gemeinsam zwiften | facebook-Gruppe | youtube | instagram | forum heute
4 Radtage Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
Ostern 15.-18.04.2022
EUR 199,-
Triathlon Coach Pro & Contra - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
Zurück   triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum > Training > Triathlon allgemein
Registrieren Benutzerliste Suchen Heutige Beiträge

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 18.10.2021, 22:21   #1
steinhardtass
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 428
Triathlon Coach Pro & Contra

Nach dem in einem parallel Forum das Thema zu TrainingPeaks aufgekommen ist, und wie man einen Trainingsplan gestaltet, stellt sich mir die Frage, welche Vor- oder Nachteile das Training mit einem Triathlon Coach hat. Es soll das Pro und Contra beleuchtet werden.

Weiterhin soll die Diskussion zu einem Erfahrungsaustausch dienen. In der heutigen Zeit ist dies durch aus als gerechtfertigt anzusehen. Steuerberater, Rechtsanwälte oder Ärzte sowie alle Arbeitgeber werden über diverse Portale bewertet (Kununu, jameda etc.). Die meisten Triathlon Trainer sind gewerblich und teilweise voll beruflich aktiv, so dass ein Erfahrungsaustausch in meinen Augen gerechtfertigt ist.

Es versteht sich jedoch von selbst, dass die Würde eines jeden unantastbar bleibt. Kritische Worte sind gewünscht, jedoch darf es nicht persönlich werden und beleidigend.

Folgende Fragen dienen als erste Diskussionsgrundlage:
• Was spricht für einen Trainer
• Was spricht gegen einen Trainer
• Welche Erfahrungen habt ihr mit einem Trainer bisher gemacht
• Habt ihr euch gefühlt verbessert, wenn ja wo am meisten
• Warum habt ihr eure Ziele trotz Trainer nicht erreicht (zB. zu viel/ zu wenig Vorgaben befolgt)
• Welche Leistungen werden angeboten (Schwimmen, Radfahren, laufen, Ernährung,…)
• Was ist euch bei der Auswahl eines Trainers wichtig (ZB Erreichbarkeit, Erfahrung, Referenzen mit Profis, Anzahl der Hawaii Slots,Etc., Preis usw.)
• Welche Trainer sind momentan aktiv (AaArne Dyck, Roy Hinnen,P. Seib, Michael Krell, Wolfram Bott, Pro Athlets, Lubos Bilek, Pace Heads, Christian Manunzio, Nils Goerke, Peter Sauerland, HYCYS, SiSu Training, …. [diese Aufzählung ist nicht abschließend und die Reihenfolge ist nicht wertend]


Noch mal, wichtig ist dass keine Person beleidigt wird, sollte eine Person/ein Trainer mitlesen und widersprechen das über ihn berichtet wird, möchte ich dass alle Beteiligten dies umgehend berücksichtigen!

Auf einen fairen, ordentlichen Austausch und eine rege und ehrliche Diskussion
steinhardtass ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2021, 06:45   #2
steinhardtass
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 428
Ich sollte mal mit gutem Beispiel voran gehen und gleich den Anfang machen. Warum trainiere ich mit einem Trainer? Genauso wenig wie ich Arzt bin oder Steuerberater, glaube ich dass ein professioneller Trainer Erfahrung mit anderen Athleten hat und mir einen großen Nutzen bringt. Außerdem möchte ich nicht zu viel und zu wenig trainieren. Ich denke gerade bei Triathleten kommt es häufig vor, dass man hier zu viel macht.

Für den Kopf ist es auch wichtig, ich bin jemandem gegenüber auch eine gewisse Erklärung schuldig, warum ich eine Einheit absolviert habe, nicht absolviert habe, das Tempo gehalten habe, und so weiter. Wichtig ist der persönliche Austausch und dass mich der Trainer kennt, von daher halte ich auch nicht viel ständig den Trainer zu wechseln, es muss eine persönliche Beziehung aufgebaut werden, ein Trainingskollege hat mal gesagt, der Trainer weiß mehr über dich und deine Gesundheit als deine Freundin. Er ist eine absolute Vertrauens Person auch für mich in Sachen Gesundheit.

