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Alt 22.03.2024, 09:32   #17
Siebenschwein
Szenekenner
 
Registriert seit: 24.06.2019
Ort: Zürič
Beiträge: 2.032
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Ach, jetzt Check ich‘s erst glaub ich. Es gibt ne horizontale Bohrung („Längsachse“) im Rahmen, in die du die Buchse einkleben willst/musst. Beim Zuziehen der Schraube gibt es dann eine Kraft in axialer Richtung („Zug“) der Buchse und damit Scherkräfte auf die Klebung. Kann es auch sein, dass Nuten in der Gewindebuchse ein konstruktives Markmal sind, mit dem die Buchse einen Formschluss zum Rahmen hatte und der gerissen und deshalb die Buchse rausgerutscht ist? Das „schwarze Zeug“ in den Nuten, ist das etwa „Material“ aus dem Rahmen? Habe ich das richtig verstanden?

So scheint es zu sein. Wobei der „Formschluss“ bei der Form der Nuten nich wirklich in Faserrichtung erfolgt, das scheint also eher eine psychologische Nut zur Beruhigung des Konstrukteurs zu sein.
Ein guter Drehmomentschlüssel ist natürlich hilfreich, um das Ding nicht gleich wieder rauszuziehen.
__________________
Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
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Alt 22.03.2024, 09:57   #18
Pete0815
Szenekenner
 
Registriert seit: 31.08.2020
Beiträge: 720
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Ach, jetzt Check ich‘s erst glaub ich. Es gibt ne horizontale Bohrung („Längsachse“) im Rahmen, in die du die Buchse einkleben willst/musst. Beim Zuziehen der Schraube gibt es dann eine Kraft in axialer Richtung („Zug“) der Buchse und damit Scherkräfte auf die Klebung. Kann es auch sein, dass Nuten in der Gewindebuchse ein konstruktives Markmal sind, mit dem die Buchse einen Formschluss zum Rahmen hatte und der gerissen und deshalb die Buchse rausgerutscht ist? Das „schwarze Zeug“ in den Nuten, ist das etwa „Material“ aus dem Rahmen? Habe ich das richtig verstanden?

Jain. Einbauort und Lage stimmt. Das schwarze Zeug kommt drauf an. In den Nuten der Buchse sind das Reste vom alten Kleber.

Die schwarze Pampe im Gewinde der Schraube sind Rückstände hauptsächlich der Carbonpaste mit der die Sattelstütze eingesetzt war. Da die natürlich nicht schwarz war dürfte durchaus Abtragung vom Rahmen dabei sein. Der Ort (da Oben) der Paste im Gewinde ist aber sicher nicht Sinn der Sache.

Nach der letzten Reinigung und Neueinbringung der Carbonpaste, habe ich die Schrauben aber nicht mehr bewegt/angefasst. Somit sehe ich auch keinen schwarzen Schmodder im Gewinde, dass in der Buchse saß.
Dennoch für die Zukunft ist hier Weniger Mehr.

Zur Belastung der Klebestelle, kann ich nur sagen, dass da auch vertikale Kräfte Wirken. Mir ist schon eine M5 Schraube gebrochen. Gab ein unschönes Geräusch. Diese Schraube (Orginalteil) war ebenso wie immer mit max. 7Nm angezogen.

Zu der Konstruktion bleibt nur zu sagen, dass wenn ich mal Fahrer auf Ausfahrten mit gleichem Rahmen treffe, sofort das Thema in Richtung der Sattelstützklemme geht. Jeden den ich getroffen hab, hatte Defekte und Probleme damit.

Bis auf die gebrochene Schraube war es bei mir bisher ok, nun bin ich auch dran...

Geändert von Pete0815 (22.03.2024 um 10:04 Uhr).
Pete0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2024, 10:45   #19
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 6.280
Zitat:
Zitat von Pete0815 Beitrag anzeigen
Die schwarze Pampe im Gewinde der Schraube sind Rückstände hauptsächlich der Carbonpaste mit der die Sattelstütze eingesetzt war.
Von der Paste darf keine Spur auf die Klebefläche, sonst kannst Du die Klebung vergessen.
Zitat:
Zitat von Pete0815 Beitrag anzeigen
Zur Belastung der Klebestelle, kann ich nur sagen, dass da auch vertikale Kräfte Wirken. Mir ist schon eine M5 Schraube gebrochen. Gab ein unschönes Geräusch. Diese Schraube (Orginalteil) war ebenso wie immer mit max. 7Nm angezogen.
Aua - oder war es eine hochfeste M5-er Schraube? Eine normale 8.8.-er Schraube in M5 sollte mit nicht mehr als 6 Nm angezogen werden (s. z.B. hier), nur 10.9-er können über 8 Nm ab; ich bezweifle aber, daß an Fahrrädern diese Festigkeitsklasse üblich ist. Und wenn eine Schraube dynamisch belastet wird, sollte m.M.n. das maximale Anzugsmoment auch nicht ausgeschöpft werden, sonst kann die Summenbelastung auch schnell zu hoch werden. Also M5 würde ich nie über 4 - 5 Nm anziehen, sonst kommt nach Fest recht bald das Ab.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2024, 11:04   #20
Pete0815
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Registriert seit: 31.08.2020
Beiträge: 720
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Aua - oder war es eine hochfeste M5-er Schraube?
Kann ich dir nicht sagen, da es die Orginalschrauben nicht mehr gibt (entsorgt).
Der Hersteller/Verkäufer der aktuell wiederholt durch keine Reaktion glänzt, hat mir im Fall der gebrochenen Schraube auch erst bei einem Besuch vor Ort (Kollege) eine Ersatzschraube mitgegeben. Als ich sie dann in Händen hatte, konnte ich mir schön die M6 Schraube angucken Ob man da so engagiert und vertrauensvoll handelt... bin ich mir nicht so sicher

