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Alt 01.02.2021, 22:01   #18497
LidlRacer
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Beiträge: 15.478
Zitat:
Zitat von spanky2.0 Beitrag anzeigen
Dieses 14 Minuten Instagram Video von Marlene Lufen (Fernsehmoderatorin SAT 1) macht gerade überall die Runde auf den Social Media Kanälen. Sie beleuchtet die 'andere Seite' der möglichen Lockdown Folgen und nennt dabei einige Prozentzahlen (zum Thema Häusliche Gewalt gegen Kinder und Frauen, Depressionen, Existenzängste, Selbstmordrate, Demenz/Alzheimer usw...)

Hier das Original auf Instagram:

https://www.instagram.com/tv/CKtDJhI...=1dgzs7l6lx94c

Wer kein Insta hat, hier nochmal auf Youtube:

https://m.youtube.com/watch?v=GupiGuVgse4
Ich halte es für fragwürdig, inwieweit all die Probleme, die sie zu Recht benennt, wirklich Folgen des Lockdowns sind, oder Folgen der Viruskrise an sich. Womit ebenfalls fraglich wäre, ob eine Beendigung des Lockdowns (oder was auch immer sie sich vorstellt - das scheint etwas nebulös) und damit ein katastrophales Ausdemruderlaufen der Pandemie irgendetwas verbessern oder nicht im Gegenteil alles verschlimmern würde.
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LidlRacer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.02.2021, 23:41   #18498
Trimichi
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Beiträge: 5.313
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Ich halte es für fragwürdig, inwieweit all die Probleme, die sie zu Recht benennt, wirklich Folgen des Lockdowns sind, oder Folgen der Viruskrise an sich. Womit ebenfalls fraglich wäre, ob eine Beendigung des Lockdowns (oder was auch immer sie sich vorstellt - das scheint etwas nebulös) und damit ein katastrophales Ausdemruderlaufen der Pandemie irgendetwas verbessern oder nicht im Gegenteil alles verschlimmern würde.
Kann so stehen gelassen werden. In der Sache korrekt, politisch. Wäre da nicht der militärische Zielvektor.
Trimichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2021, 06:00   #18499
captain hook
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Registriert seit: 15.11.2011
Beiträge: 19.893
Zitat:
Zitat von spanky2.0 Beitrag anzeigen
Dieses 14 Minuten Instagram Video von Marlene Lufen (Fernsehmoderatorin SAT 1) macht gerade überall die Runde auf den Social Media Kanälen. Sie beleuchtet die 'andere Seite' der möglichen Lockdown Folgen und nennt dabei einige Prozentzahlen (zum Thema Häusliche Gewalt gegen Kinder und Frauen, Depressionen, Existenzängste, Selbstmordrate, Demenz/Alzheimer usw...)

Hier das Original auf Instagram:

https://www.instagram.com/tv/CKtDJhI...=1dgzs7l6lx94c

Wer kein Insta hat, hier nochmal auf Youtube:

https://m.youtube.com/watch?v=GupiGuVgse4
Ohne mir das antun zu wollen... Hat die bei dem Amtsrichter abgeschrieben mit dem Urteil zum Kontaktverbot oder er bei ihr? Soweit ich mich erinnere, gab es in dem "Urteil" Quellenangaben über deren Seriosität weiter oben schon mal diskutiert wurde.
captain hook ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2021, 06:06   #18500
spanky2.0
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Benutzerbild von spanky2.0
 
Registriert seit: 15.09.2016
Beiträge: 1.610
Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
Ohne mir das antun zu wollen... Hat die bei dem Amtsrichter abgeschrieben mit dem Urteil zum Kontaktverbot oder er bei ihr? Soweit ich mich erinnere, gab es in dem "Urteil" Quellenangaben über deren Seriosität weiter oben schon mal diskutiert wurde.
Nöö, ist was ganz eigenes und angeblich auch alles selbst recherchiert.

Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Ich halte es für fragwürdig, inwieweit all die Probleme, die sie zu Recht benennt, wirklich Folgen des Lockdowns sind, oder Folgen der Viruskrise an sich. .
Also wenn ich sie richtig verstanden habe, bezweifelt sie ja nicht dass es alle diese Dinge ohne Virus nicht gäbe. Sie weist nur darauf hin, dass der Lockdown die Situationen (deutlich) verschlimmert und versucht es mit Prozentzahlen zu untermauern. Und sie stellt allgemein die Frage in den Raum, ob wir in ein paar Jahren nicht zurückblicken und feststellen werden, dass dieser (lange !!) Lockdown nicht das 'falscheste' (?) war, was man machen konnte?!

Ps: Immerhin ist das OriginalVideo jetzt schon an einem Tag über 5 Mio mal angeklickt worden und wird immer weiter fleissig geteilt von anderen (B?) Promis.