Schön wäre es, wenn er auch Erfahrung mit Wettkämpfen hat, dabei ist die Leistung für mich nicht wichtig, aber er sollte wissen wie man sich vor rennen fühlt und danach, so dass er empathisch die Situation einschätzen kann. Referenzen sind für mich unwichtig, ganz im Gegenteil, hat er viele Profis oder halb Profis zu trainieren, würde ich davon Abstand nehmen, da ich persönlich glaube dass er dann nicht genügend Zeit für Amateure hat.

Ich habe schon mal bei einem Trainer den Fall erlebt, dass ich gemerkt habe, dass er nur Einheiten kopiert, weil in meinem Trainingsplan versehentlich noch der Name von seinem anderen Athleten stand. Das kann schon mal vorkommen, aber wenn man das häufig merkt, dann ist kein individueller Trainingsplan gegeben.

Gerne nenne ich auch an dieser Stelle Namen, mit drei Trainern, mit denen ich positiv zusammen gearbeitet habe und von denen ich viele mitgenommen habe: Marcel Bischoff, Michael Krell, Christian Manunzio

Geändert von steinhardtass (19.10.2021 um 07:18 Uhr).
steinhardtass ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2021, 07:10   #3
El Stupido
Szenekenner
 
Benutzerbild von El Stupido
 
Registriert seit: 12.07.2019
Beiträge: 1.158
Zitat:
Zitat von steinhardtass Beitrag anzeigen
(...)ein Trainingskollege hat mal gesagt, der Trainer weiß mehr über dich und deine Gesundheit als deine Freundin. (...)
Wenn dem so sein sollte dann würde ich meine Beziehung hinterfragen müssen sowie ob ich richtige Prioritäten setze.
Aber das nur am Rande.
Ein paar Absätze im Text hätten es besser lesbar gemacht.
El Stupido ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2021, 07:18   #4
steinhardtass
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 428
Zitat:
Zitat von El Stupido Beitrag anzeigen
Wenn dem so sein sollte dann würde ich meine Beziehung hinterfragen müssen sowie ob ich richtige Prioritäten setze.
Aber das nur am Rande.
Ein paar Absätze im Text hätten es besser lesbar gemacht.
no problem
steinhardtass ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2021, 09:14   #5
sabine-g
Szenekenner
 
Benutzerbild von sabine-g
 
Registriert seit: 05.01.2015
Beiträge: 7.635
Ich hab alles durch.
  • Irgendwas rumwurschteln
  • Ohne Coach
  • Mit Plänen
  • Mit Coach
  • Mit anderem Coach
  • Mit anderen Plänen
  • Ohne Pläne
  • Mit meinem eigenen Konzept

Behauptung: Wenn man einen Erfahrungsschatz von ein paar Jahrzehnten (*) hat fährt man mit seinem eigenen Konzept am besten.

Interessant fände ich allerdings noch einen Versuch:
Der erfahrene Athlet wird von einem erfahrenen Coach gecoacht, am besten kennen sich die beiden ein wenig, um auch die persönlichen Umstände im Training besser berücksichtigen zu können.


(*) = es kann ein Jahrzehnt sein oder auch mehrere aber eine gewisse Erfahrung ist nötig
sabine-g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2021, 09:56   #6
tridinski
Szenekenner
 
Benutzerbild von tridinski
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Vulkaneifel2Wetterau
Beiträge: 2.480
Plädoyer fürs Self-Coaching

Ich trainiere ohne Trainer. Hauptgrund ist dass ich noch bei keinem meiner Kollegen die ich mit Trainer trainieren sah Dinge wahrgenommen habe, die ich nicht alleine auch problemlos hinbekomme. Manche wurden sogar schlechter mit Trainer, weil der Plan dann irgendwie doch nicht richtig gepasst hat zu Zeitbudget und Regenerationsbedarf usw. und sie dann immer wieder die Einheiten modifiziert haben/mussten und am Ende nichts sinnvolles mehr rauskam.

