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Warum bekommen einige nach dem Laufen im unteren Rücken Probleme? - Seite 3 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 17.02.2021, 21:34   #17
TriAdrenalin
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Zitat:
Zitat von teofilo Beitrag anzeigen
Ich hätte die Frage konkreter stellen sollen. Es geht nicht um temporär umständebezogene Ursachen, sondern eher um die Änderung des Laufens, was ab 30+ bei nicht durchgängig und regelmäßig Trainierenden kein harmonischer Bewegungsablauf mehr ist.
(Ähnlich der Optik und dem Gefühl bei einer Rolle vorwärts mit 30+, wenn die letzte Vorwärtsrolle in der Schulzeit war - "altersbedingte Ungelenkigkeit")
Verkürzte Beinmuskulatur. Nicht oder nicht ausreichend gedehnt.
__________________
McFly, Dein Schuh ist offen!
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Alt 18.02.2021, 18:33   #18
teofilo
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Ich verstehe was du meinst

(Würde komisch aussehen, wenn ein Muskel "verkürzt" wäre)

Aber regelmäßig auftretende Krämpfe, bspw. im Beinbeuger, zeigen ein Tonus-Unterschied der Antagonisten. Aber wie gesagt, nicht so stark, dass es zu einer (von der natürlichen Beugung abweichenden) Hohlkreuzbildung führt.

Momentan tendiere ich zu altersbedingt abgenutzten Wirbelsäulengelenken, wobei altersbedingt eher abnutzungsbedingt meint (also schon früh anfangen kann): Körperhaltung, Arbeitskörperhaltung, "Fletzen"/unbewusste "Fehlhaltungen", Schwangerschaft usw.
teofilo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2021, 18:43   #19
TriAdrenalin
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Zitat:
Zitat von teofilo Beitrag anzeigen
Ich verstehe was du meinst

(Würde komisch aussehen, wenn ein Muskel "verkürzt" wäre)

Aber regelmäßig auftretende Krämpfe, bspw. im Beinbeuger, zeigen ein Tonus-Unterschied der Antagonisten. Aber wie gesagt, nicht so stark, dass es zu einer (von der natürlichen Beugung abweichenden) Hohlkreuzbildung führt.

Momentan tendiere ich zu altersbedingt abgenutzten Wirbelsäulengelenken, wobei altersbedingt eher abnutzungsbedingt meint (also schon früh anfangen kann): Körperhaltung, Arbeitskörperhaltung, "Fletzen"/unbewusste "Fehlhaltungen", Schwangerschaft usw.
Schön, dass Du meinst, zu verstehen. Ich glaube aber nicht, dass Du wirklich verstanden hast.

Anyway, bliev jesund!
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McFly, Dein Schuh ist offen!
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Alt 18.02.2021, 20:48   #20
uruman
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Beiträge: 2.430
Ich bekomme die schmerzen bei Wandern und Spazierengehen

Ich kann laufen mehr als 2 Stunden ohne Probleme , da ist mein Limiter entweder der falsch ausgewähltes Tempo oder die Hamstrings die irgendwann zu machen

Bei Wandern brauche ich nach nur eine Stunde Pause und mich strecken und auflockern zum Belustigung von meine befreundete Rentertruppe

Ich denke meine Stützmuskulatur ist nicht genug trainiert für diese Belastung
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Alt 20.02.2021, 07:26   #21
Adept
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Beiträge: 1.939
https://evidenzbasiertephysiotherapi...ckenschmerzen/

Ich habe eine interessante Abhandlung über untere Rückenschmerzen gefunden. Die Aussagen scheinen recht fundiert und sind mit Studien untermauert.

Was haltet ihr davon? Wie sehen es die anwesenden Ärzte und Physios hier? Nachvollziehbar?

Würde mich über eine Einschätzung freuen, habe übrigens auch Probleme mit dem unteren Rücken.
Adept ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2021, 19:15   #22
Necon
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Beiträge: 7.085
Zitat:
Zitat von Adept Beitrag anzeigen
https://evidenzbasiertephysiotherapi...ckenschmerzen/

Ich habe eine interessante Abhandlung über untere Rückenschmerzen gefunden. Die Aussagen scheinen recht fundiert und sind mit Studien untermauert.

Was haltet ihr davon? Wie sehen es die anwesenden Ärzte und Physios hier? Nachvollziehbar?
Würde mich über eine Einschätzung freuen, habe übrigens auch Probleme mit dem unteren Rücken.
Sehr guter Artikel mit vielen Punkten die ich auch von mir selber kenne und in den letzten Jahren vermehrt gelesen habe

Habe auch seit Jahren Probleme mit immer wiederkehrenden Rückenschmerzen und alles mögliche probiert. Akupunktur, dry needling, normale Physiobehandlung, Akupressur usw.
Vor kurzen bei einem Physio gelandet der auch versucht möglichst evidenz basiert zu arbeiten.
Erster Schritt war ausführliches Gespräch seit wann die Beschwerden bestehen und ob Muster vorhanden sind
Klärung was Schmerzen sind (nach dem Psycho-Sozial Modell, kannte ich zum Glück davor schon, darum hatte ich hier bereits die richtigen Ansätze)
Zweiter Schritt ausführliche Diagnostik von Bewegungen, Muskuläre Dysbalancen, Reflexen usw.

