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Alt 22.11.2022, 07:17   #1945
Helmut S
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Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 8.090
Nein, es ist nicht alles gut. Sieht letzter Beitrag.
Helmut S ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2022, 07:58   #1946
keko#
Szenekenner
 
Benutzerbild von keko#
 
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 15.656
Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Immer wieder köstlich wie Verwaltungen plötzlich merken, dass sie zu weniger Klassen / Lehrer für Einschulung in einer Stadt haben, obwohl die Zahl der Geburten eines gewissen Jahrsgangs seit 6 Jahren bekannt ist. Dasselbe dann wieder in der 5. Klasse.*


Ca. 1/3 der Arbeinehmerinnen gehen in den nächsten 10 Jahren in Rente .....


*Kleine Entschuldigung an die Verwaltungen, das ist natürlich immer auch ne Kostenfrage. Wenn ich kein Geld habe, kann ich keine Schulen bauen und auch keine Lehrer einstellen, selbst wenn ich wollte, also schieb ichs vor mir her, bis es (mein Nachfolger) an die Wand fährt.
Das ist halt sehr komplex. Kürzlich sprach ich mit einer Lokalpolitikerin über genau dieses Thema. Es ist nicht so, dass dies nicht bekannt wäre. Nächstes Jahr wird erstmals wieder ein tiefroter Haushalt erwartet, hörte ich. Das zwingt dann zum Sparen. Falls DE wirtschaftlich weniger stark ist, wird es auch für die entsprechenden Nachwus weniger attraktiv. Letztendlich hängt alles irgendwo zusammen.
keko# ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2022, 08:59   #1947
qbz
Szenekenner
 
Benutzerbild von qbz
 
Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 8.923
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Vor dem Hintergrund, Gaspreis hin oder her, am neuerlichen Abschluss der IGM rumzumäkeln ist nicht nur völlig weltfremd, sondern eigentlich schon eine Frechheit.
Ich habe den Abschluss verlinkt und dazu genau drei "freche, unverschämte, weltfremde" Punkte geschrieben:

1. Reallohnverlust bei einem Szenario von 8,8 % Inflation,. Svenio hat das präzisiert:

Svenio: "Die Inflation in DE 2023 wird wahrscheinlich niedriger sein als die von Dir gegoogelten 8,8% (https://www.tagesschau.de/wirtschaft...osen-101.html). Im Median liegen die Erwartungen bei 7,1%, im Mittel bei 6,4%.

Nimmt man 7,1%, dann ist die Lohnsteigerung bis zu einem monatlichen Entgelt von ca. 4.750 EUR höher als die Inflation und erst bei höheren Entgelten kann man von einem Reallohnverlust sprechen."

Das ist berechnet, ohne rückwirkend 2022 einzubeziehen, wo im Durchschnitt aller Gehälter leider bis jetzt ein deutlicher Reallohnverlust stattfand. Dass die unteren Gehaltsgruppen aufgrund der zwei festen Einmalbezahlung besser fahren, finde ich sinnvoll, weil sie von der Inflation stärker betroffen sind. Da es sich um Einmalzahlungen handelt, stellen sie keine bleibende Erhöhung der Gehälter dar, da muss man mit den 5,5 % in 23 und 3,5 % in 24 für alle rechnen. Ausserdem beziehen die Gewerkschaften zu recht eine anteilige Gewinn- / Wachstumsbeteiligung in die Tarifverhandlungen mit ein.

2. Die Laufzeit bis 2024 finde ich zu lang. Besser wären Abschlüsse von 1 Jahr, weil niemand die Entwicklung bis 2024 sicher prognostizieren kann.

3. Die Tarifabschlüsse der IG Metall und von Verdi für den öffentlichen Dienst wirken sich indirekt auf weitere Abschlüsse und alle Löhne in Deutschland bis hin zum Mindestlohn und den Renten aus. Insofern kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu.

Offenbar treffen diese Punkte alle faktisch zu. Wo da jetzt die Frechheit oder Weltfremdheit liegt, wenn man über schlichte Fakten und die Frage diskutiert, inwiefern der Abschluss die Reallöhne plus eine Wachstumsbeteiligung sichert, oder über die Laufzeiten, erschliesst sich mir nicht.

"Gaspreis hin oder her": Natürlich wollen die Gewerkschaften bei den Tarifabschlüssen einen Inflationsausgleich, möglichst auch rückwirkend, erreichen. Die Beschäftigten bezahlen ja privat und an den Supermarktkassen auch die inflationsbedingt (energiebedingt) höheren Preise. Solange keine "Lohn-Preis-Spirale" entsteht, wovon nach Aussagen aller Ökonomen die deutsche Volkswirtschaft entfernt ist und weshalb sich die Gewerkschaften auf Einmalzahlungen einlassen, bedeuten inflationsausgleichende Abschlüsse plus Beteiligung am Wachtum (!) auch, dass die Nachfrage erhalten bleibt, wodurch das Risiko für eine grössere Rezession sich verringert.

