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The Matter Of Time - Seite 611 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 19.08.2021, 16:51   #4881
sybenwurz
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Endlich wieder Rumänien!




Also, eigentlich ja schon wieder nimmer, aber es war schon ergreifend, nach 16Jahren hier vorm Terminal auszurollen.
Die Lufthanse hat nu auch so Omnibusse mit Flüüügeln, um den Städteverkehr zu bedienen;- beengter ists in meinem Kajak auch nicht.

Ne witzige Truppe war da bei meiner siebenbürgenstämmigen DAV-Sektion zusammengekommen und beiläufig bemerkt hätte ich mir alle Gedanken und Sorgen, was ich mitnehme und wieviels wiegt, grad auch in die Haare schmieren können.
Zunächst kam ein kleiner Sprachkurs per Email, das war schon das erste, was mich wunderte. Dachte ich doch, ich sei der einzige, der keine rumänischen Wurzeln hat.

Somit beharken sich auch die beiden Themengebiete 'Herkunft'- 'Ausrüstung' ein wenig, denn die Rumänen sind an sich ein outdoorlustiges Volk.
Auch, wenn sich in den letzten zwanzig Jahren da ein gewisser Wohlstand eingestellt haben mag (dokumentiert dadurch, was die mittlerweile an Autos (ach, wo sonst, die Fernseher beim Landvolk hab ich allerdings diesmal nicht gesehn) fahren, auch aufm Land), kommen sie weitläufig ohne effektive Tragesysteme aus, indem sie einfach ihren Hausrat zum Campen in nen Sack packen und aufn Rücken schnallen;- das war schonmal der erste Aspekt, den ich ignorierte (wobei, nicht ganz, mir gings ja in erster Linie ums Schonen der Knie, nicht darum, mein Zeug bequem zu tragen)


Der nächste Punkt war dann, dass zwo Tage nach dem Link zum Flug, den diejenigen, die nicht mitm Auto runterfahren (wegen ihrer Wurzeln dort eben, und weil sie dementsprechend länger blieben und was zu erledigen hatten) bitte buchen sollten, Gemaule kam, ob doch schon jemand gebucht hätte, weil von Memmingen (wtf ist das denn?) die Flüge billiger seien und wir könnten ja von dort aus fliegen.
Oder wenigstens nen Tag später, weil da wärs auch ab MUC n Zwanni billiger.
Oh mei, oh mei...
Wie sich dann unterwegs rausstellte, waren auch Ferngesteuerte mit Tracking durchn Mann zuhause dabei, der dann hin und wieder abrupt anrief um durchzugeben, mit wie wenig Umweg wir wo was billig einkaufen könnten.
Hahahaha....

Also, da tauchte n bunter Haufen mit teils nur ausgebeulten, Rucksack-artigen Geräten als einzigem Gepäckstück für die insgesamt 12 Tage auf, alte Haudegen mit Himalaya-und-sonstwas-Erfahrung, denen keiner mehr was übers Leben erzählt ,mit dem Material, das sie seit Jahrzehnten auf die Gipfel und über die Höhenzüge dieser Welt schleppen und das wiegt, wasses halt wiegt, Wassernarren, die reflexartig und egal, wie eng der Zeitplan ist, in jeden noch-so-kalten Bergsee hüpfen müssen, der Hauptanteil war aber nichtmal von 'der eigenen' Sektion, sondern von ner befreundeten, mit der 'uns' ne Hüttenpartnerschaft verbindet, um denen eben mal Siebenbürgen zu zeigen.
Also, daher auch der Sprachkurs, dens sonst in der Form nur beim Italiener oder bestenfalls noch Griechen auf der Serviette gibt.
Auch, dass Schuhe-einlaufen überbewertet wird, lernte ich, sofern man nur genügend Blasenpflaster dabeihat, und dass ich die Bergaufhechelei zum Training hätte sparen können, da die Monsteretappe 16km mit fast 1900 Abstiegsmetern betrug.

