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Frust und Sportpause (Übertraining) - Seite 4 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 05.02.2020, 14:03   #25
deadbolt86
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 25.01.2020
Beiträge: 44
Erstmal danke für die vielen Ratschläge. Ich war einfach noch nie in so einer Situation und deswegen macht mich das gerade ziemlich fertig. Endlich weg vom faulen Leben und jetzt das...

Danke Arne, dann werde ich das so machen. Du hast ja genug Erfahrung und schaden wird es nicht. Ratschlag dankend angenommen

Ich ziehe das jetzt mal durch, bis wirklich alle Symptome weg sind. Wettkämpfe muss ich dann leider canceln. Schade um das Geld aber besser als noch mehr kaputt.

Darf ich fragen, warum nur die Landdisziplinen?

Greets
deadbolt86 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2020, 16:04   #26
fras13
Szenekenner
 
Benutzerbild von fras13
 
Registriert seit: 07.10.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 2.496
Nur in den Landdisziplinen, weil die Belastung dort am ehesten während des Trainings zu überprüfen ist - mit der Pulsuhr.
__________________
Viele Grüße, Frank
_____________________________
nach dem Winterpokal ist vor dem Winterpokal

_____________________________
fras13 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2020, 16:21   #27
Oetsch
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.12.2017
Beiträge: 207
Hi
habe eben deine Schilderung gelesen und habe ein paar Parallelen bei mir gefunden. Allerdings habe ich noch nicht deine Intention verstanden, warum Du den Sport so betreibst bzw. so heftig startest.

Ok, habe ähnlich stark gesteigert, aber ich war mir völlig bewusst, dass dies sehr grenzwertig ist. Von Couch auf Mitteldistanz ist ein Schritt und da darf man sich nicht wundern wenn da Gelenke, Bänder oder auch die sonstige Gesundheit sich meldet.

Ich habe dies getan, weil es mir einfach Spaß gemacht hat und insbesondere das Erlebnis Wettkampf sehr positiv empfand. Und damit meine ich nicht die letzte Minute irgendwo rauszuquetschen und verbissen alle als Gegner zu betrachten. Ok aus Deinem Nick geschlusfolgert, bist Du 4/5 Jährchchen jünger aber mal ehrlich. In dem Alter von Couch auf Vollgas starten, was darf man da ernsthaft erwarten außer Spaß an der Sache! Also ich kann da nur "Blumentöpfe" gewinnen und dafür versuche ich immer die Gesundheit nicht aus den Augen zu lassen. Auch ist mir im Wettkampf ein Lacher oder eine sportliche Geste viel mehr Wert als die letzten paar Sekunden auf der Rasierklinge....

Deswegen Sport muß nicht gleich Mord sein and have fun!
Oetsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2020, 18:09   #28
deadbolt86
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 25.01.2020
Beiträge: 44
Hallo Oetsch,

also zu Beginn war es die Faszination am Sport gepaart mit dem Willen, mir selbst beweisen zu können, dass ich es drauf habe.

Mit der Zeit kam dann halt (leider) eine gewissen Verbissenheit dazu, obwohl ich nie der war, der mit dem Messer zwischen den Zähnen trainiert hat. Hatte da auch immer Spaß und Freude dran.

Im Nachhinein gesehen, war das Projekt MD in der ersten Saison wohl doch etwas zu ambitioniert. eine dritte OD hätte es sicher auch getan. Tja, "hintnoch reit' die oide Uaschl."

Jetzt bin ich ja wieder eine Erfahrung reicher In Zukunft wird wieder der Spaß und die Freude am Sport an erster Stelle stehen.

Greets

Noch eine Frage: Leichtes Core-Training sollte 2x/Woche kein Problem sein? Muss für meine LWS Physio machen.

Und: Danke, Frank, für die Info!
deadbolt86 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2020, 08:21   #29
felixb
Szenekenner
 
Benutzerbild von felixb
 
Registriert seit: 26.02.2015
Ort: OWL
Beiträge: 1.060
Coretraining geht immer. Reale Belastungslänge ist ja eher kurz, Pausen eher lang. Oder Pausen auch kurz und dann ist es schneller (schmerzhafter) rum.
Solang man nun nicht ewig stundenlang Coretraining der härteren Form macht. Kann mir nicht passieren
felixb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2020, 08:53   #30
deadbolt86
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 25.01.2020
Beiträge: 44
Zitat:
Zitat von felixb Beitrag anzeigen
Coretraining geht immer.
Merci!
deadbolt86 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2020, 17:22   #31
deadbolt86
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 25.01.2020
Beiträge: 44
Kurzes Update

Hier ein kleines Update - vielleicht kann ja mal jemand was daraus mitnehmen.

