darstellung des Vergleichsbildes bitte hier klicken (neues Fenster). 

Dank an Marion Müller und Andreas Mühlbradt für die Mithilfe bei der Entstehung der Beamshots/Ausleuchtungsaufnahmen. 

 

Kommende Beiträge:

  • Exkurs: Die rechtliche Situation in Deutschland
  • Selbstbau: "Kochrezepte" für Bastler 

 



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