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Alt 04.05.2014, 19:37   #1
Biker76
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Benutzerbild von Biker76
 
Registriert seit: 21.05.2009
Beiträge: 86
Ohne Meniskus im linken Knie – trotzdem Laufen?

Hallo Gemeinde,

jetzt muss ich doch noch mal nachfragen.

Ich hatte ja schon bzgl. meines 2. Meniskusrisses und der damit verbundenen OP erzählt.

Damals wurde der Meniskus im linken Knie nahezu vollständig entfernt und die Knorpel im Knie geglättet.

Die Aussage meines Arztes lautet seit dem das Laufen am besten bleiben zu lassen.

Gibts hier auch Leute die solche Erfahrungen gemacht haben und trotzdem ohne Meniskus weiter laufen?

Hinzu kommt das ich mit 95 Kg nicht unbedingt ein Leichtgewicht unter den Läufern bin.

Hab hier nochmal einige ältere Beiträge in Sachen Meniskusschäden durchgeblättert aber nicht wirklich Antworten gefunden.

Wäre super wenn ihr einige Erfahrungen berichten könntet.

Danke schonmal im voraus.

vg
Marc
__________________
Schmerz ist Schwäche die den Körper verläßt!!!!
Biker76 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2014, 22:30   #2
bellamartha
Szenekenner
 
Benutzerbild von bellamartha
 
Registriert seit: 30.05.2010
Beiträge: 5.225
Ich glaub', mein Liebster läuft ohne Meniskus, bin mir aber nicht ganz sicher. Ich frage ihn mal und sage dir dann noch mal Bescheid.

Gruß, J.
bellamartha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2014, 00:42   #3
schnodo
Szenekenner
 
Benutzerbild von schnodo
 
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 7.920
Disclaimer: Ich will keine Diskussion über die Vor- oder Nachteile des Vorfußlaufens anstoßen, sondern lediglich meine persönliche Erfahrung wiedergeben.

Mir fehlt im linken Knie zwar nur ein Teil des Meniskus, aber das schon seit mittlerweile 20 Jahren; und es ist nur noch noch ein Kreuzband drin. Gewichtsmäßig bin ich auch in Deiner Liga.

Als ich vor 7 Jahren angefangen habe, zu laufen, war das streckenweise sehr unangenehm und das Knie neigte schon nach kurzen Läufen (20 bis 30 Minuten) zur Flüssigkeitseinlagerung. Ich habe mir dann Gegenmaßnahmen ergoogelt und ausgehend davon diverse Bücher zum Thema Lauftechnik gelesen, u.a. Chi Running und Pose Running.

Die von der "Pose Method of Running" propagierte Entlastung des Knies durch Aufsetzen auf dem Ballen und Erhöhung der Schrittfrequenz schien für meinen Zweck Sinn zu machen. Es gab zufällig gerade zu der Zeit auch ein Wochenendseminar mit Nicholas Romanov, dem Autor, das zwei Autostunden entfernt stattfand. Die Investition war gerade noch an der Schmerzgrenze und ich bin hin.
Auch wenn ich im Nachgang die dringlichst geforderten - und auf Wochen und Monate ausgelegten - Drills so gut wie nie gemacht habe, sondern mich darauf beschränkt habe, beim Laufen auf die Kernpunkte zu achten, so hat das Knie mittlerweile 7 (wenn auch sehr langsame) Marathons und viele kürzere Wettkämpfe klaglos mitgemacht. So weit, so gut.

Aber: Keine Rose ohne Dornen. In meinem Fall ist der Umstieg auf den Vorfußlauf nicht ganz ohne negative Folgen geblieben: Ich hatte nach ca. 3 Jahren einen Mittelfußknochen-Ermüdungsbruch. Die Ursachen sehe ich in meinem Gewicht und einer zu schnellen Steigerung der Umfänge.
Ein Faktor ist wohl auch, dass die Kräfte, die nicht auf das Knie wirken, sich irgendwo anders Luft verschaffen müssen. Die Achillessehne, der Fußknöchel und die dünneren Knochen im Fuß sind wohl am gefährdetsten. Und die Wade merkt man natürlich auch. Umsteiger klagen oft über Plantarfasziitis.
Da ich aber aber die Technikumstellung nicht mit dem gebotenen religiösem Eifer betrieben und mir letztendlich nur das rausgesucht habe, wonach mir der Sinn stand, kann ich natürlich nicht Pose dafür verantwortlich machen.