Die meisten bekommen doch Pläne geschrieben bzw. Einheiten vorgegeben, die, nun ja, austauschbar sind. Der Name eines anderen Sportlers steht noch drauf? Selbst wenn nicht, die Einheit ist sicher nicht 100% unique für dich kreiert worden anhand deines Erholungsstatus, deiner Leistungswerte, deines Stärken/Schwächenprofils usw. sondern ist eine Einheit aus dem Baukasten, die schon Dutzende andere genauso absolviert haben, halt mit 20W mehr oder weniger. Die wird nicht komplett ungeeignet sein für dich, aber nur weil die von einem Trainer kommt bewirkt die noch längst keine Wunderdinge. Rolleneinheit mit komplexem Wattprofil vom Trainer? Geh mit dem MTB/Gravel in den Wald und fahr fahrtspielmässig hoch und runter ohne Wattmesser, Trainingseffekt bestimmt sehr vergleichbar. Beim Radhandling garantiert besser.

Wenn jemand keine Zeit oder Lust hat sich mich Trainingslehre zu befassen und sich daher eine gewisse Qualität extern einkauft - fein. Seit 2-3 Jahren Triathlon, jetzt erste LD und keine Ahnung was da wichtig ist und auch keine Vereinskollegen die einen mitnehmen? Budget kein Problem? Warum nicht Pläne von Extern! (Aber kann man das Trainer nennen wenn man praktisch nie zusammen trainiert sondern alles remote abläuft?)

Was ich aber auch oft sehe sind Pläne, wo der Trainer dem Geld was er erhält auch eine Leistung ungleich Standard gegenüberstellen will, was ja erstmal nicht schlecht ist. Wenn das aber dazu führt dass da jede zweite Einheit FTP-Tralala, VO2max-XY, HIT oder sonstwas "tolles" ist damit der Trainer sein KnowHow präsentieren kann ... Ein sehr hoher Prozentsatz des Trainings ist sinnvollerweise immer noch im Grundlagenbereich, da brauchts keine externe Expertise um drauf zu kommen dass ich im November nicht mit 5h anfange sondern mit 2 und mich bis April dann entsprechend steigere.

Schwimmpläne - tolle Struktur, Technik, Intensität, Ausdauer, alles dabei. Wenn man den Sportler im Wasser sieht: Hüfte/Beine hängen runter, Armzug total am Wasser vorbei ... da behebt kein aus der Entfernung vorgegebener Plan das eigentliche Problem egal was da draufsteht. Intervalle en masse => Pumpe topfit, Technik mangelhaft, Ergebnis unterdurchschnittlich

Ich habe meinen eigenen Standardplan, der mehr ein Rahmenplan ist. Wenn ich sehe wie oft ich den kurzfristig anpassen muss wegen Arbeit, Gesundheit, Familie, Wetter, ... hier ist für mich eine sehr hohe Flexibilität unabdingbar. Da bliebe von einem externen Plan nicht mehr viel übrig.

Natürlich profitiert auch ein erfahrener Athlet vom Austausch mit einem erfahrenen Trainer. Dann sollte es aber das sehr individuelle Platin-Paket sein und nicht das Standard-Einsteigerprogramm. Im Spitzenbereich/PRO hingegen dürfte der Trainer unverzichtbar sein. Ansonsten kann man sich auch Anregungen holen von anderen Sportlern, Fachliteratur, im Forum, auf Strava usw. und sich selber aufschlauen. Da jeder Sportler irgendwo auch individuell ist ist das mMn sogar unverzichtbar.

