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Alt 11.07.2020, 21:05   #1
Ruben
Szenekenner
 
Registriert seit: 13.07.2018
Beiträge: 259
Rotes Gesicht Pacing Einzelzeitfahren

Guten Abend,

das Jahr 2020 ist arm an Wettkämpfen. Von Beginn an war meine Idee in diesem Jahr just for fun auch an einem Einzelzeitfahren teilzunehmen und diese ganz andere Belastung auf dem Zeitfahrrad zu erleben.

Nächsten Donnerstag ist es soweit, zwar kein Wettkampf aber eine Trainingsausfahrt von der RSG Rastatt Ried... 27km...

Ich habe keine Erfahrung zu solchen Wettkämpfen.

Welches Pacing soll ich anpeilen bzw. was für eine Taktik beachten?

Meine Idee ist:
- versuchen möglichst konstant zu fahren (und mich ggf. im letzten Viertel ins Aus zu schiesen)
- Versuchen das über den Puls zu kontrollieren... einen HM laufe ich mit einem 160er Puls Stabil, einen 10er würde ich bei 165 laufen, letztes Jahr auf der Mitteldistanz bin ich im Schnitt bei 135 gefahren und konnte danach noch gut laufen... würde also einen 150er Puls anpeilen (mit allem Wissen um die Unschärfe je nach Wetter und Tagesform, allerdings habe ich keinen Wattmesser).

Was würdet Ihr mir raten?
__________________
Respekt & Vorfreude
Auf dem Weg zur ersten Langdistanz. In Roth.

http://www.getfitter.de/
Ruben ist offline  
Alt 11.07.2020, 21:57   #2
NBer
Szenekenner
 
Benutzerbild von NBer
 
Registriert seit: 21.11.2008
Ort: Neubrandenburg
Beiträge: 5.805
Zitat:
Zitat von Ruben Beitrag anzeigen
Guten Abend,

das Jahr 2020 ist arm an Wettkämpfen. Von Beginn an war meine Idee in diesem Jahr just for fun auch an einem Einzelzeitfahren teilzunehmen und diese ganz andere Belastung auf dem Zeitfahrrad zu erleben.

Nächsten Donnerstag ist es soweit, zwar kein Wettkampf aber eine Trainingsausfahrt von der RSG Rastatt Ried... 27km...

Ich habe keine Erfahrung zu solchen Wettkämpfen.

Welches Pacing soll ich anpeilen bzw. was für eine Taktik beachten?

Meine Idee ist:
- versuchen möglichst konstant zu fahren (und mich ggf. im letzten Viertel ins Aus zu schiesen)
- Versuchen das über den Puls zu kontrollieren... einen HM laufe ich mit einem 160er Puls Stabil, einen 10er würde ich bei 165 laufen, letztes Jahr auf der Mitteldistanz bin ich im Schnitt bei 135 gefahren und konnte danach noch gut laufen... würde also einen 150er Puls anpeilen (mit allem Wissen um die Unschärfe je nach Wetter und Tagesform, allerdings habe ich keinen Wattmesser).

Was würdet Ihr mir raten?
soll das heissen du bist im wissen in diesem jahr mal ein einzelzeitfahren zu machen im training nie mal ein stückchen schnell gefahren und musst jetzt deinen radpuls vom laufpuls herleiten?
NBer ist offline  
Alt 11.07.2020, 22:05   #3
Ruben
Szenekenner
 
Registriert seit: 13.07.2018
Beiträge: 259
Ähm also... tatsächlich habe ich nach der Absage der Challenge Heilbronn in diesem Jahr mein Zeitfahrrad noch nicht bewegt. Nur auf der Rolle. Dort bin ich natürlich auch schön eskaliert... allerdings nie mit Pulsmessung... außerdem habe ich ja auch meinen Radpuls von der MD genannt - dachte das würde helfen. Draußen war ich bisher immer nur mit dem Rennrad unterwegs.

Wollte morgen sowieso nochmal das Material testen, vielleicht kann ich da noch was herausfinden?

Komme mir gerade ziemlich doof vor, da deine Frage schon berechtigt ist.
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Respekt & Vorfreude
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Ruben ist offline  
Alt 11.07.2020, 22:07   #4
Kido
Szenekenner
 
Benutzerbild von Kido
 
Registriert seit: 10.06.2007
Ort: nähe Odenwald
Beiträge: 1.219
Zitat:
Zitat von Ruben Beitrag anzeigen
Nächsten Donnerstag ist es soweit, zwar kein Wettkampf aber eine Trainingsausfahrt von der RSG Rastatt Ried... 27km...
......

Was würdet Ihr mir raten?
Ganz Ehrlich? Bei 27km würde ich garnicht taktieren sondern vollgas geben. Am Anfang nicht ganz abschießen als würdest du HIIT machen, aber bei so einer kurzen Strecke würde ich mich eher nach der KG (Kotz Grenze) orientieren.

Du musst ja danach auch nicht mehr laufen und bist vorher auch nicht geschwommen.

