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Kalium- unterversorgt durch Trainingsumfang? - Seite 2 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 01.07.2020, 16:15   #9
Acula
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Beiträge: 2.314
Zitat:
Zitat von Siebenschwein Beitrag anzeigen
Ich würde den Teil über „basische“ und „saure“ Kaliumsalze im Körper als absolute Scharlatanerie oder höflich als wissenschaftlichen Humbug bezeichnen.
Alle diese Salze dissoziieren spätestensim Magen zu 100%. Welches Gegenion da ursprünglich dranhing, ist dem Kalium, mit Verlaub, komplett Wumpe.
Das blaue Kästchen ist mir eherlich gesagt erst nach diesem Hinweis aufgefallen Und Würde ich auch ignorieren, aber den Rest finde ich lesbar.
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Ich bin Ernährungswissenschaftler und haben einen kleinen Ernährungsblog, schau doch mal rein

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Alt 02.07.2020, 20:11   #10
fras13
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Mein erster Laborbefund in der Reha-Klinik gab Anlass für meine Nachfrage hier im Forum, ob ein für mich deutlich erhöhter Trainingsaufwand der letzten Monate die Ursache für eine Kalium-Serum-Konzentration unter dem empfohlenen Wert sein könnte.

Heute habe ich den Arzt noch einmal befragt. Morgen wird eine weitere Blutabnahme erfolgen, so dass das Ergebnis zum Abschlussgespräch am nächsten Dienstag vorliegen soll.

Da ich weder über Schwindelgefühle noch Herzrhythmusstörungen klage, könnte es auch "ein Fehler des Labors" sein ... Oder eben einer dieser Werte unter dem empfohlenen Serum-Spiegel, aber noch lange nicht unterversorgt.

Ich werde hier berichten.
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Viele Grüße, Frank
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nach dem Winterpokal ist vor dem Winterpokal

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Geändert von fras13 (02.07.2020 um 22:59 Uhr).
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Alt 07.07.2020, 12:42   #11
fras13
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Ort: Berlin
Beiträge: 2.611
So, das abschließende Arztgespräch in der Reha hat mich aufgeklärt.

Der 2. Labortest auf Kalium im Serum ergab einen höheren Wert.

Dieser hat sich von 3,44 auf 3,8 erhöht und liegt damit lt. Labor am unteren Bereich der empfohlenen Werte. Durch die gezielte Ernährung (täglich 1 Banane, getrocknete Aprikosen, getrocknete Tomaten) ist also auch eine Verbesserung eingetreten.

Der Arzt konnte aus den Laborwerten keine krankhafte Veränderung feststellen. Wir sind nach einem Gespräch über meine langsam gesteigerten Trainingsumfänge bis aktuell 12 Std./Woche zum Ergebnis gekommen, dies also doch auf den Kaliumverlust durch den Körperschweiß beim Sport zurückzuführen.

Substituieren muss ich nicht zwangsläufig, aber mehr auf die Ernährung achten.
Bananen habe ich wohl seit letzten Herbst nicht mehr gegessen. Und Kartoffeln auch zu selten, da meine Frau für sich eher KH sparen will. Viel Gemüse, auch grüne Salate mit Paprika und Tomaten gehören eh dazu.

Alles ist gut...
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Viele Grüße, Frank
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Alt 03.09.2020, 08:14   #12
fras13
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Beiträge: 2.611
Moin, hier gibt es noch einmal ein paar Infos.

Ich muss regelmäßig Laborwerte des PSA-Wertes erstellen lassen.

Dabei werden laufend auch die Laborwerte für alle Elektrolyte im Blut bestimmt.

Nun habe ich meinen Facharzt dazu befragt. Dieser überprüft die Daten regelmäßig, wenn die Laborwerte vorliegen. Er hatte nie Anlass, mich auf den Kaliumspiegel hinzuweisen.

Die Kaliumwerte lagen auch vor meiner Reha bei 4,16 bis 4,41 ...

Nun frage ich mich, warum die Klinik im ersten Test unter 3,5 ermittelt hat.
Möglich, dass die Schwester bei d. Blutabnahme gleich das erste Blut abgenommen hat, nicht den "Mittelstrahl".

