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Suche wichtigste Empfehlungen "Wattbasiertes Rad Training" - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 05.11.2018, 14:07   #1
speedskater
Szenekenner
 
Registriert seit: 20.10.2008
Beiträge: 2.888
Suche wichtigste Empfehlungen "Wattbasiertes Rad Training"

Liebe Watt Fahrer,

ich habe mir bei IQ2 einen beidseitigen und pedalbasierten Wattmesser bestellt.

Sobald er da ist,
möchte ich diesen für das Zeitfahren und den Triathlon
so effizient
(Verhältnis von Aufwand und Nutzen) wie möglich nutzen
und so schnell wie möglich auf dem Rad (Outdoor und Rolle) einsetzen.

Könnt Ihr mir die allerwichtigsten Tipps geben,
die man unbedingt braucht,
um einen Wattmesser sinnvoll zur Leistungssteigerung nutzen zu können?
Sozusagen die TOP 10 für einen Watt Einsteiger (Tri mache ich ohne Wattmessung seit >30 Jahren).
Ohne Nebensächlichkeiten.
Hier geht es also nicht um das Wissen für Watt Fortgeschrittene.
Oder "Die 10 unverzichtbaren Kenntnisse,
die ich als Watt Anfänger auf eine einsame Insel auf jeden Fall mitnehmen muss".

Vielleicht habt Ihr ja für diese Essenzen
auch eine seriöse kompakte Quelle a la "Watttraining für Dummies".
@Arne: Wäre sicher auch mal einen Filmbeitrag wert.

Hintergrund und Anforderungen:
Ich bin (genetisch bedingt) leistungsschwacher Triathlon Radfahrer,
eher Praktiker als Theoretiker
und scheue Zweitstudium,
wochenlange (samt Kosten) Quellenrecherche
und ewige Datenauswertung am Schreibtisch.
So halte ich es auch bei meinen Pulsmessern (seit 1988).

Das Spomedis Buch scheint mir aus meiner Sicht ein Buch für angehende Spezialisten
und sehr leistungsstarke Radfahrer mit sehr viel Interesse.
Dazu gehöre ich sicherlich nicht.

Mir macht das keinen Spaß (jeder Jeck ist anders. Mit allem Respekt!).
und ich trainiere lieber real ohne Perfektionierungswunsch mit "Mut zur Lücke.

Eine 75-80 % Kenntnis
des wesentlichen und gesicherten Mehrheitswissens
reicht mir (und vermutlich dem Durchschnittstriathlonradfahrer) vollkommen.

Danke für Eure Zeit und Mühe.
Vielleicht kann ich Euch mal an anderer Stelle aushelfen.
__________________
You can not buy happiness,
but you can live triathlon
and that is even better.
Tri addicted since 1987.
Supports clean, doping- and drafting-free sport.
Keep TRI-ing!

Geändert von speedskater (05.11.2018 um 23:24 Uhr).
speedskater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 14:38   #2
beckenrandschwimmer
Szenekenner
 
Benutzerbild von beckenrandschwimmer
 
Registriert seit: 10.10.2008
Ort: Zagreb
Beiträge: 592
Eigentlich musst Du nur eines wissen wenn Du nicht mehr wissen willst: Dass eine unregelmässige Leistungsabgabe im Triathlon ungünstig ist, da die "metabolischen Kosten" von hohen Leistungsspitzen oder irgendwie gearteten Leistungsschwankungen sehr gross sind. Das gilt insbesondere auch für eine fallende Leistungskurve (Vollgas starten und dann immer weniger Leistung bringen bis zum bitteren Ende), denn damit verschleuderst du viel Energie zum ungünstigsten Zeitpunkt. Deshalb mein Tipp:

Die Wattanzeige immer im Blick haben und versuchen gleichmässig zu fahren. Du wirst sehen dass das Gefühl einen täuschen kann, vor allem bei welligen Strecken. Gut und lehrreich ist es auch mal auf einer langen Grundlagenfahrt am eigenen Leibe zu erleben wie sich anfangs lockeres fahren bei Wattzahl xy nach einigen Stunden in eine brutale Schinderei bei gleicher oder tieferer Leistung verwandelt. Wenn das passiert, beim nächsten mal mit der Durchschnittsleistung der fatalen Fahrt loslegen, so näherst Du dich ans Optimum an.

Mit der Zeit weisst du dann aus Erfahrung
a) wie hohe Leistungsspitzen du dir erlauben kannst ohne dich abzuschiessen und
b) mit welcher Durchschnittsleistung du eine Fahrt mit einer bestimmten Länge
angehen kannst.
natürlich ist eine Dokumentation dieser Erfahrungen, z.B. durch ein Trainingstagebuch wie es Strava oder Garmin Connect anbieten hilfreich, denn man vergisst schnell wie schlechte Zahlen man vor längerer Zeit produziert hat.
beckenrandschwimmer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 16:57   #3
Läuftnix
Szenekenner
 
Benutzerbild von Läuftnix
 
Registriert seit: 09.07.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 1.030
Ganz einfach: hol dir einen wattbasierten Trainingsplan und arbeite diesen ab. Dann steigt die Wattzahl. Bei mir wirkt Trainerroad, soll aber auch andere geben.