Unterm Strich der Erfolgsfaktor Nr1 = konsistentes Training, und nicht fancy Killereinheiten. Mein self-coached Beispiel: Okt 2020 bis Aug 2021 ca. 9,5h / Woche im Schnitt, Lauf 100% Grundlage, Rad 90% Grundlage und 10% LD-Renntempo letzte 10 Wochen, Schwimmen fast gar nicht (dafür Armkraft), Ergebnis Quali geholt mit PB in allen drei Disziplinen. Über der Schwelle war ich im Training fast nie.
__________________
Grüße

Tri-K
__________________

slow is smooth and smooth is fast
swim by feel, bike for show, run to win

Geändert von tridinski (19.10.2021 um 10:02 Uhr).
tridinski ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2021, 09:58   #7
steinhardtass
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 428
Zitat:
Zitat von sabine-g Beitrag anzeigen
Ich hab alles durch.
  • Irgendwas rumwurschteln
  • Ohne Coach
  • Mit Plänen
  • Mit Coach
  • Mit anderem Coach
  • Mit anderen Plänen
  • Ohne Pläne
  • Mit meinem eigenen Konzept

Behauptung: Wenn man einen Erfahrungsschatz von ein paar Jahrzehnten (*) hat fährt man mit seinem eigenen Konzept am besten.

Interessant fände ich allerdings noch einen Versuch:
Der erfahrene Athlet wird von einem erfahrenen Coach gecoacht, am besten kennen sich die beiden ein wenig, um auch die persönlichen Umstände im Training besser berücksichtigen zu können.

(*) = es kann ein Jahrzehnt sein oder auch mehrere aber eine gewisse Erfahrung ist nötig
Diesen Ansatz finde ich sehr interessant, es wäre dann eher ein Austausch als ein abarbeiten von Plänen. Ich sehe das so wie bei der Formel 1. Der Fahrer kommt in die Box und teilt seine Mechaniker mit, wo die Probleme sind, auf grund seiner Erfahrung hat er vielleicht auch schon direkt Lösungsansätze. Der Coach/Mechaniker kann dann entscheiden ob er dies für sinnvoll hält und umsetzt. Sollte ein Austausch auf Augenhöhe sein.
steinhardtass ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2021, 10:03   #8
steinhardtass
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 428
Zitat:
Zitat von tridinski Beitrag anzeigen
Plädoyer fürs Self-Coaching

Ich trainiere ohne Trainer. Hauptgrund ist dass ich noch bei keinem meiner Kollegen die ich mit Trainer trainieren sah Dinge wahrgenommen habe, die ich nicht alleine auch problemlos hinbekomme. Manche wurden sogar schlechter mit Trainer, weil der Plan dann irgendwie doch nicht richtig gepasst hat zu Zeitbudget und Regenerationsbedarf usw. und sie dann immer wieder die Einheiten modifiziert haben/mussten und am Ende nichts sinnvolles mehr rauskam.

Die meisten bekommen doch Pläne geschrieben bzw. Einheiten vorgegeben, die, nun ja, austauschbar sind. Der Name eines anderen Sportlers steht noch drauf? Selbst wenn nicht, die Einheit ist sicher nicht 100% unique für dich kreiert worden anhand deines Erholungsstatus, deiner Leistungswerte, deines Stärken/Schwächenprofils usw. sondern ist eine Einheit aus dem Baukasten, die schon Dutzende andere genauso absolviert haben, halt mit 20W mehr oder weniger. Die wird nicht komplett ungeeignet sein für dich, aber nur weil die von einem Trainer kommt bewirkt die noch längst keine Wunderdinge. Rolleneinheit mit komplexem Wattprofil vom Trainer? Geh mit dem MTB/Gravel in den Wald und fahr fahrtspielmässig hoch und runter ohne Wattmesser, Trainingseffekt bestimmt sehr vergleichbar. Beim Radhandling garantiert besser.

Wenn jemand keine Zeit oder Lust hat sich mich Trainingslehre zu befassen und sich daher eine gewisse Qualität extern einkauft - fein. Seit 2-3 Jahren Triathlon, jetzt erste LD und keine Ahnung was da wichtig ist und auch keine Vereinskollegen die einen mitnehmen? Budget kein Problem? Warum nicht Pläne von Extern! (Aber kann man das Trainer nennen wenn man praktisch nie zusammen trainiert sondern alles remote abläuft?)