Ich wünschte, meine Gewerkschaft Verdi erreicht im Januar einen auch rückwirkenden inflationssichernden Abschluss für den öffentlichen Dienst mit hoffentlich kürzerer Laufzeit.

Geändert von qbz (22.11.2022 um 23:03 Uhr).
qbz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2022, 09:24   #1948
twsued
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.02.2022
Beiträge: 175
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Nein, es ist nicht alles gut. Sieht letzter Beitrag.
Doch, es ist alles gut.
Die Grossindustrie sowie die Chemiebranche werden bei diesen Energiekosten ins Ausland abwandern.
Dann werden genug Arbeitskräfte um die 12 Euro Jobs anstehen und betteln.
twsued ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2022, 10:31   #1949
tridinski
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Benutzerbild von tridinski
 
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Vulkaneifel2Wetterau
Beiträge: 3.290
Ich wieder hole es gerne immer wieder: Erneuerbare sind schon heute VIEL billiger als der ganze Fossilkram, von Atom ganz zu schweigen.

Man habe den Preis der Energiewende stets überschätzt. Stattdessen seien Erneuerbare längst billiger als fossile Brennstoffe: "Eine schnelle Energiewende spart weltweit wahrscheinlich Billionen Euro", schreiben die Wissenschaftler. Dabei seien die vermiedenen Kosten für Klimaschäden noch gar nicht berücksichtigt.

Wer sich also Gedanken macht wie die Energiewende zu finanzieren sei und wie man das sozial abfedern kann (und muss) sollte verstehen: Die Energiewende finanziert sich in Summe quasi selbst. Die Politik muss natürlich zB für Ölarbeiter in Schwedt oder Kumpel in Südafrikas Minen trotzdem etwas tun, das ist mit dem was ansonsten alles eingespart wird aber locker möglich.
__________________
Grüße

Tri-K
__________________

slow is smooth and smooth is fast
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Alt 22.11.2022, 11:13   #1950
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 8.328
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen

Der Hauptgrund in unserer Region ist m.E. die Gehaltsstruktur in der Automobilindustrie. Da ist die IG Metall (IGM) nicht unschuldig. Daher ist es auch völlig weltfremd, wenn qbz hier über den aktuellen IGM Abschluss lamentiert. Den MA im Bereich der IGM wird es hinten und vorne reingesteckt.
Nochmals anders gesagt, diese Kolleginnen und Kollegen erwirtschaften ihre hohen Gehälter selbst.

Und eine Gewerkschaft ist eine Organisation der Kolleginnen und Kollegen, zu behaupten die IGM würde falsch handeln indem sie entsprechend hohe Abschlüsse erreicht ist schon eine etwas merkwürdige Betrachtung der Wirtschaftsordnung und Geschichte.
MattF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2022, 11:20   #1951
twsued
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.02.2022
Beiträge: 175
Zitat:
Zitat von tridinski Beitrag anzeigen
Ich wieder hole es gerne immer wieder: Erneuerbare sind schon heute VIEL billiger als der ganze Fossilkram, von Atom ganz zu schweigen.

Man habe den Preis der Energiewende stets überschätzt. Stattdessen seien Erneuerbare längst billiger als fossile Brennstoffe: "Eine schnelle Energiewende spart weltweit wahrscheinlich Billionen Euro", schreiben die Wissenschaftler. Dabei seien die vermiedenen Kosten für Klimaschäden noch gar nicht berücksichtigt.

Wer sich also Gedanken macht wie die Energiewende zu finanzieren sei und wie man das sozial abfedern kann (und muss) sollte verstehen: Die Energiewende finanziert sich in Summe quasi selbst. Die Politik muss natürlich zB für Ölarbeiter in Schwedt oder Kumpel in Südafrikas Minen trotzdem etwas tun, das ist mit dem was ansonsten alles eingespart wird aber locker möglich.
Leider muss ich für den Artikel bezahlen.

Wenn die Energie immer günstiger wird, wann kommt der Preis beim Verbraucher an?
twsued ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2022, 11:25   #1952
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 8.328
Zitat:
Zitat von twsued Beitrag anzeigen
Leider muss ich für den Artikel bezahlen.

Wenn die Energie immer günstiger wird, wann kommt der Preis beim Verbraucher an?
In großen Dimensionen ist hier das Stichwort "Merit Order" was ja schon oft auch hier diskutiert wurde.

Und die billigen Strompreise hab ich schon daheim, auf dem Dach und bin bei der EWS mit Ökostrom und zahl für den kleinen Rest weniger als vor 3 Jahren
MattF ist offline   Mit Zitat antworten
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