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Alt 12.08.2021, 17:39   #9
qbz
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Benutzerbild von qbz
 
Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 7.287
Für Langstreckenschwimmen im Triathlon brauchst Du keinen besonders vortriebsstarken, frequenten Beinschlag wie auf den Sprintdistanzen, er sollte vor allem die Wasserlage gut stabilisieren, nicht bremsen und den richtigen Rhythmus zum Armzug haben.

Mit 23min/1km bzw. dann vielleicht 50-55min/2km wäre eine MD gut möglich.
qbz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2021, 17:54   #10
Rälph
Auf eigenen Wunsch stillgelegt
 
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Registriert seit: 02.07.2009
Beiträge: 3.575
Mach doch mal n Video...
Rälph ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2021, 19:31   #11
mamoarmin
Szenekenner
 
Registriert seit: 07.07.2010
Beiträge: 1.307
Zitat:
Zitat von Bleiente878 Beitrag anzeigen
Erst einmal vielen Dank in die Runde!

2km bin ich bist jetzt noch nicht am Stück geschwommen; max 1km in 23 min

Das Gefühl habe ich auch, dass die ganzen technischen Übungen nur sehr begrenzt was bringen.

Im Schwimmkurs kann ich mithalten mit den etwas besseren Schwimmen (ganze Lage), welche mich bei den technischen Übungen abhängen.

Ich schwimme jetzt ca. 1.8 Jahr (incl. corona lockdown)

2x mal die Woche Schiwmmkurs und eine Einheit alleine (technische übungen oder 3 mal 500m)

Größte Baustellen: Beinschlag (komme überhaupt nicht vorwärts) bzw. linker Arm bis zum Ende ziehen oder rotation.

Fortschritte: Mir kommt es vor als ob ich nicht schneller werde bei den 500 intervalle bleibe ich bei rund 10:33min;

Ich schaue mir youtube trainingsfilme and um meinen Armzugz zu verbessern, aber irgendwie klappt das noch nicht.
Meint ihr es macht Sinn Einzelstunden zu nehmen oder einfach weiter gedult haben?


Vielen Dank im Voraus
Das ist meiner Meinung nach kein wirkliches Volumen. Letztes Jahr hatte ich auf Lanza einen Trainer am Beckenrand gefragt, was ich denn so machen sollte um schneller zu werden....er meinte : Fokus auf Volumen, da ich MD oder LD machen möchte meinte er 9-12 km die woche...wenn ich dass dann mal ein paar Wochen regelhaft gemacht habe, könnte man an richtiges Techniktraining denken...und ein schneller Schwimmer werde ich nicht mehr, laut seiner Aussage keiner, der das nich im Jugendalter schon beigebracht bekommen hat. Bei mir sind ausserdem die Hebelverhältnisse lausig? da kurz und aufgestumpt....

Vielleicht wäre der Gedanken einfacher: Grundrauschen im Schwimmen auf enstpanntes Ankommen bei Deiner Wunschdistanz auslegen und den Fokus auf die anderen Disziplinen legen, dort ist es wesentlich einfacher die fehlenden Minuten wieder reinzuholen.
Aber wie gesagt, ohne Trainingsvolumen, Körpermasse oder Video wird es wohl schwer werden für unsere Cracks hier Dir zu helfen!

Schwimm doch einfach mal am Stück bis du glaubst, die Technik wird unsauber oder die Kraft geht aus...dann pause, dann wiederholen....wenn Du dann bei sagen wir mal , 2 k total bist, zwei Tage später wiederholen...aber nicht wundern, zeiten werden schlechter!
so isses bei mir zumindest immer wenn ich nach längerer Auszeit wieder anfange.
Trainerstunden haben bei mir nie wirklich was gebracht, da bei mir immer die Ausdauer gefehlt hat, dass nachhaltig umzusetzen...
mamoarmin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2021, 09:46   #12
Bleiente878
 
Beiträge: n/a
Ok, verstanden.

