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Alt 08.04.2021, 08:25   #21729
Matthias75
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Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Vielleicht ist das Ergebnis von Corona ja auch, dass Kinder merken, dass die Welt kein Ponyhof ist?

Wäre das schlimm?
Da meinst, wenn Kinder schulisch angehängt werden, weil sie zu Hause keinen adäquaten Heimunterricht bekommen (was nicht unbedingt ein Vorwurf an die Eltern ist), keine adäquate Betreuung bekommen, kaum Freunde sehen können, nicht in Vereine gehen können, keinen Vereinssport machen können etc. ist das eine Erfahrung, die Kinder unbedingt möglichst früh sollen?

M.
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Alt 08.04.2021, 08:43   #21730
NBer
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Beiträge: 6.362
bei unseren kinder/jugendlichen zwischen 5 und 20 jahren kann ich keine großen probleme feststellen. man muss aber auch sagen, dass es überdurchschnittlich motivierte kinder/jugendliche sind, da unser verein eine klare leistungssportorientierung hat und keine "beschäftigung" bietet.
von den rund 80-90 kindern/jugendlichen haben seit märz vergangenen jahres gerade einmal 2 ihre mitgliedschaft beendet, und das, obwohl die jahrgänge 2011 und jünger seit nun mehr über einem jahr kein schwimmtraining haben. das finde ich schon beachtlich, was da vor allem auch die eltern an motivation vermitteln.
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Alt 08.04.2021, 08:44   #21731
deirflu
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Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Vielleicht ist das Ergebnis von Corona ja auch, dass Kinder merken, dass die Welt kein Ponyhof ist?

Wäre das schlimm?
Eigentlich ja. Ich denke Kinder sollten möglichst unbeschwert und sorglos aufwachsen können. Dass das Leben kein Ponyhof ist lernen sie unweigerlich im laufe der Zeit.

Vor allem ohnehin schon benachteiligte Kinder leiden noch viel stärker unter den derzeitigen Problemen und fallen dadurch noch weiter zurück bzw haben halt noch weniger Chancen.




Danke für die Genesungswünsche
Heute geht´s mir etwas besser
deirflu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 08:50   #21732
Matthias75
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Benutzerbild von Matthias75
 
Registriert seit: 12.12.2010
Ort: Hofheim a.T.
Beiträge: 4.618
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Diesen Ansatz halte ich für nicht akzeptabel, und ich kann mir nicht vorstellen, daß das vor Gericht standhält. Wenn man damit anfängt, könnten Arbeitgeber einen Großteil der Krankmeldungen als selbtverschuldet abhaken und die Lohnfortzahlung einstellen. Ein großteil der Unfälle hat zumindest einen Eigenanteil an Schuld, die meisten Infektionen könnten auch vermieden werden, hätte/würde man ..... Wenn das juristisch haltbar wird, ist der arbeitsrechtliche Schutz von Kranken völlig ausgehöhlt.

ich habe diesbezüglich nochmal etwas recherchiert:

Infektionsschutzgesetz § 56 - Entschädigung dürfte passen:

Zitat:
(1) Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld.
...
Eine Entschädigung nach den Sätzen 1 und 2 erhält nicht wer,
- durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe, die gesetzlich vorgeschrieben ist oder im Bereich des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betroffenen öffentlich empfohlen wurde, oder
- durch Nichtantritt einer vermeidbaren Reise in ein bereits zum Zeitpunkt der Abreise eingestuftes Risikogebiet
ein Verbot in der Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätte vermeiden können.
In anderen Worten: Sobald eine Quarantäne vergeschrieben ist, zahlt der Staat/die Behörde ersatzweise das Gehalt. Ausnahme: Man hätte die Quarantäne durch eine gesetzlich vorgeschriebene Impfung oder durch Nichtantritt der Reise vermeiden können.

Formal zahlt wohl in den ersten sechs Wochen der Arbeitgeber weiter das Gehalt und fordert dies auf Antrag von der Behörde zurück.

