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Alt 01.06.2022, 13:54   #31433
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 4.427
Zitat:
Zitat von fleischistmeingemüse Beitrag anzeigen
Ich hab gelesen, dass laut aktueller Who Statistik die Übersterblichkeit in Schweden geringer als in Deutschland ist. Ich kann jedoch nicht beurteilen, ob sich beide Länder überhaupt vergleichen lassen.
Dei WHO Rechenweise ist zumindest umstritten, auf jeden Fall eine Modellrechnung, die naturbedingt nur begrenzt gut die Wirklichkeit abbildet. Bessere Aussage ist die altersgruppenbezogene Sterblichkeitsrate - die wird aber selten direkt angegeben, muß man sich aus den amtlichen Statistiken selbst berechnen.

Zitat:
Zitat von fleischistmeingemüse Beitrag anzeigen
Hier in Schweden sind doch einige Gegebenheiten deutlich anders. Außer in den 3 großen Städten treffen einfach viel weniger Menschen aufeinander.
Aber in diesen drei Ballungsräumen wohnt doch ein sehr großer Anteil aller Schweden, oder? - und m.W. lebt ein ähnlicher Anteil von Deutschen in Ballungsräumen; der Vergleich ist also nicht so falsch.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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Alt 02.06.2022, 06:51   #31434
mamoarmin
Szenekenner
 
Registriert seit: 07.07.2010
Beiträge: 1.563
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Interessante Sichtweise. Besonders gefällt mir der Satz:
Dieser Satz passt auf einen großen Teil der Welt, auch auf Deutschland. Wäre es in Deutschland anders, wäre auch die Evaluierung der Wirksamkeit der Maßnahmen kein Problem, weil wir ja Daten und Fakten als Evidenz der Wirksamkeit der Maßnahmen hätten. Man verschiebt aber ja die Evaluation, weil es gar keine Daten gibt, die etwas belegen könnten.
Etwas neutraler wäre die Formulierung: jedes Land hat nach bestem Glauben versucht, mit der Situation umzugehen (auch wenn das Wort "Ideologie" sicher für einige Protagonisten zutrifft).

Auch interessant dieser Satz:
Aus Deutscher sicht gehört dazu, daß Schweden gerade mal 9 % mehr Corona-Tote / 100.000 Einwohner verzeichnet, als Deutschland, trotz sehr unterschiedlicher Vorgehensweise. Die wirkliche Nagelprobe für die Corona-Politik bleibt für mich eh die Gesamtsterblichkeit, da darin auch alle Kollateralschäden und -nutzen mit drin sind. Und da steht Schweden gar nicht mehr so schlecht da.
Schweden und Deutschland sind meiner bescheidenen Meinung nach nicht wirklich vergleichbar, vor allem blendet es die Folgen solch einer ideologischen Einstellung aus...ich kenne Leute , die gleich denken und die haben mit dieser lockeren Einstellung beide Elternteile angesteckt und verloren, sowas geht in einer Statistik immer unter und ich glaube aus dieser Ecke komme dann auch etwas emotionales....wenn dann solche Parteien argumentieren, der eine sagt, alles locker ich gefährde ja keinen, die andere Seite hat angehörige verloren, weill halt pfleger meine es wäre alles easy oder sogar ein Lüge und nicht gefährlich..
mamoarmin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2022, 08:06   #31435
TriVet
Szenekenner
 
Benutzerbild von TriVet
 
Registriert seit: 25.05.2008
Ort: Kraichgau
Beiträge: 3.377
Mag den einen oder anderen betreffen:
Ohne Test kein Gehalt!

Mit ihrem Widerstand gegen eine vom Arbeitgeber verordnete Corona-Testpflicht hat sich eine Flötistin der Bayerischen Staatsoper durch alle Gerichtsinstanzen gekämpft – und für ein Grundsatzurteil gesorgt. Deutschlands höchste Arbeitsrichter stellten am Mittwoch in Erfurt fest, dass Arbeitgeber ihren Angestellten Corona-Tests vorschreiben können, um das Infektionsrisiko zu verringern. Eine solche Anordnung sei möglich, aber die Testpflicht müsse verhältnismäßig sein und die Interessen beider Seiten abwägen, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Streit um Testpflichten in Hygienekonzepten von privaten und öffentlichen Unternehmen (5 AZR 28/22).
TriVet ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2022, 08:20   #31436
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 4.427
Zitat:
Zitat von mamoarmin Beitrag anzeigen
....wenn dann solche Parteien argumentieren, der eine sagt, alles locker ich gefährde ja keinen, die andere Seite hat angehörige verloren, weill halt pfleger meine es wäre alles easy oder sogar ein Lüge und nicht gefährlich..
Solchen Beispielen stehen auch Beispiele gegenüber, in denen der höchst Vorsichtige in rücksichtsvollem Umfeld erkrankt und gestorben ist. Beides beweist gar nichts.

Extreme Positionen sind in beiden Richtungen überzogen und falsch. Es ist nicht alles easy, und es ist nicht die Pest. Die Gefährdung ist individuell und situativ sehr unterschiedlich, und es ist angemessen diese Risiken auch entsprechend unterschiedlich zu bewerten und zu handhaben. Seine persönliche Risikosituation auf alle anderen zu übertragen ist immer kontraproduktiv, ebenso wie das ganze Leben der Vermeidung eines einzigen Risikos unterzuordnen.
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Alt 02.06.2022, 08:44   #31437
Stefan K.
Ehemals fleischistmeingemüse
 
Benutzerbild von Stefan K.
 
