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Corona Virus - Seite 1164 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 06.08.2020, 11:52   #9305
FinP
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Registriert seit: 11.10.2006
Beiträge: 3.802
Zitat:
Zitat von Mikala Beitrag anzeigen
Ich fände ja ein Teilzeitprogramm für Schülerinnen und Schüler gut.
Kleine Gruppen für den Unterricht in der Schule und dann anderen Teil zu Hause bearbeiten.
Kinder, die mehr Unterstützung benötigen, müssten dann häufiger in die Schule kommen, damit die Defizite aufgearbeitet werden können.
Gab es ja vor den Sommerferien in vielen Schulen:
- Halbierte Klassen kombiniert mit Fernunterricht in A/B-Wochen
- Präsenzbetreuung für Schülerinnen und Schüler mit Defiziten (Infrastruktur, Unterstützung, Haltung)

Vorwurf, den ich von anderen Eltern mitbekam:
Warum arbeiten die Lehrer nur jede zweite Woche, weil die andere Woche ist mein Kind ja zu Hause...

Ich glaube, dass die meisten Schulen versucht haben, aus der Situation das beste rauszuholen. Komischerweise meint aber 99 % der Bevölkerung es besser hinbekommen zu können. Ex post und nicht ex ante...
__________________
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Alt 06.08.2020, 13:23   #9306
Voldi
Szenekenner
 
Registriert seit: 04.11.2006
Beiträge: 620
Zitat:
Zitat von FinP Beitrag anzeigen
Gab es ja vor den Sommerferien in vielen Schulen:
- Halbierte Klassen kombiniert mit Fernunterricht in A/B-Wochen
- Präsenzbetreuung für Schülerinnen und Schüler mit Defiziten (Infrastruktur, Unterstützung, Haltung)
...
Genau dieses System gab es in der Klasse unserer Tochter auch (9. Klasse Gymnasium, BW) bis Mitte letzter Woche die Ferien angefangen haben.

Wobei zumindest unsere Tochter in den Heim-Wochen sehr wenig zu tun hatte. Als reiner Online Unterricht war hat sie deutlich mehr gelernt als mit dem A/B-Wochen Konzept. Zumindest hatte sie jeden Tag Aufgaben die sie erledigen und auch online einreichen musste und nahezu jeden Tag auch Unterricht über Zoom.

In den letzten Wochen mit dem A/B-Wochen Prinzip waren Unterricht und Aufgaben deutlich reduziert. Selbst in den Präsenzwochen hatte sie jeden Tag nur maximal 4 Stunden Unterricht, in den Heim Wochen gab es nahezu gar keinen Online Unterricht und auch sonst sehr wenige Aufgaben (wahrscheinlich weil die Lehrer mit der zweiten Klassenhälfte im Präsensunterricht beschäftigt waren).

Also zumindest in unserer Situation war da der reine Online Unterricht noch deutlich effektiver ... aber das mag an jeder Schule anders sein.
Voldi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 13:51   #9307
Lucy89
Szenekenner
 
Benutzerbild von Lucy89
 
Registriert seit: 08.04.2009
Ort: Zwischen Dom und Rheinturm
Beiträge: 3.514
Zitat:
Zitat von Flow Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob das so einfach geht ... ... vielleicht überlegst du's dir nochmal ?
Die Prügelknaben sind im Forum jüngst etwas knapp geworden, und der Michel funktioniert da einvernehmlicherweise recht zuverlässig ...



Ansonsten auch nochmal Gratulation zu Professur ... !
Danke

Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Auch wenn es hier offtopic ist, gratuliere ich dir zur der Professur sehr herzlich!
Mathe ist ein Fach mit großer Zukunft. Bei uns wurden kürzlich gezielt 2 Mathematiker eingestellt (für KI).
Bei euch ist ja gerade einiges los ;-) Alles Gute!
Danke! Ja, mit Mathe findet man eigentlich immer was. Eigentlich hat man sogar so viel Auswahl dass es einen erschlägt. Gut, dass mein Plan A (Unilaufbahn) geklappt hat

Um wieder on topic zu kommen- ich bin ja wirklich ein großer Befürworter von Prävention und Vorsicht, aber finde die Maskenpflicht im Unterricht eine ziemliche Zumutung. Irgendwo fehlt mir das Verhältnis- im Fitnessstudio trainieren die Leute ohne Maske, wischen kurz halbherzig die Geräte ab, that's it. Und in der Schule sollen jetzt alle den ganzen Tag mit Maske sitzen? Bei den Temperaturen? Das kann doch nicht gut gehen. Abgesehen davon, geht vieles auch schlecht (Fremdsprachenunterricht? So richtig deutlich sprechen ist ja auch nicht mehr...) Finde diese Regel nicht gut durchdacht.
Lucy89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 13:58   #9308
Körbel
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Benutzerbild von Körbel
 
Registriert seit: 19.01.2018
Beiträge: 3.769
Zitat:
Zitat von Flow Beitrag anzeigen
Die Spanier spucken sich beim Sprechen wie verrückt an.........
Wir Deutschen sind halt von vornherein alle isolierte und distanzierte Einzelgänger ...
Na im Moment und das schon seit gut 14 Tagen ist hier ständig Maskenparade, also spucken ist Essig.
An den Stränden ist alles total geordnet und lange nicht so ein Auflauf wie an Nord- und Ostsee.


Na wenn ich da so die Fotos in den Kneipenviertel meiner ehemaligen Heimatsstadt mir anschaue, da sehe ich ein anderes Szenario.

Da ist nichts mit Einzelgänger und ich konnte auf meiner kurzen Stippvisite in selbiger Stadt mir schon ein Bild machen.
Handeschütteln, Küsschen gabs auch, also eigentlich alles wie vorher.

