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Alt 23.02.2017, 17:05   #9
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.556
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Wieso rasieren sich manche Triathleten die Beine oder binden sich andere magnetische Armbänder um? Es geht einfach um Glauben, daß es eine Wirkung gibt, ohne sich Gedanken zu machen, wie relevant, oder wieso und warum überhaupt es funktionieren sollte.
Wenn Homöopathie wenigstens zugegeben würde, dass es sich einfach um einen Placeboeffekt handelt, wäre doch alles okay, aber zu behaupten das man irgendetwas mit Informationen versehen kann und das eine Wirkung hat die auch schwere Krankheiten heilen kann! Das geht einfach gar nicht! Vor allem auch noch bei den Preisen die dafür verrechnet werden.
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2017, 18:07   #10
Mo77
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.01.2012
Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 1.438
Zitat:
Zitat von Mirko Beitrag anzeigen
Ok, das ist ja noch deutlich schlimmer verdünnt als ich dachte. Wieso genau kauft man das dann?
Weil es hilft.
Und wer heilt hat recht...

Es geht ja nicht nur um die Kügelchen. Es geht erst mal um den Dialog bis klar ist welche Globuli deine Selbstheilung unterstützen.

Bezahlen tut das oft die ges. Krankenversicherung.

Bei schweren Erkrankungen wird der Arzt immer auf Schulmedizinisch Erkenntnisse zurückgreifen.


Ich lasse mich nicht homöopathisch behandeln, glaube auch nicht wirklich an eine reine stoffliche Wirkung.

Aber finde es allemal besser als jedesmal Antibiotika zu verordnen. Die meisten sachen gehen von alleine weg.
Unterstützen kann man immer.
__________________
Mo77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2017, 18:09   #11
Pmueller69
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Benutzerbild von Pmueller69
 
Registriert seit: 25.08.2008
Ort: Kurpfalz
Beiträge: 2.030
Zitat:
Zitat von Necon Beitrag anzeigen
Wenn Homöopathie wenigstens zugegeben würde, dass es sich einfach um einen Placeboeffekt handelt, wäre doch alles okay, aber zu behaupten das man irgendetwas mit Informationen versehen kann und das eine Wirkung hat die auch schwere Krankheiten heilen kann! Das geht einfach gar nicht! Vor allem auch noch bei den Preisen die dafür verrechnet werden.
Wenn man davon ausgeht, dass Homöophatie nur eine Wirkung hat, wenn es vom Wirkstoff noch etwas enthalten ist, dann müsste Homöophatie Humbug sein.

Wenn es aber möglich wäre, dass die Informationen der Ursprungssubstanz anderweitig weitergegeben werden, dann könnte Homöophatie doch eine Wirkung haben.

Wenn ich mir das hier anschaue, dann möchte ich es zumindest nicht ausschließen, dass dies möglich sein könnte: http://www.weltimtropfen.de
Pmueller69 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2017, 18:25   #12
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 8.257
gibt es denn ausreichend seriöse wissenschaftliche Untersuchungen, die nachweisen, dass eine Erkrankung A durch ein Homöopathica X geheilt, gemildert wird? (Doppelblindstudien, unter Ausschluss der "suggestiven" Diagnose / Verschreibung durch einen Arzt / Heilpraktiker, d.h. des Placeboeffektes).

Geändert von qbz (23.02.2017 um 18:43 Uhr).
qbz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2017, 19:00   #13
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.556
Gibt es meines Wissens nach nicht
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Alt 23.02.2017, 19:17   #14
BananeToWin
Szenekenner
 