Ach ja: Und vertraue dem Plan. Bewertet wird erst am Ende.
__________________
Rule #42: Ones should only run if being chased. And even then, one should only run fast enough to prevent capture.

IWBMATTKYT
Läuftnix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 17:07   #4
merz
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 3.935
zum Plan: also musst man erst einmal seinen aktuellen FTP bestimmen,

-_> wie das nach Protokoll geht, steht hier im FTP-thread


und dann muss man sich daran gewöhnen (ging mir wenigstens so), daß die Wattwerte wie irre fluktieren, deswegen ggf. auf Anziege "10 sec Durchschnitt" einstellen in der Anzeige, sonst werde ich zumindest wahnsinnig (und dann muss Du Dir noch einprägen, wie Du die Werte messen willst: Durchschnitt (AP), oder "Normalized Power" (NP) etwa)

bisschen reinfuchsen muss man sich schon

m.
merz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 18:13   #5
Trillerpfeife
 
Beiträge: n/a
vergiss nicht auf deinen Körper zu achten und zu lernen wie sich z.B die Leistung an der aneroben Schwelle anfühlt.

Ansonsten viel Spass. Mir macht es Laune nach Watt zu trainieren.
  Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 18:56   #6
captain hook
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.11.2011
Beiträge: 19.084
1. Überblick über die Begriffe. https://pushing-limits.de/triathlon/...dung-und-form/

2. Analysetool. (Freeware, kann alles was die andere für viel Geld machen) https://www.goldencheetah.org/ je mehr Daten man sammelt, desto besser die Analysemöglichkeiten.

3. Anständige Standordbestimmung https://www.cyclingpowerlab.com/MonodCriticalPower.aspx

4. Keep it simpel. Natürlich kann man total wild mischen und verkomplizieren, aber man kann auch einfach 99% abdecken. Bedeutet 4x4min bei 115% Schwelle, 3x8min mit 105%, 2-3x20min bei 100%, 90min mit ~90% Schwelle. Ansonsten GA bei 70-80% je nach Länge. Und das alles als lose Richtschnur betrachten und rausfinden, was man selbst braucht und kann.

5. Gegenwind und bergauf mehr investieren als bergab. Je schneller Du fährst, desto mehr Lufwiderstand. Außerdem ist es manchmal wichtig eine Welle zu "überfahren" um den Schwung mitzunehmen.

6. Gewöhnung daran die Power in "Position" zu fahren. Ansonsten erlebst Du nur das, was man zu oft hört... ich versteh garnicht, warum ich auf dem RR viel mehr schaff als im Wettkampf. Die Antwort ist einfach: wer es nicht übt, wirds nicht auf die Kurbel bringen. Und wenn man RR trainiert und testet wird sich wundern, warums aufm TT nicht klappt. Das gleiche gilt für bergauf. Was bringts RR bergauf zu testen, wenn man TT flach im WK fahren muss?! Nix. Außer man will wissen was man mit dem RR bergauf kann, was aber anders sein kann, als TT flach.

7. Nicht verrückt machen lassen und trotzdem weiter das Gefühl mit einbeziehen. Manchmal lernt man dabei gut dieses zu rationalisieren oder zumindest einzuschätzen.

8. Ohne Analyse funktioniert so ein PM nicht. Ihn ohne das Wissen über Schwelle und Co wie einen Tacho zu benutzen ist sinnfrei.

9 und 10 fallen mir grade nicht ein
captain hook ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 19:59   #7
Helios
Szenekenner
 
Registriert seit: 16.09.2015
Beiträge: 1.638
Schreib mal aktuelle Zeiten und die Distanzen dazu und wo Du hin möchtest

Lass das Ding einfach mal mitlaufen und schau was es Dir anzeigt bei Deinem aktuellem Training nach Puls - und poste das mal, dann kann man eher was sagen

Du hast angedeutet, dreisigJährchen auf nem Rennhobel herumzurutschen - ich kann mir etz ned vorstellen, dass Du nicht mit allen Wassern gewaschen bist .

Sonst hätt ich gesagt, probier mal Höhe und Neigungswinkelverstellen von Sattelstütze und Sattel aus - und wenn Du 10 min reintrittst - ob es da vielleicht mehr Watt gibt ???
Helios ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 21:14   #8
Mario91
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 10.10.2018
Beiträge: 21
Ich würde dir das Buch "Watt Messung im Radsport" von Cogger und Hunter empfehlen.
Da stehen sehr viele Informationen, Tipps und Trainingspläne drinnen. Habe es mir mit dem Wattmesser mitgekauft und finde es echt gut.

Ansonsten würde ich gleich wie "Captain Hook" tun.
Mario91 ist offline   Mit Zitat antworten
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