Registriert seit: 12.10.2009
Ort: Hönnepel
Beiträge: 116
Die schwedische Mentalität ist meiner Meinung nach ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Überwiegend spielt sich hier das Leben innerhalb der Familie ab. Die Freundeskreise und Kontakte sind kleiner und geringer. Es gibt hier keine Vereinskultur wie Kegeln, Schützenvereine und ähnliche Zusammenkünfte. Auch das man sich mit Arbeitskollegen und Nachbarn trifft kommt fast nicht vor. Deshalb funktioniert hier tatsächlich auch die freiwillige Einhaltung von Maßnahmen wie Kontaktreduzierung und das Einhalten von Mindestabständen sehr gut. Die Schweden sind meiner Erfahrung nach sehr Rücksichtsvoll, Diszipliniert und Verantwortungsbewusst.
Ich bin mir jedoch sicher, dass Maßnahmen wie Maskenpflicht und 2 oder 3 g hier nicht möglich wären. Der Aufschrei wäre hier mit ziemlicher Sicherheit riesig.
Stefan K. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2022, 09:34   #31438
KevJames
Szenekenner
 
Registriert seit: 12.07.2014
Beiträge: 1.228
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Solchen Beispielen stehen auch Beispiele gegenüber, in denen der höchst Vorsichtige in rücksichtsvollem Umfeld erkrankt und gestorben ist. Beides beweist gar nichts.
Doch, es beweist so einiges. Z. B. dass es sich um eine Scheiss gefährliche Krankheit handelt, bei der man lieber 3x zu vorsichtig als 1x zu unvorsichtig handelt. Und eben auch, dass man durch unvorsichtiges Handeln nicht nur sich selbst, sondern auch andere und Familie / Bekannte / Arbeitskollegen der anderen mitgefährdet.
KevJames ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2022, 11:49   #31439
Trimichi
Szenekenner
 
Benutzerbild von Trimichi
 
Registriert seit: 10.06.2009
Beiträge: 6.336
Zitat:
Zitat von KevJames Beitrag anzeigen
Doch, es beweist so einiges. Z. B. dass es sich um eine Scheiss gefährliche Krankheit handelt, bei der man lieber 3x zu vorsichtig als 1x zu unvorsichtig handelt. Und eben auch, dass man durch unvorsichtiges Handeln nicht nur sich selbst, sondern auch andere und Familie / Bekannte / Arbeitskollegen der anderen mitgefährdet.
Da muss ich dir leider Recht geben. Wer wie krank ist ist eine Sache. In wünsche niemanden im Forum einen unerklärlichen Leistungsabfall von 80%. Das ist nur was für ganz Harte? Leider nein, weil noch Härtere long-covid bekommen koennen. Soviel zu eigenen Inhalten.

Zudem möchte ich nicht einen Menschen grob fahrlässig angesteckt haben, der dann womoeglich nicht nach Hawaii fliegen kann und im besten Alter mit 6:45er pace den Km ins Lauftraining mit Gehpausen einsteigen muss.

Impfen lassen, Abstand halten, und Rücksichtnahme. Das sollte selbstverständlich sein. Obschon eingeräumt werden muss, dass man sich auch totimpfen kann, also mit weiteren Impfungen keinen Effekt mehr erzielt die Abwehrleistung des Immunsystems in Prozent betreffend bzw. sich womöglich bei Gesunden auch nachteilige Effekte einstellen können.

So einen Scheiss wie Omicron hatte ich noch nie, dauerte 3-4 Tage, sowohl Covid-Selbsttest und Covid-Test im Testzentrum vor Ort (kein PCR) waren negativ. Auch mit dem Testen kann man sich verrückt machen. Deswegen auch auf die eigenen, naturgegebenen Abwehrkräfte vertrauen und fest daran glauben, dass dieser beschissene Zustand, laufen die ersten Kilometer bei einem 10 Km morning-jog auf Asphalt gefuehlt wie bei Km 36 am Kanal in Roth auf Schotter bei Nachmittagshitze, vorübergeht.

Grundsatz Nummer eins: Impfen lassen um schwere Verläufe zu vermeiden.
Grundsatz Nummer zwei: Mitdenken. Und Rücksicht nehmen aus Vernunftgründen.

Wer das nicht kapiert, muss wohl erst durch eigenes Leid am eigenen Körper reifen, da lernen nicht möglich ist. Wünschen tue ich das Niemandem.

Geändert von Trimichi (02.06.2022 um 12:33 Uhr). Grund: -Gehaeusen + Gehpausen etc. Das X95, Entschuldigung.
Trimichi ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2022, 12:07   #31440
mamoarmin
Szenekenner
 
Registriert seit: 07.07.2010
Beiträge: 1.563
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Solchen Beispielen stehen auch Beispiele gegenüber, in denen der höchst Vorsichtige in rücksichtsvollem Umfeld erkrankt und gestorben ist. Beides beweist gar nichts.

Extreme Positionen sind in beiden Richtungen überzogen und falsch. Es ist nicht alles easy, und es ist nicht die Pest. Die Gefährdung ist individuell und situativ sehr unterschiedlich, und es ist angemessen diese Risiken auch entsprechend unterschiedlich zu bewerten und zu handhaben. Seine persönliche Risikosituation auf alle anderen zu übertragen ist immer kontraproduktiv, ebenso wie das ganze Leben der Vermeidung eines einzigen Risikos unterzuordnen.
Das ist keine extreme Position, sondern aus dem Leben gegriffen und Tatsache...
Ich wollte nicht damit leben, ungeimpft beide eigenen Elternteile angesteckt zu haben, die dann versterben....

Es beweist, dass ziemlich viele Betroffene das nicht geimpft gewesen sein sehr wohl bereuen...da die Konsequenz drastisch im Familienumfeld war. Wieviele diese Leute angesteckt haben und unwissend vielleicht auch eine Schicksal besiegelt haben?
mamoarmin ist offline   Mit Zitat antworten
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