Benutzerbild von BananeToWin
 
Registriert seit: 03.12.2015
Beiträge: 1.309
Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
gibt es denn ausreichend seriöse wissenschaftliche Untersuchungen, die nachweisen, dass eine Erkrankung A durch ein Homöopathica X geheilt, gemildert wird? (Doppelblindstudien, unter Ausschluss der "suggestiven" Diagnose / Verschreibung durch einen Arzt / Heilpraktiker, d.h. des Placeboeffektes).
Ich bin weder Anhänger noch Gegner der Homöopathie, habe selbst keine Erfahrungen damit. War früher selbst entschiedener Gegner und fand alle Leute, die das nicht so sahen, sehr komisch. Und wenn man das schulmedizinische Weltbild zugrunde legt, dann mag dieser Eindruck auch entstehen. Soweit ich allerdings die Homöopathie verstanden habe (hatte einige abendliche Gespräche mit einem befreundeten Homöopathen), ist dieses "Mittel Z für Krankheit A" überhaupt nicht die Herangehensweise. Es geht mehr um das Schlüssel-Schloß-Prinzip. Ich brauche eine genaue Anamnese und entscheide dann, welches Mittel ich versuche. Dass es für eine bestimmte Krankheit ein Mittel gibt, welches bei den allermeisten Patienten hilft, ist nicht unbedingt Teil des homöopathischen Weltbilds. Und wenn ich jetzt mit schulmedizinischen Prinzipien die Wirksamkeit dieser Mittel untersuchen möchte, dann mache ich genau das: ich gebe genau das gleiche Mittel für alle Patienten. Das da keine Signifikanz dabei rauskommt, ist nicht gerade überraschend. Aber so funktioniert eben eine schulmedizinische Studie.
Und man muss auch mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben: in vielen Fällen hat die Schulmedizin nix vernünftiges anzubieten. Da kann man keinen verurteilen, der wo anders Hilfe sucht.
Nochmal, ich will kein Plädoyer für die Homöopathie abgeben, dazu reichen meine Erfahrungen nicht aus, aber wie oben bereits geschrieben, so gilt auch hier: wer heilt hat recht. Und wenn Leute dafür gerne ihr Geld ausgeben, bitte, nur zu. Man kann es so oder so auch noch unvernünftiger ausgeben.
BananeToWin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2017, 19:31   #15
captainbeefheart
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
gibt es denn ausreichend seriöse wissenschaftliche Untersuchungen, die nachweisen, dass eine Erkrankung A durch ein Homöopathica X geheilt, gemildert wird? (Doppelblindstudien, unter Ausschluss der "suggestiven" Diagnose / Verschreibung durch einen Arzt / Heilpraktiker, d.h. des Placeboeffektes).
Wikipedia: In mehr als 100 wissenschaftlichen Studien konnte kein belastbarer Nachweis für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel erbracht werden, die über den Placebo-Effekt hinausgeht (Quelle: A. Shang, K. Huwiler-Müntener, L. Nartey u. a.: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. In: Lancet. Band 366, Nr. 9487, 2005, S. 726–732)

Mein Bruder, mit seinen Facharztausbildungen für innere Medizin, Psychotherapie und Naturheilkunde und damit schulmedizinisch ausgebildet, gleichzeitig auch praktizierender naturwissenschaftlich-kritischer Homöopath, würde das allerdings anderes sehen.
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Alt 23.02.2017, 19:50   #16
ThomasG
Gesperrt
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 4.786
Zitat:
Zitat von captainbeefheart Beitrag anzeigen
Wikipedia: In mehr als 100 wissenschaftlichen Studien konnte kein belastbarer Nachweis für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel erbracht werden, die über den Placebo-Effekt hinausgeht (Quelle: A. Shang, K. Huwiler-Müntener, L. Nartey u. a.: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. In: Lancet. Band 366, Nr. 9487, 2005, S. 726–732)

Mein Bruder, mit seinen Facharztausbildungen für innere Medizin, Psychotherapie und Naturheilkunde und damit schulmedizinisch ausgebildet, gleichzeitig auch praktizierender naturwissenschaftlich-kritischer Homöopath, würde das allerdings anderes sehen.
Vielleicht hat ja der Beobachter einen Einfluß darauf, welche Wirkung homoöpathische Stoffe haben.
Schwer vorzustellen, aber deshalb braucht es ja noch lange nicht unmöglich sein.
So was in der Art gibt es doch im Bereich Physik.
Zitat:
BEOBACHTUNG BEEINFLUSST WIRKLICHKEIT

EIN EXPERIMENT DES WEIZMANN-INSTITUTS BESTAETIGT EINE DER RAETSELHAFTEN PRAEMISSEN DER QUANTENTHEORIE

Rehovot, Israel. - 26. Februar 1998

Eine der sonderbarsten Annahmen der Quantentheorie, die Philosophen wie Physiker schon seit langem fasziniert, lautet, dass durch die Beobachtung einer Gegebenheit der Beobachter diese beeinflusst.

In einer Studie, ueber die in der Zeitschrift Nature vom 26 Februar 1998 berichtet wird, fuehrten Forscher am Weizmann-Institut ein ausserst detailliert kontrolliertes Experiment durch, das demonstriert, wie Elektronen durch den Akt der Beobachtung beeinflusst werden. Das Experiment wies nach, dass der Einfluss des Beobachters auf das, was tatsaechlich geschieht, mit der Intensitaet der Beobachtung waechst.

Zum Forscherteam unter der Leitung von Prof. Mordehai Heiblum gehoerten der Doktorand Eyal Buks, Dr. Ralph Schuster, Dr. Diana Mahalu und Dr. Vladimir Umansky. Die Forscher sind Mitglieder der Abteilung fuer Festkoerperphysik des Weizmann-Instituts und arbeiten am institutseigenen Joseph-H.-und-Belle-Braun-Zentrum fuer Submikronforschung.
Quelle: https://idw-online.de/de/news391
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