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Triathlon mit Bandscheibenvorfall? - Seite 4 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 17.08.2010, 10:44   #25
maifelder
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Benutzerbild von maifelder
 
Registriert seit: 17.10.2006
Ort: am Hexenturm
Beiträge: 12.324
aber das willst Du nicht hören.

Wir können Dich nur zu gut verstehen.

Abklingen lassen, langsam die Muskulatur aufbauen, Zeit lassen und dann jahrelang Spaß haben.

Mit Hau-Ruck-Aktionen machst Du mehr kaputt und das Frusterlebnis wird noch größer.
maifelder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2010, 14:04   #26
MatthiasR
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Benutzerbild von MatthiasR
 
Registriert seit: 27.08.2009
Ort: Angelbachtal
Beiträge: 3.099
Zitat:
Zitat von maifelder Beitrag anzeigen
Gibt es beim K78 keine Punkte? Oder haben die nicht ausgereicht? 5Punkte braucht man zum UTMB?
Der K78 gibt zwei Punkte. Und ja, für den UTMB braucht man ab 2011 fünf Quali-Punkte aus maximal zwei Rennen (in 2009 + 2010).
Der UTMB selbst bringt übrigens auch nur vier Quali-Punkte

Zitat:
Zitat von maifelder Beitrag anzeigen
Ich war auf der Seite vom UTMB, kann aber die Liste nicht finden, wo man sich qualifizieren kann und wie viele Punkte es gibt. Punkte gibt es zum Finnish, nicht für die Platzierung, oder?
Liste der Qualifikationswettkämpfe

Und ja, Finishen reicht.

Gruß Matthias (ganz leicht off-topic )
__________________
Follow me on Strava: https://www.strava.com/athletes/20063929
MatthiasR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2010, 16:57   #27
bellamartha
Szenekenner
 
Benutzerbild von bellamartha
 
Registriert seit: 30.05.2010
Beiträge: 5.240
Das war's erst mal...

Hier noch mal eine kurze Meldung zum Stand der Dinge:
Ich werde nächste Woche nicht in Barcelona starten und auch die Meldung für Regensburg 2011 zurück ziehen. Nach langem Hickhack wegen Barcelona, ging dann auf einmal alles ganz schnell als ich neue Beschwerden bekam, die ich zunächst mit dem Bandscheibenvorfall in Verbindung gebracht habe, von denen sich dann aber heraus stellte, dass sie neurologischer Natur sind und eben nicht mit dem BSV zu tun haben. Gerade heute morgen komme ich nach einer Woche aus der Neurologie, wo sie allerlei Diagnostik gemacht haben. Gutes ist dabei nicht wirklich heraus gekommen.
Für mich geht's jetzt erst mal darum, noch besser (be)greifen zu können, was ich habe und wie ich damit umgehe. Und dann - in ein paar Monaten vielleicht - auch darum, zu sehen, wie Sport sich in meinem Leben in Zukunft einordnen wird. Der Druck irgendwelcher Wettkämpfe ist ganz weg und das ist gut so.
An dieser Stelle noch mal Danke für euer Tipps und Ratschläge, von denen ich manches beherzigt und vieles überdacht habe.
Bis dann mal, J.
PS: Jens, ich melde mich bald mal bei dir und berichte.
bellamartha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2021, 17:37   #28
Patrick1979
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Registriert seit: 09.03.2016
Beiträge: 186
Lächeln

Zitat:
Zitat von titansvente Beitrag anzeigen
Also als medizinischer Laie aber leidgeplagter Patient hört sich die Diagnose des Radiologen nicht sooo schlimm an.

Ich hatte selber schon mehere kleine Vorfälle in der LWS und HWS. Ich laboriere damit herum, seit ich siebzehn bin.
Bei mir sind die medizinischen Ursachen sowohl in Fehlstellungen des Bewegungsapparates zu finden Skoliose, Hüftdysplasie, Plattfüsse, O-Beine, alsauch in den 18 Jahren Leistungsturnen, die dem Krankheitsbild ebenfalls nicht zuträglich waren.

Am schlimmsten ist bei mir ebenfalls L5/S1 betroffen, zwischen denen die Bandscheibe mittlerweile fast völlig fehlt.
Ich habe mich in einer akkuten Phase 2007 zur Bestandsaufnahme in die Frankfurter Uniklinik (Friedrichsheim) begeben, wo man klipp und klar zu verstehen gab, dass diese beiden Wirbel nun langsam versteifen würden. Ich hatte damals die Wahl diesen Prozess seinen natürlichen Verlauf zu lassen oder eine Versteifungsoperation (Spondylodese) durchführen zu lassen.
Auch damals hatte ich Angst davor, keinerlei Sport mehr betreiben zu können und entschied mich auf Anraten meiner Frau (leitende Physiotherapeutin) dafür, die Versteifung auf natürlichen Wege geschehen zu lassen, so lange sich die Schmerzen in Grenzen halten. Ich habe dann auch begleitend mit Rumpfgymnastik, Balanceübungen etc. begonnen und habe seit dem unter anderem zwei LD´s in Ziel und zwei MTB-Etappenrennen ins Ziel gebracht.