Ich hatte mir jetzt überlegt im Herbst/ Winter ein Schwimmchamp zu besuchen, um mir weitere Tipps zu holen.

Bis dorthin bleibe ich am Ball und schwimme einfach mehr, including längere Distanzen. Ferner gehe weiter zum Schiwmmkurs. Es sind ja noch ca. 8Monate, wenn ich den Effort erhöhe, kann es nicht schlechter werden.

Ich habe das nie verstanden warum man in den diversen Schwimmplänen maximal 400m am Stück schwimmt. Beim Laufen heißt es doch auch 20km+ um Ausdauer zu bekommen - die Rumpfstabilität lässt ja da auch gegen ende nach. Wie soll ich sonst z.B. 1.5km kraulen im Wettkampf.

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
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Alt 14.08.2021, 09:52   #13
qbz
Szenekenner
 
Benutzerbild von qbz
 
Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 7.287
Zitat:
Zitat von Bleiente878 Beitrag anzeigen
.......
Wie soll ich sonst z.B. 1.5km kraulen im Wettkampf.
.....
4 bis 5x400m Intervall z.B. ist für mich jeweils auch eine gute Möglichkeit, sich der MD-Distanz anzunähern bzw. für ein spezifisches auf die Distanz ausgerichtetes Training.
qbz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2021, 10:19   #14
keko#
Szenekenner
 
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 14.115
Zitat:
Zitat von Bleiente878 Beitrag anzeigen
...
Ich habe das nie verstanden warum man in den diversen Schwimmplänen maximal 400m am Stück schwimmt. Beim Laufen heißt es doch auch 20km+ um Ausdauer zu bekommen - die Rumpfstabilität lässt ja da auch gegen ende nach. Wie soll ich sonst z.B. 1.5km kraulen im Wettkampf.

Vielen Dank für eure Einschätzungen!
Es spricht nichts dagegen, 2km am Stück zu kraulen. Besonders wenn der Triathlon im See ist und man selbst Anfänger, sollte man das vorher (oder regelmäßig) machen, da dort die Verhältnisse einfach anders sind als im sterilen Becken.

Rein von der Ausdauer ist es aber nicht nötig. Im Gegensatz zum Laufen ist das Schwimmen i.d.R. wesentlich kürzer und die Belastungen auf deinen Körper sowieso nicht so hoch. Zudem kannst du im Schwimmen intensiver trainieren, da du das leichter wegsteckst. Dies ist also der effektivere Weg, als immer nur 1x2km am Stück.

Ich war in sehr jungen Jahren ein mittelmäßiger Schwimmer mit einer Beckenzeit von 17:54 auf 1500 (~Landesliganiveau). Ich kann mich nicht erinnern, jemals im Training diese Strecke geschwommen zu sein. Das fällt so nebenbei ab, wenn du 20x200 schwimmst und muss gar nicht trainiert werden (sind eh nur 17-18min Wettkampf). Du kannst auch 1x4000 schwimmen -- 20x200 oder 4X10x100 ist aber effektiver und bringt dich langfristig weiter.
keko# ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2021, 11:06   #15
Antracis
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Benutzerbild von Antracis
 
Registriert seit: 12.07.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 556
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Es spricht nichts dagegen, 2km am Stück zu kraulen. Besonders wenn der Triathlon im See ist und man selbst Anfänger, sollte man das vorher (oder regelmäßig) machen, da dort die Verhältnisse einfach anders sind als im sterilen Becken.
Ich hab gerade coronabedingt eine Notvorbereitung im Schwimmen hinter mir auf eine MD, insgesamt nur 10 Wochen Schwimmen, davon 5 Wochen Kraul (musste wegen Knieproblemen meinen Plan von Brust auf Kraul umstellen).

Ich bin natürlich auch meist Intervalle im Becken geschwommen, aber die letzten 4 Wochen auch zunehmend im Freiwasser (mit und ohne Neo).