Am Ende kamen dabei für mich wichtige Sachen heraus
Erstens keine Probleme mit der Bandscheiben und auch sonst keine Gründe sich Sorgen zu machen wenn die Schmerzen wieder auftreten da zumindest nicht kaputt ist an der Wirbelsäule (hatte aber hier auch schon eine Wirbelsäule Röntgen)
Zweitens sehr schwache Hüftbeuger => nötige Kräftigung
Drittens Probleme mit Quadratur lumborum => regelmäßiges Dehnen und kräftigen

Und bisher schlägt das total an. Mein Rücken fühlt sich besser an, seither keine Beschwerden, ich merke es sofort wenn ich die Übungen zwei Tage nicht mache
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Alt 21.02.2021, 21:42   #23
Adept
Szenekenner
 
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Beiträge: 1.939
Ok danke. Hatte ich auch das Gefühl.

Dort ist übrigens auch eine gute Abhandlung übers Dehnen veröffentlicht, mit vielen Quellenangaben. Sie deckt sich einigermassen mit dem, was Moosburger propagiert. Moosburgers Artikel dazu sind ja schon über 10 Jahre alt, haben aber immer noch ihre Gültigkeit.

Zum Thema Rückenschmerzen hätte mich halt noch eine Einschätzung von Orthopäden/Sportärzten und Physiotherapeuten zum oberen Artikel interessiert. Was vielleicht etwas kontrovers wäre, da der Artikel die meisten Behandlungen als unwirksam bezeichnet.
Adept ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2021, 05:19   #24
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.085
Dazu kann ich einige Punkte aus dem Schmerzseminar und vom Physio wiedergeben. Falls ich irgendwo Blödsinn schreibe bitte korrigieren.

Man muss hier denke ich unterscheiden zwischen langfristig unwirksam und keine Wirkung haben.
Gehst du wegen Rückenschmerzen zum Physio, könnte der aktuell am ehesten wohl beginnen deine Triggerpunkte zu behandeln.
Jetzt gibt es laut klinischen Studien aber keine Triggerpunkte, du verspürst, aber trotzdem sehr eindeutig punktuelle Schmerzen die bei Druck vielleicht sogar ausstrahlen.
Wird das nun behandelt z.bsp durch dry needling, kann folgendes passieren. Durch den Stimulus der Nadel werden freie Nervenenden gereizt = Nozizeptoren dies kann zu Muskelzucken führen, was dann im Sprachgebrauch der Dry Needling Technik den Triggerpunkt löst.
Was eher passiert ist das die Reizschwelle des Nozizeptor erhöht wird du also temporär dort weniger Schmerzen fühlst und damit deine Rückenbeschwerden verschwinden.
Am deiner Problemstellung im Rücken hat sich dadurch aber nichts geändert. Das Gewebe wurde nicht verändert, knöcherne Strukturen sowieso nicht und die Muskulatur ist auch nicht anders.
Es könnte aber für dein Beschwerdebild reichen das du dich ein paar Tage anders bewegst und vielleicht damit die Probleme im Rücken los wirst.
Das ist dann aber eigentlich eher ein Placeboeffekt. (Gegen den es nichts zu sagen gibt)
Nachdem Psycho-Sozialen Schmerzmodell hättest du das aber auch erreichen können in dem du über den Schmerz redest, verstehst woher er kommt und dein Mindest dazu änderst (ganz überspitzt gesagt )
Ähnliches gilt für "Einrichten" Akupressur, Akupunktur usw.

Das psycho soziale Schmerzmodell wird für mich bei Schulterpatienten anschaulicher.
Patienten mit schmerzender Schulter wurden beidseitig geröngt. Beide Seiten zeigten den gleichen Grad an Abnutzung nur eine Seite schmerzte, andere Probanden zeigten nur geringe Abnutzung mit starken Schmerzen, dagegen schmerzfreie Patienten mit sehr starker Abnutzung und die Königklasse.
Schulterpatienten wurden in zwei Gruppen geteilt die einen wurden operiert den anderen wurde eine OP vorgespielt. Nach 3 Jahren konnte kein signifikanter Unterschied in den Gruppen festgestellt werden bezüglich Probleme mit den Schultern.

Schmerz und dessen Behandlung ist also komplexer als man lange glaubte.
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
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