Ja aber gut, dazu vielleicht später mehr, erstmal das Nationalgericht, eh klar:




Im Prinzip wie Cevapcici, nur halt (natürlich) viel besser.
Damit, nach nem kurzen Gang (in Zahlen 3km oneway) vom Hotel in die Stadt (Sibiu) auf nen Absacker und wieder zurück war der erste und damit Anreisetag auch schon vorbei.

Am nächsten Morgen gings dann direkt nach nem opulenten Frühstück in die Prärie, wo uns ein 'Taxi-Unternehmen' erwartete, um uns in die Berge zu bringen.




Der Treffpunkt liegt nicht von ungefähr bei der Kirche, der Hol- und Bringservice ist ein, äääh, 'Nebengewerbe' des lokalen Pfarrers.
Da es Sonntag war und seine Stimme aus den aussen an der Kirche angebrachten Lautsprechern plärrte, waren Studenten, die aushelfen, unsere Fahrer.
Ich war etwas überrascht wegen der Vehikel, stinknormale Dacia-Kombis, aber wie sich herausstellte packen die es auch mit 6 Leuten besetzt und ohne besondere Bodenfreiheit genauso weit wie einige Poser mit aufgemotzten Geländewagen. Dann bereitet den einen wie den anderen ne Schranke ein Ende und wir machen uns zu Fuss auf den 5 Tage langen Marsch übers Fogaraschgebirge.




Erstmal nur Wald, wenngleich schon teilweise steil und zerfurcht, dass ich mich wunderte zu erfahren, dass die 'Cabana Negoiu' per Quad bzw. ATV versorgt wird.
Aha.
Irgendwo unterwegs war n Anhänger für so n Ding abgestellt, da hätte ich schon gleich nicht gewusst, wie ich den auf nur einen Millimeter bewegen sollte um ihn an- oder abzuhängen, ohne dass er innerhalb von 5 Sekunden auf immer nach unten entschwunden wär.

Die nächste lukullische Spezialität stand fürn Abend aufm Programm: Krautwickel.
Sundowner, Absacker, Ende fürn zweiten Tag.

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Wie weiß die Singerei?
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Alt 19.08.2021, 18:36   #4882
carolinchen
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Alt 19.08.2021, 20:12   #4883
sybenwurz
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Tag zwo sah den zweithöchsten Gipfel des Landes, den Negoiu vor.
Wetter wie gehabt perfekt;- ich sollte öfter nach RO fahren, da hab ich scheinbar mehr Glück als in den Alpen, wenn ich mich an die letzten Jahre, einige Aktionen und eben auch einige wegem Wetter abgesagte, zurückerinnere.
Zweithöchster bedeutet dabei 2535m, das ist überschaubar, vorrangig ist aber, wie man raufkommt und das muss ja nicht in einem Rutsch einfach nur die Höhendifferenz raufgehn, sondern kann sich auch ewig auf und ab hochwinden.




Hier sieht man das ganz nett, wie es erst ziemlich runter geht zu dem See, danach wieder rauf zu der grünen Biwakschachtel im Hintergrund, von dort wieder runter zu nem Sattel, den man nicht sieht und hinter dem wieder hoch bis zum höchsten Punkt links oben aufm Bild.
So liegen halt zwischen höchsten und zweithöchstem Gipfel nur 9m Differenz, aber eben auch um die 3500hm Auf- und Abstieg dazwischen...

Und so manche interessante Entdeckung...:


(Am besten vergrössern: Rechtsklick-Grafik anzeigen oder so)


Ach ja, und hier einfach mal so nen Sack, in dem man alles ne Woche rumtragen kann...




Der Tag endete mit nem Kulturschock:




Hier kreuzt die 'Transfagarasan' den Gebirgszug.
Wir sind die Strasse schon bei meinem ersten Aufenthalt in RO, 1994, gefahren.
Damals war quasi gar nix los da oben, wenngleich auch zu der Zeit vor knapp 30Jahren viele Rumänen diese 'Attraktion' bereisten.
Autobahnen gibts immer noch nicht durchgehend und flächendeckend, von daher kann man sich vorstellen, dass man auch in früheren Tagen lieber die Bergstrasse nahm als aussenrum zu fahren.
Mittlerweile sind die meisten Strassen halbwegs gut ausgebaut, wir sind nur wenige Landstrassen mit Flickenasphalt und tiefen Schlaglöchern gefahren, früher war halt, was heute gut geteert ist, der Fleckerlteppich und was heute noch Fleckerlteppich ist, früher gar nicht asphaltiert.