Was sollen Dir diese Zeilen sagen?
  1. Ein Bandscheibenvorfall muss nicht das Ende deines Sportler- bzw. Triathlonlebens bedeuten!
  2. Lass Dich nochmal auf Fehlhaltungen durchchecken.
  3. Verändere Deine Trainingsinhalte, besonders Dein Lauftraining. Versuche dem mehr Qualität zu geben und spar dir unnütze Läufe! Ein Marathon ist diesem Krankheitsbild alles andere als zuträglich! Laufe diesen nur noch wenn du musst, also im Rahmen einer LD. Sprich: Finger weg von Herbst- oder Frühjahrmarathons.
  4. Ebenfalls Finger weg von Sportarten wie Fussball, Sqaush etc.
  5. Hör auf Deinen Körper! Was nicht geht, geht nicht!
  6. Mach Rücken- und Bauchmuskeltraining. Was auch wunderbar ist, ist Balancetraining. Kauf Dir ein Airex Balancepad und mach Übungen!
So, nun drücke ich Dir alle verfügbaren Daumen
Der Beitrag ist schon etwas älter hier und dennoch interessant deine Antwort

Frage dazu ist :
Ich leide seit 4 Wochen an Schmerzen linksseitig ausstrahlend und bekomme morgen mein MRT . Falls sich der Verdacht sich bestätigt , kannst du genau sagen , welche gezielten Übungen dich wieder fit gemacht haben und nicht kontraproduktiv sind ?

Viele Grüße
Patrick
Patrick1979 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2021, 18:50   #29
merz
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Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 5.126
Anekdotisch:
vor 15 Jahren ein (auch nach MRT) Bandscheibenvorfall, ausstrahlend aber ohne Lähmung und Taubheit - ging dann nach 2-3 Woche und wie ich heute sagen muss, wirklich unterbehandelt weg.
So richtig Triathlon mit LD (alles langsam und ohne Ambitionen) habe ich erst in den Jahren danach gemacht, auch Marathon war kein Problem.
Kein spezifische Übungen, "mach ja genug Sport" und etwas Yoga...

Voriges Jahr hat es mich dann erwischt. Erste begrenzte Reizungen nicht ernstgenommen, eigentlich nicht richtig verstanden was da los war.
Als das dann eskalierte mit Lähmung, Taubheit in Fuss und Bein und starken Schmerzen war eine Operation unausweichlich.

Beendet ist die Geschichte nach 10 Monaten noch immer nicht: Radfahren und Schwimmen im reinen Wohlfühlbereich geht, Rücken ist immer noch recht schwach und anfällig, Laufen geht nicht - noch nicht, nie mehr? wer weiss.

Moral: Jetzt erstmal gesund werden und dabei und danach aktiv angehen, auch die Ursachen.
Zur Frage: Eigeninitiative ist gut und notwendig, aber Du brauchst professionelle Anleitung.
Gute Physiotherapie ist Gold wert.

Die Punkte 1.-6. von titansvente oben gehe ich so mit, allerdings, ob es wirklich zwingend ist, nicht mehr lang zu laufen, ist, glaube ich, fallabhängig.

m.
merz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2021, 09:09   #30
dasgehtschneller
Szenekenner
 
Benutzerbild von dasgehtschneller
 
Registriert seit: 19.08.2010
Ort: Schweiz
Beiträge: 2.196
So ähnlich geht es mir auch.

Ich hatte gegen Ende 2019 auf einmal Schmerzen im Bein, habe dann fast ein Jahr versucht das mit Physio, Übungen usw. wegzukriegen, schlussendlich ist es aber statt besser immer schlimmer geworden bis es auch mit Schmerzmitteln nicht mehr auszuhalten war.

Ich habe mich dann nach fast einem Jahr entschieden den Nerv durch eine endoskopische OP zu entlasten. Dabei wurde einfach der Teil rausgeschnitten der auf den Nerv drückt.
Das hat soweit ganz gut geklappt und ich bin schon recht bald nach der OP wieder ohne Schmerzmittel ausgekommen nachdem ich fast ein Jahr lang alle möglichen Mittel in der maximalen Dosis einwerfen musste (Auf ärztliche Anweisung natürlich).

Als ich dann wieder angefangen habe 100% zu arbeiten sind die Schmerzen aber wieder zurück gekommen, wenn auch nicht in dem Ausmass wie vor der OP.
Ich musste dann nochmals etwas kürzertreten und hatte den nächsten Rückfall als ich wieder mit Laufen angefangen habe, musste dann wieder etwas zurückschrauben, habe ein paar Monate später wieder mit etwas weniger Problemen mit Laufen angefangen aber wieder einen Rückfall als ich angefangen habe etwas mehr und schneller zu laufen...

Jetzt nach bald 2 Jahren bin ich zwar mehr oder weniger Schmerzfrei, Laufen geht aber noch immer nicht. Alle 1-2 Monate versuche ich es zwar wieder, meist muss ich dann aber bald wieder bremsen.

Ich bin gespannt ob das irgendwann wieder gehen wird. Ein Stück weit habe ich mit meiner Triathlon Laufbahn aber schon fast abgeschlossen
Vielleicht schaffe ich es irgendwann wieder auf eine Sprint oder OD aber ich glaube bis zum Ironman werde ich es wohl nie mehr schaffen
dasgehtschneller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2021, 17:00   #31
Patrick1979
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.03.2016
Beiträge: 186
Lächeln



MRT HEUTE
L4/5 bandscheiben vorfall...l5/s1 anfaenglich
L3/4.auch beginnender vorwölbung

was steht da genau an in Zukunft ?
Welche Übungen habt ihr dazu ?
Wie langwierig ist das wohl ?

Kein Triathlon mehr ist keine Option für mich

Viele Grüße an euch
Patrick1979 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2021, 19:51   #32
merz
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 5.126
Mit dem Befund und den Bildern gehst Du zu Deinem (hoffentlich guten) Orthopäden und ihr besprecht was jetzt die Therapie ist, damit Du erstmal gesund im Sinne von schmerzfrei und stabil wirst (? sollte eigentlich klar sein) Das ist jetzt erstmal denke ich das Ziel.

m.
merz ist offline   Mit Zitat antworten
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