Für mich hat sich die Umstellung trotzdem gelohnt. Ohne könnte ich vermutlich überhaupt nicht rennen.
So muss ich lediglich darauf achten, dass ich alles unterhalb des Knies nicht überlaste. Durch den Ermüdungsbruch vorsichtig geworden, bin ich deswegen weitestgehend beschwerdenfrei. Wenn es dann doch mal zwickt, dann meist weil ich ein fauler Hund bin und nicht konstant trainiere, sondern immer mal wieder längere Trainingspausen einlege und dann, noch übergewichtiger als sonst, zu heftig wieder einsteige weil irgendein Wettkampf binnen Wochenfrist ansteht.
__________________
🏊 Mein Kraul-Armzug-Video, 230 000 Klicks: EnglischDeutsch 🏊
schnodo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2014, 05:01   #4
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 6.926
Also ich habe zwar noch Teile meines Meniskus drinnen, aber Laufen bereitet mir seit Jahren zumindest in diesem Bereich keine Probleme. Was auf jeden Fall hilft ist eine gut ausgebildete Beinmuskulatur die das Knie stützt. Also vorsichtig beginnen aufzubauen. Beinpresse und ähnliches wenn es stabil genug ist, übergehen zu Kniebeugen.
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2014, 06:12   #5
Hoppel
Szenekenner
 
Benutzerbild von Hoppel
 
Registriert seit: 31.10.2006
Ort: Iserlohn
Beiträge: 3.668
Also wenn der Meniskus wirklich komplett entfernt ist, würde ich auf das Laufen verzichten, bzw. es seeeehr stark einschränken. Vor allem auch bei einem schon vorhandenen Knorpelschaden.
Das ist in keinster Weise vergleichbar mit einer Teilentfernung eines Meniskus, dort ist in der Regel noch genügend Puffer fürs Knie vorhanden.
__________________
... und Kalorien sind übrigens kleine Tiere, die einem nachts die Kleidung enger nähen!!!
Hoppel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2014, 06:28   #6
Peyrer
Szenekenner
 
Registriert seit: 16.02.2012
Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 153
Hey,
bei mir wurde in einem Knie auch fast der gesamte Meniskus entfernt.
Ich hatte 3 Kreuzband O.P.´s und zusätzlich 2 mal Meniskus.
Ich Laufe, fahre Rad, fahre Motocross und mach Kampfsport. Alles ohne Probleme.

So, bin jetzt 33 Jahre, wie es allerdings in 20 Jahren aussieht, mag ich noch nicht dran denken.

Ich denke eine gute Stabilität im Knie ist enorm wichtig und die Umfänge beim Laufen sollten nur langsam gesteigert werden.
Peyrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2014, 14:04   #7
MarionR
Szenekenner
 
Benutzerbild von MarionR
 
Registriert seit: 24.08.2007
Ort: Hinter den 7 Bergen
Beiträge: 2.154
Zitat:
Zitat von Peyrer Beitrag anzeigen
Ich Laufe, fahre Rad, fahre Motocross und mach Kampfsport. Alles ohne Probleme.
Davon ist, so lange du beim Motocross keinen Unfall baust, das Laufen das schädlichste fürs Knie.

Zitat:
Zitat von Peyrer Beitrag anzeigen
So, bin jetzt 33 Jahre, wie es allerdings in 20 Jahren aussieht, mag ich noch nicht dran denken...
Das ist das Problem, auch aus der Sicht des Arztes. Die jungen Leute wollen natürlich auch ihren Spaß haben und man will sie dabei so wenig wie möglich einschränken. Aber es gibt natürlich auch die Horrorszenarien, von wegen mit 45 Jahren Sportinvalide, mit 50 wg. kaputtem Knie berufsunfähig, mit 65 die 2. Prothese usw. Und in die Zukunft schauen, bei wem alles gut geht und wer solche Szenarien erlebt ist leider (noch) nicht möglich.
Ganz bestimmt macht aber auch hier die Dosis das Gift, mit kurzen Läufen beginnen, langsam und nur bei problemlosem Verlauf steigern. Und wenn du nicht (über) 195cm groß bist, das Gewicht optimieren, das hilft dem Knie langfristig sehr viel.
__________________
[leaving] extending the comfort zone
MarionR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2014, 14:14   #8
rundeer
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.03.2014
Beiträge: 1.949
Ich hatte letztes Jahr auch eine Verletzung (wohl Überlastung) und musste einen Teil vom Meniskus entfernen. Hab daher mit Triathlon angefangen um mich etwas vielseitiger zu bewegen. Der Kniespezialist hat mir natürlich geraten mit dem Laufen äusserst vorsichtig umzugehen, aber ich brauch das Laufen einfach. Manchmal merke ich schon wie das Knie etwas gereizt ist, dann lauf ich halt mal ein Tag nicht. ich habe einfach angst, dass wieder eine Verletzung kommt.

Ich sollte vielleicht etwas mehr Kraft aufbauen, was einfach nicht zu funktionieren scheint. Trotz Krafttraining bin ich n rechter Sprenzel.
rundeer ist offline   Mit Zitat antworten
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