Hier oben dann, in Balea Lac, gabs Nummer drei der lokalen Köstlichkeiten, Papanasch:




Da die Rumänen ausser outdoorlustig auch feierfreudig sind, ergab sich über Nacht das ein oder andere, alkoholbedingte Problem für einige.
Die spirituose Spezialität des Landes ist ja der Zwetschgenschnaps, den gibts von ganz fein wie guten Grappa bis hin zu selbstgebrannten Destillaten, die wahrscheinlich blind machen können und ich hab Leute kennengelernt, die davon ein 0,2l-Wasserglas zum Frühstück trinken, damit der Motor rund läuft, das muss man aber langfristig üben und sich erarbeiten.
Auch mit ner guten Grundlage und am Abend kann die gleiche Menge jedoch dem an der Flasche Ungeübten diverse Ausfallerscheinungen die Nacht über bis in den nächsten Morgen hinein bescheren.
Derweil die alten Füchse beim Bier blieben, mit dem und dessen Menge sie zurechtkommen, mussten andere in den kommenden Tagen, vielmehr 'Nächten' ihre Lektion erst noch lernen.
Umso heftiger bei unserm Tagesprogramm, denn erstmal in der Fall bleiben, bis der Schädel wieder mitmacht, iss nich.
Man erkennt die Kandidaten daran, dass sie nicht oder erst in letzter Minute zum Frühstück auftauchen und auch nicht viel zu sich nehmen, der nächste Fehler...

Der folgende Tag war eher von der milden Sorte, was die Papierdaten der geplanten Tour anging, aber es ging erstmal mit ner deftig steilen Kraxelei direkt hinter der Pension ('Hütte' trifft hier im Tourimekka eher nicht zu) los.
Sicher kein Spass für die Angezählten...




Hier sieht man schön, wie sich der Weg am Kamm entlanghangelt, mit etwas Phantasie erkennt man an dem Berg rechts oben den weiteren Verlauf im Zickzack nach oben in die Wolken, wo dann vor der zweiten Zacke rechts auf die andre, nicht sichtbare Seite wechselt (wo das Spiel, sich rauf und runter zu winden, sich wiederholt. Und wiederholt. Und wiederholt...)
__________________
Wie weiß die Singerei?

Geändert von sybenwurz (19.08.2021 um 20:17 Uhr).
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Alt 19.08.2021, 20:12   #4884
sybenwurz
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..........
Ja, tbc, aber heut nimmer...
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Wie weiß die Singerei?
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Alt 19.08.2021, 21:50   #4885
sybenwurz
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Eine der liebsten Nebentätigkeiten, die sich beim Leben in der Stadt nach der Bergwanderung als ungeheuer hilfreich entpuppten, kultivierten wir bereits auf den Hütten: die Bezahlerei, hahahaha...

Während wir ja weitgehendst gewohnt sind, dass die Ober/innen und Bedienung/inn/en jeder Nase ihre Zeche einzeln ausrechnen, pfeifen die Rumänen darauf.
Wenn schon nicht alle zusammen bezahlen, dann mindestens der Tisch oder das Zimmer.
Wennst mit Neunen dann also essen gehst oder übernachtest, gibts ordentlich was zu rechnen.
Also, auch wenns wie auf unsrer heutigen Hütte, der Cabanna Podragu, nur drei Menüs, Suppe, Suppe oder Suppe, zum Abendessen gibt (alles ohne Brot, denn das hatten die Esel vergessen, mit raufzubringen)(also nicht die Esel selbser, die tragens natürlich nur, einkaufen hättens die Eseltreiber müssen) und alle das gleiche kosten, die Alternativen beim Frühstück nur zwei Spiegeleier oder nicht zwei Spiegeleier (umgerechnet so 1,20€ oder so...) sind und man auf jeden Fall mit um die ca. 20€ nach unsrer Währung inkl. Übernachtung ausm Rennen geht, rechnet der Deutschländer natürlich penibel seinen Anteil aus, ein prickelnder Spass, der mit dem gesteigerten Angebot in der Stadt mit Bier aus der Flasche oder gezapft, Radler mit oder ohne Alk, diversen Limonaden, Drinks, Digestifs und Cocktails, mehreren Deserts und ner endlosen Auswahl unterschiedlich- (teur)-er Menüs und Beilagen (werden oft einzeln und nach Gusto dazubestellt)(oder auch nicht) natürlich ins Unendliche gesteigert wird.
Bisweilen hatte ich den Eindruck, dass die Rechnererei unds folgende Bezahlen, auch wieder nicht einfach, da man irgendwie ständig nur 50er und 100er in der Hand hat und die anderen auch keine kleineren Scheine haben, fast länger dauert als das Essen.