Mir hat das Freiwasser vor allem für den Kopf und auch die Atmung geholfen. Ich bin auch einmal 2,8km geschwommen und dann wusste ich, ich kann’s und bleibe auf jeden Fall im Zeitlimit.

Zweitens hat sich die Atmung deutlich verbessert. Als Anfänger im Becken ohne Rollwende gibt es halt immer Zwangsläufig eine, wenn auch kurze (Atem)Pause und man kann da eine Sauerstoffschuld z.B. durch mangelnde Ausatmung unter Wasser kompensieren bzw. hat keinen Druck, das zwingend zu korrigieren.

Im Freiwasser gibt es keine systematische Pause und mir hat das sehr geholfen, da einen guten Atemrhythmus zu finden.

Ich lag übrigens auch so bei 8:15-8:30 auf 400m im Becken und es sind dann im MD-WK mit Neo und Wasserschatten und WK-Adrenalin 44 Minuten geworden in der Ostsee. Die Lernkurve war aber auch von Ich-kann-nicht-mal-10m-kraulen zu mit-sowas-waskraulen-verdächtig-ähnlich-sieht-finnischen in 5 Wochen gezwungener Maßen steil. Jetzt ist die nächsten Monate natürlich viel Technik und Intervalltraining im Becken angesagt, damit es weiter geht. Und ja, ich hab eine (angeheiratete) Schwimmtrainerin, was es natürlich deutlich effizienter machte.

Für mich war es aber sehr hilfreich als Rookie im Freiwasser, ich bin da aber auch nur einmal (die 2800m) ganz gleichmäßig geschwommen, bei den anderen Einheiten hab ich auch immer sowas wie 50 Züge deutlich schneller, eingebaut.
Antracis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2021, 11:31   #16
keko#
Szenekenner
 
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 14.115
Zitat:
Zitat von Antracis Beitrag anzeigen
Ich hab gerade coronabedingt eine Notvorbereitung im Schwimmen hinter mir auf eine MD, insgesamt nur 10 Wochen Schwimmen, davon 5 Wochen Kraul (musste wegen Knieproblemen meinen Plan von Brust auf Kraul umstellen).

Ich bin natürlich auch meist Intervalle im Becken geschwommen, aber die letzten 4 Wochen auch zunehmend im Freiwasser (mit und ohne Neo).

Mir hat das Freiwasser vor allem für den Kopf und auch die Atmung geholfen. Ich bin auch einmal 2,8km geschwommen und dann wusste ich, ich kann’s und bleibe auf jeden Fall im Zeitlimit.

Zweitens hat sich die Atmung deutlich verbessert. Als Anfänger im Becken ohne Rollwende gibt es halt immer Zwangsläufig eine, wenn auch kurze (Atem)Pause und man kann da eine Sauerstoffschuld z.B. durch mangelnde Ausatmung unter Wasser kompensieren bzw. hat keinen Druck, das zwingend zu korrigieren.

Im Freiwasser gibt es keine systematische Pause und mir hat das sehr geholfen, da einen guten Atemrhythmus zu finden. ....
Absolut!
Zudem hat man im See wegen dem Neo eine andere Wasserlage und schwimmt mehr über die Kraft. Beckenschwimmer schwimmen mehr über ihre Technik. Ausserdem engt der Neo ein, was man im Beckenschwimmen nicht kennt. Ich weiß nicht, wie das heute ist, aber früher bin ich das eine oder andere Mal mit bekannten Triathlongrößen im Schwimmtraining gewesen und die hatten im Sommer im Becken sehr oft aus diesem Grund ihren Neo an. Einer, der im Triathlon später Geschichte geschrieben hat, stoppte sogar kurz vor der Wende und wendete im Wasser, um diese kleine Pause an der Wende zu vermeiden ;-)

Nicht zuletzt ist es wegen den anderen Strömungsverhältnis ein anderes Schwimmen und sollte unbedingt geübt werden.
keko# ist offline   Mit Zitat antworten
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