Was ich aber auch oft sehe sind Pläne, wo der Trainer dem Geld was er erhält auch eine Leistung ungleich Standard gegenüberstellen will, was ja erstmal nicht schlecht ist. Wenn das aber dazu führt dass da jede zweite Einheit FTP-Tralala, VO2max-XY, HIT oder sonstwas "tolles" ist damit der Trainer sein KnowHow präsentieren kann ... Ein sehr hoher Prozentsatz des Trainings ist sinnvollerweise immer noch im Grundlagenbereich, da brauchts keine externe Expertise um drauf zu kommen dass ich im November nicht mit 5h anfange sondern mit 2 und mich bis April dann entsprechend steigere.

Schwimmpläne - tolle Struktur, Technik, Intensität, Ausdauer, alles dabei. Wenn man den Sportler im Wasser sieht: Hüfte/Beine hängen runter, Armzug total am Wasser vorbei ... da behebt kein aus der Entfernung vorgegebener Plan das eigentliche Problem egal was da draufsteht. Intervalle en masse => Pumpe topfit, Technik mangelhaft, Ergebnis unterdurchschnittlich

Ich habe meinen eigenen Standardplan, der mehr ein Rahmenplan ist. Wenn ich sehe wie oft ich den kurzfristig anpassen muss wegen Arbeit, Gesundheit, Familie, Wetter, ... hier ist für mich eine sehr hohe Flexibilität unabdingbar. Da bliebe von einem externen Plan nicht mehr viel übrig.

Natürlich profitiert auch ein erfahrener Athlet vom Austausch mit einem erfahrenen Trainer. Dann sollte es aber das sehr individuelle Platin-Paket sein und nicht das Standard-Einsteigerprogramm. Im Spitzenbereich/PRO hingegen dürfte der Trainer unverzichtbar sein. Ansonsten kann man sich auch Anregungen holen von anderen Sportlern, Fachliteratur, im Forum, auf Strava usw. und sich selber aufschlauen. Da jeder Sportler irgendwo auch individuell ist ist das mMn sogar unverzichtbar.

Unterm Strich der Erfolgsfaktor Nr1 = konsistentes Training, und nicht fancy Killereinheiten. Mein self-coached Beispiel: Okt 2020 bis Aug 2021 ca. 9h / Woche im Schnitt, Lauf 100% Grundlage, Rad 90% Grundlage und 10% LD-Renntempo letzte 10 Wochen, Schwimmen fast gar nicht (dafür Armkraft), Ergebnis Quali geholt mit PB in allen drei Disziplinen.
Vielen Dank für deine ausführliche Darstellung, das finde ich sehr interessant und kann es wirklich auch bestätigen. Momentan habe ich den Eindruck dass durch immer wieder neue Einheiten (die gar nicht neu sind) jedes Mal eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird (sorry für die vulgäre Ausdrucksweise aber das bringt es auf den Punkt). Jeder neue Coach meint etwas neu erfinden zu müssen, um sich zu profilieren. Ich habe dafür ein bis zwei Beispiele, möchte aber jetzt keine Namen nennen, allerdings stehen die aufgerufenen Preise von monatlich 300 € in keinem Verhältnis zu den Leistungen die gebracht werden. Da muss man glaube ich auch auf den Namen bezahlen. Wenn ich beispielsweise zehn Athleten habe, die alle im Endeeffekt das gleiche Programm bekommen, und bei sieben Athleten das Programm anschlägt, dann fallen die anderen drei halt hinten runter. Aber mit den sieben Athleten die eine persönliche Bestzeit haben oder die Hawaii Quali holen kann ich mich sehr gut in der Öffentlichkeit präsentieren.
steinhardtass ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 17:19 Uhr.

XXX
Nächste Termine
Anzeige:
Anzeige:

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2022, Jelsoft Enterprises Ltd.