Am ersten Abend zurück in Sibiu waren wir zwar superklasseoberspitze Essen, es war aber auch n Jazzkonzert aufm Grossen Platz und ich hab nur drei Lieder davon mitbekommen, weil sich die Bezahlerei bis in die Nacht hinzog.




Ich hab mich so tierisch geärgert, dass ich mir nachm Essen noch n Bier bestellt unds Bezahlen abgewartet hab, statt einfach selbst mitzurechnen, nen Zwanzger drauf- und die Summe aufn Tisch zu legen und dann abzudampfen, ich reg mich heut noch auf.
Das einzig Positive an dem Abend war dann, dass ich mir die Lime-App runtergeladen hatte, die Stadt steht, zumindest in einigen Bereichen, an jeder Ecke mit deren 'Trottinettes' voll, und dann heimgerollt bin, während die andern sich erneut auf der 3km oneway-Strecke die Schuhe kaputtgelaufen haben.
Die erste Fahrt dauerte dann leider etwas länger, weil ich superschlau natürlich dachte, ich stell das Ding irgendwohin, wo ichs am nächtsten Tag direkt wieder mitnehmen kann und wo es sonst niemand ausleiht, aber ganz doof sind die ja auch nedd und haben dementsprechend 'tote' Bereiche zum Abstellen gesperrt.
Da fährste dann halt abwechselnd und guckst in der App, wo du die Büchse loswirst, bissd aus der Sperrzone rausbist.

Hier kommt so n Held auf so nem Ding daher, an sich lehne ich das ja konsequent ebenso ab wie Ebikes, um nicht zu sagen, ich hasse es, aber hin und wieder muss man wohl auch mal an seinen Vorurteilen feilen und sie, wie in dem Fall, bestätigen.




Totale Katastrophe, ungefedert, mit den winzigen Rädchen und nur einer Bremse (hinten, während der Motor vorne drin ist) so wie der Knabe aufm Bild fährste auf Kopfsteinpflaster (woraus hier die ganze Fussgängerzone besteht) auf dem ebensten Part, denst findst, aufm Platz also wie mitm Segelschiff kreuzend zwischen den Karrees, in der Fussgängerzone in der (Beton-)Rinne in der Mitte.
Die war in meinem Fall einmal n paar Meter nass, dahinter musst ich rausfahren, weil Fussgänger da liefen für die die Fussgängerzone ja nunmal gemacht ist, s Vorderrad hab ich elegant rausgelupft, hinten wars nix damit und auch sonst nicht. Ehe ich gucken konnte, stand das Ding quer und ich daneben, gerade eben nicht gestürzt, obwohl ichs schon so kommen sah.

Meine Tochter lädt dauernd solche Apps, um die Dinger auzuleihen, ich denke, bei mir wirds mit der einmaligen Erfahrung reichen, aber wer weiss, der Bulli, eigentlich die Bullis, da kommt nämlich grad noch einer vom Nachbarn hinzu, den ich vor der Presse retten will, hat ja nicht nur keine grüne Umweltplakette sondern gar keine, vielleicht wird das der Notnagel, wenn die Dose mal vor den Toren der Stadt erfährt,"Du kommst hier nedd rein!"


Nun, also, zwo Bilder gehn noch, Quatsch, was sag, ich...: drei, bei den 500, die ich gemacht hab, muss man die Hächstzahl von Sechsen im Beitrag wohl ausnutzen auch dann, wenn man nicht alle hier unterbringen will.