Kommt aber halt auf dein Niveau an. Wenn du ganz blutiger Anfänger bist von der Leistung, kannst du halt nicht von anfang an durchballern.
Kido ist offline  
Alt 11.07.2020, 22:15   #5
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 6.725
Is ja voll flach, oder? Was meinst, was du fahren kannst? 40er Schnitt? Mehr? Weniger?

Im Prinzip wird das ja irgendwo 40min plus/minus dauern. Is halt die Frage wie du dich quälen kannst. „eskalieren“ auf der Rolle is ne gute Voraussetzung. Wie lange bist du denn „eskaliert“? Hat deine Rolle ne Wattmessung?
Helmut S ist offline  
Alt 11.07.2020, 22:19   #6
amarkov
Szenekenner
 
Registriert seit: 25.04.2017
Beiträge: 64
Auf der Strecke ist mit dem Nordwind zu rechnen.
D.h. man fährt mit dem Rückenwind hoch und mit dem Gegenwind runter. Nur zur Info, damit du dich nicht wunderst, warum du nach dem Wendepunkt langsamer bist.
Wegen dem Puls würde ich mit dem Puls fahren, mit dem du 40 Minuten fahren kannst. Eventuell vergleichbar mit dem Pace auf der Sprintdistanz.
amarkov ist offline  
Alt 11.07.2020, 22:43   #7
Ruben
Szenekenner
 
Registriert seit: 13.07.2018
Beiträge: 259
Zitat:
Zitat von amarkov Beitrag anzeigen
Auf der Strecke ist mit dem Nordwind zu rechnen.
D.h. man fährt mit dem Rückenwind hoch und mit dem Gegenwind runter. Nur zur Info, damit du dich nicht wunderst, warum du nach dem Wendepunkt langsamer bist.
Wegen dem Puls würde ich mit dem Puls fahren, mit dem du 40 Minuten fahren kannst. Eventuell vergleichbar mit dem Pace auf der Sprintdistanz.
Danke für den super Tipp bzgl. Nordwind, das wird dann natürlich auch Mental spannend und wird hilfreich sein es zu wissen!!! Sprintdistanz habe ich nur meinem ersten Triathlonjahr 2016 gemacht und seitdem nicht mehr, da habe ich also noch weniger Bezugswerte

Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Is ja voll flach, oder? Was meinst, was du fahren kannst? 40er Schnitt? Mehr? Weniger?

Im Prinzip wird das ja irgendwo 40min plus/minus dauern. Is halt die Frage wie du dich quälen kannst. „eskalieren“ auf der Rolle is ne gute Voraussetzung. Wie lange bist du denn „eskaliert“? Hat deine Rolle ne Wattmessung?
Meine neue Rolle hat eine Wattmessung, allerdings habe ich diese erst seit einem Monat... ich bin wirklich schlecht vorbereitet

Vor 3 Jahren bin ich in Ingolstadt auf der OD die 40km knapp über 37er Schnitt gefahren und ich bin heute besser in Form... hinzu kommt, dass man dort am Anfang & Ende nicht überholen durfte da der Weg zu schmal war und die Strecke auch deutlich profilierter war als ich das für Donnerstag erwarte, deswegen spekuliere ich schon auf 40km/h oder etwas mehr...

Zitat:
Zitat von Kido Beitrag anzeigen
Ganz Ehrlich? Bei 27km würde ich garnicht taktieren sondern vollgas geben. Am Anfang nicht ganz abschießen als würdest du HIIT machen, aber bei so einer kurzen Strecke würde ich mich eher nach der KG (Kotz Grenze) orientieren.

Du musst ja danach auch nicht mehr laufen und bist vorher auch nicht geschwommen.

Kommt aber halt auf dein Niveau an. Wenn du ganz blutiger Anfänger bist von der Leistung, kannst du halt nicht von anfang an durchballern.
Das mit der Kotzgrenze war genau meine Intension, da ansonsten immer dieses T1 & T2, Schwimmen und Laufen einen ja auf dem Rad limitiert. Aber eben deswegen bin ich leider noch blutiger Anfänger. Danke für deinen Tipp, ich werde versuchen leicht unter der KG zu bleiben
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Ruben ist offline  
Alt 12.07.2020, 07:13   #8
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 6.481
Du hast ja noch etwas Zeit bis Donnerstag.
Je nachdem wie die letzten Tage bei dir ausgesehen haben wäre heute oder aller spätestens morgen noch Zeit für Intervalle in WK Pace. Nicht zu viele aber ausreichend um zu testen welcher Puls es werden könnte.
15-20 min einfahren
3x5 min Intervalle ruhig mit 5-10 min Pause dazwischen
15-20 min ausfahren

Ich weiß nicht wie weit du dich im Trainin am Rad ausbelasten kannst, ich kann im WK aber relativ gur 10 Pulsschläge über dem fahren was ich im Training schon als richtig schmerzhaft empfinde
Necon ist offline  
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