Vielleicht liegts auch daran das die Spanier wie die Wilden testen.
__________________
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Körbel ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 15:04   #9309
Schwarzfahrer
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Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
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Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 2.459
Zitat:
Zitat von Körbel Beitrag anzeigen
Was mich noch auch wundert:
Deutschland, das Land mit den meisten Einwohnern in der EU, hat zahlenmässig die wenigsten Neuinfektionen pro Einwohner und das obwohl es schon seit Monaten am lockersten mit Maskenpflicht und Beschränkungen in der Bevölkerung verfährt.
Was mich auch wundert: in vielen Ländern (D, F, I, E, B, ...) steigen seit ca. End Juni die täglich gemeldeten Fallzahlen. Beim ersten Anstieg im Frühling folgte mit 3 - 4 Wochen Verzögerung ein analoger Anstieg der Sterbefälle. Diesmal ist aber in allen Ländern die täglich gemeldete Zahl von Corona-Toten konstant niedrig, niedriger als je zuvor. Auch die Intensivbetten-Belegung mit Corona-Patienten ist in D nur minimal angestiegen, aber nicht um den Faktor, wie die Fallzahlen.
Was macht den Unterschied? Erkranken jetzt nur noch die "Fitten", die es gut durchstehen? Werden die Toten nicht mehr auf Corona getestet? Ist der Virus mutiert, und infektiöser, aber weniger krankmachend? Wird nur immer mehr getestet (ist wohl so), und messen wir nur noch ein "Grundrauschen", mit einem großen Anteil von Falsch-Positiven? (weitere Erklärungsversuche sind willkommen). Und vor allem: warum wird dieser doch hoffnungsvoll klingende Aspekt in den täglichen Meldungen gar nicht erwähnt? Ist Optimismus unerwünscht?
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 15:28   #9310
Seyan
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Registriert seit: 24.08.2014
Ort: Nürnberg
Beiträge: 783
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Und vor allem: warum wird dieser doch hoffnungsvoll klingende Aspekt in den täglichen Meldungen gar nicht erwähnt? Ist Optimismus unerwünscht?
Nur weil offenbar (prozentual) weniger Menschen am Corona-Virus sterben, heißt das nicht, dass deswegen alles "super" ist.

Einfach ausgedrückt: wenn ich 1000 Verkehrsunfälle habe und 100 sterben, klingt das im ersten Moment schlimmer als 10000 Verkehrsunfälle und 20 Tote. Wenn nun aber von den 10000 Verkehrsunfällen 5000 danach Invaliden sind, ist die reduzierte Totenquote maximal nett.

Es gibt doch mittlerweile wirklich genug Berichte, dass Corona eben nicht "erledigt" ist, wenn man die Infektion hinter sich hat. Oft hat man noch mit Langzeitfolgen zu rechnen.
__________________
Langsam, aber beständig ins Ziel
Seyan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 15:34   #9311
Bockwuchst
Szenekenner
 
Registriert seit: 12.02.2018
Beiträge: 359
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Was mich auch wundert: in vielen Ländern (D, F, I, E, B, ...) steigen seit ca. End Juni die täglich gemeldeten Fallzahlen. Beim ersten Anstieg im Frühling folgte mit 3 - 4 Wochen Verzögerung ein analoger Anstieg der Sterbefälle. Diesmal ist aber in allen Ländern die täglich gemeldete Zahl von Corona-Toten konstant niedrig, niedriger als je zuvor. Auch die Intensivbetten-Belegung mit Corona-Patienten ist in D nur minimal angestiegen, aber nicht um den Faktor, wie die Fallzahlen.
Was macht den Unterschied? Erkranken jetzt nur noch die "Fitten", die es gut durchstehen? Werden die Toten nicht mehr auf Corona getestet? Ist der Virus mutiert, und infektiöser, aber weniger krankmachend? Wird nur immer mehr getestet (ist wohl so), und messen wir nur noch ein "Grundrauschen", mit einem großen Anteil von Falsch-Positiven? (weitere Erklärungsversuche sind willkommen). Und vor allem: warum wird dieser doch hoffnungsvoll klingende Aspekt in den täglichen Meldungen gar nicht erwähnt? Ist Optimismus unerwünscht?
Überlege ich mir auch schon länger. Ich stelle noch die größere Erfahung in der Behandlung der Covid19 Kranken in den Raum. Beispielsweise wird heutzutage bei weitem nicht mehr so schnell beatmet, weil sich herausgestellt hat, dass das eher schadet als hilft.
Bockwuchst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2020, 15:38   #9312
Körbel
Szenekenner
 
Benutzerbild von Körbel
 
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Beiträge: 3.769
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Was mich auch wundert: in vielen Ländern (D, F, I, E, B, ...) steigen seit ca. End Juni die täglich gemeldeten Fallzahlen.

Ist Optimismus unerwünscht?
Wundert mich auch , bzw im Grunde wundert mich garnichts mehr.

Ich bezweifle auch, das die Zahlen die wir aufgetischt bekommen der Wahrheit entsprechen.
Ich werde das zwar niemals beweisen können, aber die Zweifel haben sich bei mir verfestigt und ich bin weiss Gott nicht der Einzigste der so denkt.

Wie kann es sein, das in Spanien die Zahlen so steigen und trotzdem wird weiter Urlaubsflieger auf Urlaubsflieger ins Land gewunken?

Ich denke da wird systemathisch "Optimismus" verbreitet um die Wirstschaft aller
EU-Länder nicht noch weiter in die Knie zu zwingen.
__________________
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Körbel ist gerade online   Mit Zitat antworten
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