Wie gesagt also Podragu-Hütte.




Die stimmte mit meinen Erfahrungen und Erwartungen von Rumänien hundertpro überein. Wie erwähnt nix /gescheids) zu Essen, Sanitäre Anlagen Fehlanzeige, verranzte Waschräume mit gesprungenen Waschbecken, pieselnden Wasserhähnen (die man auch nur ungern angefasst hat), zum Kacken diese Duschschüsseln mit zwo Fussabdrücken drin zum Draufstellen, Ehrensache seit nem Monat nimmer gereinigt, Klopapier natürlich sowieso nicht, Schlaflager n bissl muffig und nun ja, man könnts davon abgesehen fast schon gemütlich nennen, wären nicht die Decken und Kissen, von den Matratzen wollen wir mal gar nicht reden und was sich unterm Laken so abspielt und wie früher schon sind wir heute froh, nicht nur nen dünnen Seide-Hüttenschlafsack dabeizuhaben und sonst nix, sondern nen richtigen (Leicht-) Schlafsack und nen Kopfkissenbezug.




Dann ists natürlich auf der Hütte eh schon 'gemütlich', auch wennst mit ner Gruppe unterwegs bist, die du allmählich kennst, weil die Pritschen nur 60, vielleicht auch 70cm breit sind, aber dann kommt die Hütten wirtin nachts um Eins und will noch zwo Leute unterbringen...

Ja, und da oben gings am Abend runter, 170hm auch wenns nicht so aussieht, und morgens haargenau wieder so weit rauf.


(iss natürlich reingezoomt, was die Kamera hergab)

Unerfreulicher Auftakt zur unerwarteten Königsetappe mit knapp 16km, 1200Aufstiegs- und 1900Abstiegsmetern...
__________________
Wie weiß die Singerei?
sybenwurz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2021, 10:35   #4886
sybenwurz
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So, die Badehose iss nu auch wieder im heimischen Schwimmbeutel verpackt;- Baden gabs auch, im Salzsee, das präsentierte sich jedoch leicht unterschiedlich zu meinen und unseren Erwartungen...







Wie Lemminge auf plattgetrampeltem Lehmboden, aus dem sich hin wieder zwei, drei Halme scheinbar besonders widerstandsfähigen Grases zeigten.
Ausser salzig war das Wasser dann auch nix, pisswarm, kann aber auch wegem Wetter mit weiterhin konstantem Sonnenschein gewesen sein, der Steg in den See(?) war derweil so brühheiss, dass ich mir satt die Fusssohlen verbrannt hab.
Ein Erlebnis (insgesamt, nicht nur der heisse Steg) das ich so nicht gebraucht hätte.

Vorher gabs noch was zu futtern, wie ich immer sage, soll man ja nicht hungrig ins Wasser gehn.




Ich kann nur n paar Brocken Rumänisch, weiss dass die bisweilen eine etwas blumige Ausdrucksweise bevorzugen (Bine ați venit! bedeutet zwar zunächst einfach nur Willkommen!, wörtlich übersetzt jedoch 'gut seid ihr (an)gekommen', und wird dementprechend umschreibend auch beantwortet (Bine v-am găsit, 'gut haben wir euch (vor-)gefunden'...), aber dass sich das quer durch die Speisekarte fortsetzt, mit der Übersetzung ins Englische potenziert und durch ne weitere Übersetzung ins Deutsche nicht besser wird, war mir neu (das fortgesetzte Übersetzungen über mehrere Sprachen hinweg kein Vorteil sind, wie die Reparaturanleitungen von Ducati beispielsweise, die mich einst dazu verleiteten, endgültig mal n bissl Italienisch zu lernen, schon).
Siehe Beispiel Ducati-Reparaturhandbuch;- da iss mir ne rein rumänische Karte lieber...
__________________
Wie weiß die Singerei?

Geändert von sybenwurz (28.09.2021 um 12:59 Uhr).
sybenwurz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2021, 10:42   #4887
jannjazz
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Alt 20.08.2021, 11:03   #4888
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