Geändert von spanky2.0 (02.02.2021 um 06:32 Uhr).
spanky2.0 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2021, 07:01   #18501
Estebban
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Registriert seit: 17.01.2019
Beiträge: 2.520
Zitat:
Zitat von spanky2.0 Beitrag anzeigen
Nöö, ist was ganz eigenes und angeblich auch alles selbst recherchiert.



Also wenn ich sie richtig verstanden habe, bezweifelt sie ja nicht dass es alle diese Dinge ohne Virus nicht gäbe. Sie weist nur darauf hin, dass der Lockdown die Situationen (deutlich) verschlimmert und versucht es mit Prozentzahlen zu untermauern. Und sie stellt allgemein die Frage in den Raum, ob wir in ein paar Jahren nicht zurückblicken und feststellen werden, dass dieser (lange !!) Lockdown nicht das 'falscheste' (?) war, was man machen konnte?!

Ps: Immerhin ist das OriginalVideo jetzt schon an einem Tag über 5 Mio mal angeklickt worden und wird immer weiter fleissig geteilt von anderen (B?) Promis.
Ich glaube Lidls Hinweis ging nicht darum, dass diese Dinge ohne Virus da wären. Sondern was ohne lockdown wäre.
Zigtausend tote, triage, überlastetes Gesundheitssystem, Großeltern, Eltern, Lehrer sterben oder erkranken schwer. Führt das nicht zu Minimum einem vergleichbaren Trauma wie ein lockdown? Bzw gäbe es nicht irgendwann einen „natürlichen lockdown“, weil die Leute sich nicht mehr auf die Straße trauten?

Ich glaube keiner bestreitet ernsthaft die schweren Folgen, die der lockdown hat - man sollte sich nur vielleicht überlegen, ob es wirklich alles an den Maßnahmen liegt bzw man denen die Schuld gibt...
Estebban ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2021, 07:06   #18502
Hafu
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Benutzerbild von Hafu
 
Registriert seit: 23.10.2006
Beiträge: 15.380
Zitat:
Zitat von spanky2.0 Beitrag anzeigen
... ob wir in ein paar Jahren nicht zurückblicken und feststellen werden, dass dieser (lange !!) Lockdown nicht das 'falscheste' (?) war, was man machen konnte?!
...
Das Problem am Lockdown ist meines Erachtens vor allem, dass es kein echter Lockdown ist, da er den Reproduktionswert nicht in die Größenordnung gesenkt hat (ca. 0,7), die man für eine rasche Senkung der inzidenz benötigt hätte.
Deshalb dauern alle Lockdown-Maßnahmen unnötig lange und sind viel zu sehr fixiert auf die Minimierung privater Kontakte unter Beibehaltung fast sämtlicher beruflicher Kontakte (abgesehen einiger Berufsgruppen wie Gastronomie, Kultur etc) inklusive ÖPNV.

Trotzdem erreicht man natürlich auch mit dem R-Wert von 0,9 irgendwann demnächst (wenn auch deutlich zu spät) irgendwann die Inzidienzzahlen, die man mit einem konsequenten Lockdown schon vor Weihnachten hätte erreichen können.

In drei bis vier Wochen ist es soweit und leider hat es die Politik immer noch versäumt eine schlüssige Strategie zu entwickeln, was dann passieren wird. Noch nicht einmal das exakte Ziel (exakte inzidenzzahl, wo man hinwill; flächendeckende deutschlandweite durchschnittliche Inzidenz vs. Landkreisinzidenz und darauf abgestimmte Maßnahmen ist aktuell definiert).

Die Zero-Covid-Strategie wird zwar in Teilen der Politik mittlerweile wohlwollend thematisiert, aber die Rahmenbedingungen, die dafür erforderlich wären, insbesondere auch die Synchronisierung von Maßnahmen mit europäischen Nachbarländern nebst Ausarbeitung von scharfen Quarantänebedingungen für den Grenzverkehr zwischen Regionen mit minimaler Inzidenz und Regionen mit erhöhter Inzidenz, wurden bisher nicht ansatzweise vorbereitet.