Insgesamt bin ich nun seit 1 Monat bis auf 2 Läufe Sport frei. Gefühlsmäßig hat sich schon einiges getan, emotional bin ich stabiler und das Immunsystem scheint wieder auf Touren zu kommen. Die letzte Verkühlung ist so gut wie ausgeheilt.

Mit dem Schlafen ist es nach wie vor so ein Ding. Habe jetzt schon einige Dinge ausprobiert (Passedan, Baldrian, CBD-Tropfen etc.). Einmal geht es besser, einmal schlechter. Durchschlafen ist jedoch nach wie vor nicht und erholt fühle ich mich nach dem Aufstehen ca. 1/Woche.

Im Alltag geht es mit der Puste auch schon wieder etwas besser.

Ich habe die Zeit genutzt, um wirklich in mich zu gehen und nachzudenken, was denn alles schief gelaufen ist. Zu viel Druck, zu wenige Pausen und Negieren von Anzeichen haben mich wohl ins Verderben geritten. Was die Leistung betrifft, habe ich die letzten 6 Monate analysiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass ab Juli nichts mehr weiter ging. Also 6 Monate im "Übertraining" trainiert. Wobei es eben im Oktober dann zum tatsächlichen Zusammenfall des ZNS kam, was mit Ende Dezember dann im Totalausfall gipfelte.

Diese Saison habe ich abgehakt und ich rechne mit einem "Comeback" zum tatsächlichen Triathlon-Training mit Mitte des Jahres. Sollte es länger dauern, okay, dauert es kürzer - juhu. Ich hoffe nur, dass ich nicht mehr ruiniert habe.

Morgen geht's zum Shiatsu. Da freu ich mich schon drauf. Parallel gibt es Meditation, Spaziergänge und Stressvermeidung

Greets Mike
deadbolt86 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.02.2020, 20:30   #32
Estebban
Szenekenner
 
Registriert seit: 17.01.2019
Beiträge: 1.379
Zitat:
Zitat von deadbolt86 Beitrag anzeigen
Hier ein kleines Update - vielleicht kann ja mal jemand was daraus mitnehmen.

Insgesamt bin ich nun seit 1 Monat bis auf 2 Läufe Sport frei. Gefühlsmäßig hat sich schon einiges getan, emotional bin ich stabiler und das Immunsystem scheint wieder auf Touren zu kommen. Die letzte Verkühlung ist so gut wie ausgeheilt.

Mit dem Schlafen ist es nach wie vor so ein Ding. Habe jetzt schon einige Dinge ausprobiert (Passedan, Baldrian, CBD-Tropfen etc.). Einmal geht es besser, einmal schlechter. Durchschlafen ist jedoch nach wie vor nicht und erholt fühle ich mich nach dem Aufstehen ca. 1/Woche.

Im Alltag geht es mit der Puste auch schon wieder etwas besser.

Ich habe die Zeit genutzt, um wirklich in mich zu gehen und nachzudenken, was denn alles schief gelaufen ist. Zu viel Druck, zu wenige Pausen und Negieren von Anzeichen haben mich wohl ins Verderben geritten. Was die Leistung betrifft, habe ich die letzten 6 Monate analysiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass ab Juli nichts mehr weiter ging. Also 6 Monate im "Übertraining" trainiert. Wobei es eben im Oktober dann zum tatsächlichen Zusammenfall des ZNS kam, was mit Ende Dezember dann im Totalausfall gipfelte.

Diese Saison habe ich abgehakt und ich rechne mit einem "Comeback" zum tatsächlichen Triathlon-Training mit Mitte des Jahres. Sollte es länger dauern, okay, dauert es kürzer - juhu. Ich hoffe nur, dass ich nicht mehr ruiniert habe.

Morgen geht's zum Shiatsu. Da freu ich mich schon drauf. Parallel gibt es Meditation, Spaziergänge und Stressvermeidung

Greets Mike

Freut mich sehr für dich, dass es dir besser geht. Unabhängig davon, ob du jetzt im übertraining bist oder nicht - hast du mal über einen Gang zum Psychologen nachgedacht?
Bitte versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht irgendwie abstempeln oder stigmatisieren oder sonstiges. Ich hatte mal eine Phase vor nicht allzu langer Zeit wo es mir ähnlich ging wie Dir. Gereizt, Dauerschlapp, müde etc... hab mich beim doc durchchecken lassen ob iwelche Blutwerte nicht in Ordnung sind und der hat mir dazu geraten mal vorstellig zu werden.
Hatte insgesamt 3 Gespräche und mir hat’s einfach geholfen mal mit nem dritten / unbeteiligten über einiges zu sprechen was mich so beschäftigt hat.
Am Ende des Tages hat bei mir die Stellschraube Jobwechsel was gebracht, aber das mag ja bei jedem anders sein.

Nur mal so als Idee es ist 2020, da brauch man davor keine Hemmungen zu haben (hatte ich anfangs trotzdem )
Estebban ist offline   Mit Zitat antworten
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