M.
Matthias75 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 08:58   #21733
MattF
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Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 7.379
Zitat:
Zitat von deirflu Beitrag anzeigen
Eigentlich ja. Ich denke Kinder sollten möglichst unbeschwert und sorglos aufwachsen können. Dass das Leben kein Ponyhof ist lernen sie unweigerlich im laufe der Zeit.
Da hab ich meine Zweifel bei einigen Erwachsenen, dass die vor Corona schon gelernt hatte, dass auch mal was schief gehen kann
MattF ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:07   #21734
deirflu
Szenekenner
 
Benutzerbild von deirflu
 
Registriert seit: 31.08.2011
Beiträge: 2.506
Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Da hab ich meine Zweifel bei einigen Erwachsenen, dass die vor Corona schon gelernt hatte, dass auch mal was schief gehen kann
Ich auch, das liegt aber wohl an der Erziehung die sie in ihrer Kindheit genossen haben.
deirflu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:22   #21735
pepusalt
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Registriert seit: 01.12.2020
Beiträge: 487
Zitat:
Zitat von Adept Beitrag anzeigen
Kinder und Jugendliche scheinen doch immer mehr an den Corona-Massnahmen (besonders Schulschliessungen) zu leiden, entgegen der Berichte der Eltern hier im Forum, dessen Kinder überhaupt keine Probleme haben*: https://www.swr.de/swraktuell/baden-...R19sy0c4bOvwWY

Zitat:
„Studien, wie beispielsweise die Hamburger Copsy-Studie, hätten gezeigt, dass es seit dem Corona-Lockdown immer mehr Kinder gibt, die depressive Verstimmungen oder psychosomatischen Störungen haben.“

Gibt es denn Forumsteilnehmer, die in dem Bereich arbeiten und hier mal ihre Erfahrungen schildern könnten?

* Ich glaube, dass die Eltern, dessen Kinder Probleme haben, hier es nicht teilen. Daher ist hier die Ansicht der Eltern so einseitig.
Ich bin K/J/E Trainer einer Nicht-Ausdauersportart. Über den Winter Onlinewohnzimmerteppichtraining, seit die Temperaturen die Null wieder überschritten können wir jetzt Freilufttraining ohne Kontakt in kleinen (Ü14) und mittleren (U14 ) Gruppen machen.

Zum Einen Seltsamerweise leiden die Kinder von Eltern der Coronaverharmloser, Maßnahmen- und Impfgegner am deutlich meisten. Nein, das ist nicht mal einkommensabhängig, da ist auch eine Zahnärztin dabei, die jetzt ohne Aupair mit ihren Kindern zurechtkommen müssen, aber mit gesamter Familie Ostern auf Malle in ihrer (eigenen) Ferienwohnung waren.
Neulich hatte ich wieder eine Mutter, die wegen Maskenpflicht und Pflichttests in der Schule wie ein Rohrspatz geschimpft hat und regelrecht verzweifelt war. Ratet mal wie's ihren Kindern geht. Sie erholen sich regelrecht bei meinem momentanen 2-wöchentlichen Freilufttraining.

70% der Kinder aus Vorcoronazeiten sind mittlerweile in etwa erfreulicherweise geblieben, und da stehen auch aufgeweckte aufmerksame Eltern dahinter, die jede pandemie- und regelgerechte Initiative von mir freudig und tatkräftig begrüßen und kreativ mithelfen. Und auch hier sind Mütter, die nebenbei Supermarktkasse machen, oder geschlossene Restaurationsbetreiber/Innen dabei, und mittelständisch Unternehmer, die alle alles unterstützen.

Meine Beobachtung ist daher dass die Leiden der Kinder maßgeblich davon abhängig wie die Eltern das schultern (Überraschung?)
pepusalt ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2021, 09:23   #21736
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 3.871
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Ich kann das Gejammer von Menschen, die de facto 1a durch die Pandemie kommen, einfach nicht mehr hören. Die ach-so-ermattete Nation.
Wie definierst Du "de facto 1a durch die Pandemie kommen" und wie hoch siehst Du den Anteil dieser Menschen an der Bevölkerung, bzw. an denen, die sich beklagen?
Kannst Du Dir vorstellen, daß so ein Satz bei jedem, der sich ernsthaft belastet fühlt, als höchst arrogant und empathielos ankommen könnte? Und wäre es bei der aktuell so gern beschworenen Pflicht zur Solidarität nicht auch etwas mehr Mitgefühl mit denen angebracht, denen die Belastungen und Einschränkungen mehr ausmachen, als Dir?
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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