Daher vermute ich, dass es auch Ende Februar und im März beim halbherzigen Klein-Klein in den Lockdown-Maßnahmen bleibt: Selbst wenn im Großteil Deutschlands die Inzidenz wieder auf unter 50 gesenkt sein wird, wird mit nebulösem Verweis auf die gefährlichen Mutanten wenig an Lockerung passieren, es wird weiter "auf Sicht gefahren" werden und ohne echtes Konzept einfach auf die wärmere Jahreszeit gewartet werden.
__________________
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Hafu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2021, 07:18   #18503
abc1971
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Benutzerbild von abc1971
 
Registriert seit: 20.04.2012
Beiträge: 1.071
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Das Problem am Lockdown ist meines Erachtens vor allem, dass es kein echter Lockdown ist, da er den Reproduktionswert nicht in die Größenordnung gesenkt hat (ca. 0,7), die man für eine rasche Senkung der inzidenz benötigt hätte.
Deshalb dauern alle Lockdown-Maßnahmen unnötig lange und sind viel zu sehr fixiert auf die Minimierung privater Kontakte unter Beibehaltung fast sämtlicher beruflicher Kontakte (abgesehen einiger Berufsgruppen wie Gastronomie, Kultur etc) inklusive ÖPNV.

Trotzdem erreicht man natürlich auch mit dem R-Wert von 0,9 irgendwann demnächst (wenn auch deutlich zu spät) irgendwann die Inzidienzzahlen, die man mit einem konsequenten Lockdown schon vor Weihnachten hätte erreichen können.

In drei bis vier Wochen ist es soweit und leider hat es die Politik immer noch versäumt eine schlüssige Strategie zu entwickeln, was dann passieren wird. Noch nicht einmal das exakte Ziel (exakte inzidenzzahl, wo man hinwill; flächendeckende deutschlandweite durchschnittliche Inzidenz vs. Landkreisinzidenz und darauf abgestimmte Maßnahmen ist aktuell definiert).

Die Zero-Covid-Strategie wird zwar in Teilen der Politik mittlerweile wohlwollend thematisiert, aber die Rahmenbedingungen, die dafür erforderlich wären, insbesondere auch die Synchronisierung von Maßnahmen mit europäischen Nachbarländern nebst Ausarbeitung von scharfen Quarantänebedingungen für den Grenzverkehr zwischen Regionen mit minimaler Inzidenz und Regionen mit erhöhter Inzidenz, wurden bisher nicht ansatzweise vorbereitet.

Daher vermute ich, dass es auch Ende Februar und im März beim halbherzigen Klein-Klein in den Lockdown-Maßnahmen bleibt: Selbst wenn im Großteil Deutschlands die Inzidenz wieder auf unter 50 gesenkt sein wird, wird mit nebulösem Verweis auf die gefährlichen Mutanten wenig an Lockerung passieren, es wird weiter "auf Sicht gefahren" werden und ohne echtes Konzept einfach auf die wärmere Jahreszeit gewartet werden.
Wenn ich ergänzen darf, gibt es zwar wenige, aber nun doch Ausnahmen. In Schleswig Holstein, die sich aus meiner Sicht sowieso eher mit einer umsichtigen und zielgerichteten Corona-Politik hervortun, gibt es einen Stufenplan, der an Inzidenzen gekoppelt ist. Das ist wenigstens ein Anfang und eine Diskussionsgrundlage.

Ergänzung: In der Tat ist der Lockdown ein Lockdown. Die Willkür, nachdem bestimmte Einzelhändler geöffnet sind, kann doch niemand wirklich erklären? Ich gönne es wirklich jedem Selbständigen, aber warum sind in NRW Blumenläden oder Geschäfte für Öle und Dressings noch geöffnet? Warum läuft der KFZ Verkauf in Autohäusern weiter?
__________________
mal schauen, was kommt

Geändert von abc1971 (02.02.2021 um 07:24 Uhr).
abc1971 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2021, 07:25   #18504
Rälph
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Registriert seit: 02.07.2009
Beiträge: 3.290
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
In drei bis vier Wochen ist es soweit und leider hat es die Politik immer noch versäumt eine schlüssige Strategie zu entwickeln, was dann passieren wird. Noch nicht einmal das exakte Ziel (exakte inzidenzzahl, wo man hinwill; flächendeckende deutschlandweite durchschnittliche Inzidenz vs. Landkreisinzidenz und darauf abgestimmte Maßnahmen ist aktuell definiert).
Ich habe es so verstanden, dass ab einer gewissen Untergrenze eine bessere Rückverfolgung stattfinden soll bzw. diese überhaupt erst möglich ist. Könnte schon klappen, andere Staaten machen das ja vor, z.B. Taiwan (na gut, ist ein Inselstaat...). Trotzdem: Dort werden wegen zwei Covid Fällen mal eben 5000(!) Leute in Quarantäne geschickt. So macht man das wohl, um Ruhe zu haben.

Ich denke, dass wir vor dem Sommer + flächendeckender Impfungen keine Ruhe haben werden. Schon alleine, weil viele Leute nicht mitspielen oder es noch immer nicht geschnallt haben - man sieht es doch schon beim Einkaufen. Da wird gedrängelt, als ob nichts wäre.
Rälph ist offline   Mit Zitat antworten
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