Ich hab jedenfalls verzinkte DIN912 M5 x35 10.9 verbaut und bei jedem Wartungsvorgang kommen da auch Neue rein (bin ja gewarnt). Aber das hat die Buchse halt diesmal nicht an Ort und Stelle gehalten. Und es gibt ja noch eine zweite Buchse. Da wollte ich jetzt profilaktisch aber nicht dran fummeln, auch wenn ich es hasse mit solchen ungewissen Baustellen auf Ausfahrten zu starten. Das kann nur in Bus & Bahn enden.
Pete0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2024, 11:09   #21
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 6.280
Zitat:
Zitat von Pete0815 Beitrag anzeigen
Ich hab jedenfalls verzinkte DIN912 M5 x35 10.9 verbaut
O.k., mit 10.9 sind die 7 Nm formal in Ordnung; ich würde aber auch diese ungern über 6 Nm anziehen, wenn dynamische Last dazukommt.
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Schwarzfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2024, 12:00   #22
Helmut S
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Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 8.952
Zitat:
Zitat von Pete0815 Beitrag anzeigen
In den Nuten der Buchse sind das Reste vom alten Kleber.

Zur Belastung der Klebestelle, kann ich nur sagen, dass da auch vertikale Kräfte Wirken. Mir ist schon eine M5 Schraube gebrochen. Gab ein unschönes Geräusch. Diese Schraube (Orginalteil) war ebenso wie immer mit max. 7Nm angezogen.
Ok, danke. Das scheint etwas „more tricky“ zu sein, als nur die Auswahl eines vernünftigen Klebers. Offensichtlich hat da jemand nur die zweitbeste Idee beim konstruieren gehabt.

Persönlich finde ich, dass in solchen Situationen ein fachmännisches Kleben schnell zu einem bloßen „anpappen“ verkommt. Das liegt nicht an dir oder so, sonder ich finde sowas ist überhaupt nicht einfach und die Chance, dass sich die „eingepappte“ Buchse wieder löst ist nicht gerade klein.Du kommst ja an die Klebefläche nicht mal g‘scheit ran zur Vorbereitung/anschleifen. Müsstest wahrscheinlich eh mit nem Dremel rein bzw. gar etwas aufbohren.

Gibt es vielleicht eine Möglichkeit das konstruktiv zu ändern? Es also völlig umzubauen? Ist natürlich aufwendiger. Kannst du das Loch durchbohren, so dass es auf der anderen Seite wieder raus kommt (Durchgangsbohrung)? Dann von dort mit nem Zylindersenker einsenken, eine Gewindebuchse mit Bund einkleben? Mit eingedicktem Epoxy zu spachteln und je nach dem etwas schleifen und lackieren oder einfach nen Aufkleber drüber.

Das kann man (also ich) von hier aber nicht beurteilen, denn da muss ja genügend „Fleisch“ da sein und es muss bzgl. der Krafteinleitung ja auch machbar sein ohne das dann beim Fahren was zerbrößelt usw. Mir ging es nur darum einfach mal in eine andere Richtung zu denken. Ich habe auch schon direkt in Carbon ein Gewinde geschnitten. Für meinen Anwendungsfall war‘s ok. Zugfestigkeitstests habe ich damit aber nicht gemacht.

Viel Erfolg jedenfalls!

Helmut S ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2024, 12:30   #23
Pete0815
Szenekenner
 
Registriert seit: 31.08.2020
Beiträge: 720
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit das konstruktiv zu ändern?
Ich sehe die Option nicht, da ich die Klemme schon recht spezifisch finde und bei dem Leichtbau und der Konstruktion empfinde ich stark die Gefahr einer Verschlimbesserung.

Die Option dort die Buchse zu verkleben und dabei möglichst sorgfältig vorzugehen, erscheint mir da deutlich einfacher/sinnvoller.
Das inkludiert genau wie du sagst ein sorgfältiges Vorbehandeln der Klebestellen und in den Rahmen komme ich nur begrenzt mit gerolltem Schmirgelpapier oder Dremel und letzlich das IPA zum reinigen bevor es losgeht. Buchse lässt sich gut vorab präperieren.

Und leider muß ich halt auch zu einem gewissen Teil daran gehen und die Alternativen abwägen. So ist der Rahmen/das Rad nicht mehr fahrbar und ein Tausch des Rahmens wird 4stellig.
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Pete0815 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2024, 12:55   #24
Siebenschwein
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Ort: Zürič
Beiträge: 2.032
Ich würde den Kram erstmal kleben, ordentlich aushärten und dann beim Anzugsmoment eher etwas drunter bleiben. Eventuell sind die 7Nm ja eher auf der sicheren Seite. Dann kannst Du mit 5 anfangen und wenn die Stütze nicht rutscht, isses auch gut.
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