Egal, auf jeden Fall hätte es mich gewundert, das mein Training schon so umfangreich und intensiv gewesen sei, dass sich der K-Wert so stark verändert hätte.
Und meine Ernährung stimmt auch, was die Kaliumversorgung betrifft.
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Viele Grüße, Frank
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Alt 03.09.2020, 16:19   #13
Hafu
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Registriert seit: 24.10.2006
Beiträge: 14.553
Zitat:
Zitat von fras13 Beitrag anzeigen
...
Nun frage ich mich, warum die Klinik im ersten Test unter 3,5 ermittelt hat.
Möglich, dass die Schwester bei d. Blutabnahme gleich das erste Blut abgenommen hat, nicht den "Mittelstrahl".
...
Dann hat die Schwester alles richtig gemacht. Bei einer Blutabnahme direkt aus der Vene muss man nichts verwerfen (im Gegensatz zu einer Blutabnahme aus einem zentralen Venenkatheter, wie man ihn in der intensivmedizin oft hat oder einem U-Status).

Natürlich sollte man nicht übertrieben lange stauen vor der Blutabnahme und man sollte sich mit der Nadel auch sicher in der Vene befinden und nicht evt. noch extravasale Gewebsflüssigkeit mit ansaugen.

Nachdem nur ein einziger Wert einmalig bei dir auffällig war und du danach und davor Normalwerte hattest, würde ich das Ganze auch nicht überbewerten. Na und K können schonmal durch Sport, ungewöhnliches Schwitzen und Ernährungsfaktoren aus den Normbereichen rutschen, ohne dass das ernsthaften Krankheitswert hat.
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Alt 03.09.2020, 17:55   #14
fras13
Szenekenner
 
Benutzerbild von fras13
 
Registriert seit: 07.10.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 2.611
Danke HaFu für dein Erklärung.

Die Blutabnahme beim 2. Test in der Reha-Klinik war wie beschrieben anders, als beim ersten Blutabnehmen. Die Schwester hat es extra einer Kollegin erklärt.

Ich habe nur zugehört ...
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Viele Grüße, Frank
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Alt 03.09.2020, 20:37   #15
ThomasG
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.721
In einem Buch von Prof. Neumann habe ich mal gelesen, dass Marathonläufer in der Woche nach dem Marathon über den Harn ungaublich viel Magnesium verlieren.
Ich nehme an, er meinte nach wirklichen Grenzbelastungen.
Das schrieb er aber nicht dazu.
Verursacht würden diese Verluste durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Zellmembranen (erhöhte Zellmembranpermeabilität schrieb er glaube ich).
Ich könnte mir vorstellen, dass es da auch zu Kaliumverlusten auf diese Art und Weise kommen kann.
Da Du Dein Trainingspensum im Vorfeld doch recht deutlich erhöht hattest und Dein Körper Dir auch signalisierte, dass er nicht so arg gut damit klarkommt, halte ich es für möglich, dass dadurch bei Dir die Kaliumwerte negativ beeinflußt worden sein könnten.
Die Marathonläufern verloren in der Nachwettkampfwoche glaube ich 1,5 g Magnesium.
Eventuell schaue ich später nach, ob ich das Buch bzw. die Stelle finde.

Geändert von ThomasG (04.09.2020 um 04:04 Uhr).
ThomasG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2020, 04:10   #16
ThomasG
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.721
Zitat:
Zitat von ThomasG Beitrag anzeigen
In einem Buch von Prof. Neumann habe ich mal gelesen, dass Marathonläufer in der Woche nach dem Marathon über den Harn ungaublich viel Magnesium verlieren.
Ich nehme an, er meinte nach wirklichen Grenzbelastungen.
Das schrieb er aber nicht dazu.
Verursacht würden diese Verluste durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Zellmembranen (erhöhte Zellmembranpermeabilität schrieb er glaube ich).
Ich könnte mir vorstellen, dass es da auch zu Kaliumverlusten auf diese Art und Weise kommen kann.
Da Du Dein Trainingspensum im Vorfeld doch recht deutlich erhöht hattest und Dein Körper Dir auch signalisierte, dass er nicht so arg gut damit klarkommt, halte ich es für möglich, dass dadurch bei Dir die Kaliumwerte negativ beeinflußt worden sein könnten.
Die Marathonläufern verloren in der Nachwettkampfwoche glaube ich 1,5 g Magnesium.
Eventuell schaue ich später nach, ob ich das Buch bzw. die Stelle finde.
Ernährung im Sport (Georg Neumann) Seite 149:

Allein nach einem Marathonlauf gehen über den Urin zusätzlich zur normalen Ausscheidung von 140 mg/Tag in einer Woche dem Körper 2,5 g verloren. Der Gesamtverlust an Magnesium beträgt nach anstrengenden mehrstündigen Ausdauerbelastungen durchschnittlich 3,5 g/Woche.
ThomasG ist offline   Mit Zitat antworten
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