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Lässt Du Dich gegen Corona impfen? - Seite 347 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Umfrageergebnis anzeigen: Lässt Du Dich gegen Corona impfen?
Ich lasse mich impfen, sobald der Impfstoff da ist 100 46,08%
Ich lasse mich impfen, aber erst später 58 26,73%
Ich habe mir noch keine Meinung gebildet 20 9,22%
Ich lasse mich nicht gegen Corona impfen, bin aber ansonsten nach Stiko Empfehlung geimpft 13 5,99%
Ich lasse mich nicht impfen 26 11,98%
Teilnehmer: 217. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 10.05.2021, 11:03   #2769
tandem65
Szenekenner
 
Benutzerbild von tandem65
 
Registriert seit: 21.08.2010
Ort: 69493 Hirschberg
Beiträge: 7.588
Zitat:
Zitat von TTTom Beitrag anzeigen
Dafür mangelt es bei uns an einer gesetzlichen Grundlage und ich nehme auch an, eine solche wird es kaum geben. Aber arbeitsrechtlich wird es interessant, welche Handhabe Arbeitgeber haben. Ich hatte früher mal für ein Unternehmen gearbeitet, dass freiwillige Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis 1 Jahr leistete. Solche freiwilligen Leistungen könntest du mE reduzieren oder streichen. Darüber hinausgehende Restriktionen halte ich für eher schwierig.
Ich kann mich täuschen, aber nach 6 Wochen Krankheitsdauer bekommt nicht mehr der Arbeitgeber eine Erstattung, dann bekommt der Arbeitnehmer direkt von der KK das Geld.
Dann ist der Arbeitgeber fein raus.
Dann träfe es vor allem die, wo die Familien im Zweifelsfalle sowieso schon richtig leiden weil jemand an der Maschine um sein leben kämpft. Ist aber normales Lebensrisiko.
Ich denke nur daß die KK Grundsätzlich die Möglichkeit hätten!
__________________
PB
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Alt 10.05.2021, 11:12   #2770
MattF
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Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 7.254
Zitat:
Zitat von tandem65 Beitrag anzeigen
Ich denke nur daß die KK Grundsätzlich die Möglichkeit hätten!
Welche Möglichkeiten?
MattF ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2021, 11:15   #2771
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 7.254
Zitat:
Zitat von TTTom Beitrag anzeigen
Ich hatte früher mal für ein Unternehmen gearbeitet, dass freiwillige Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis 1 Jahr leistete. Solche freiwilligen Leistungen könntest du mE reduzieren oder streichen.

Freiwillig dürfte das sehr selten sein.

Die Aufstockung vom Krankengeld steht aber öfter mal in Tarifverträgen, die könnte der AG nicht einseitig einfach so aufkündigen.
MattF ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2021, 11:22   #2772
tandem65
Szenekenner
 
Benutzerbild von tandem65
 
Registriert seit: 21.08.2010
Ort: 69493 Hirschberg
Beiträge: 7.588
Zitat:
Zitat von MattF Beitrag anzeigen
Welche Möglichkeiten?
Krankengeldbezüge zu kürzen.
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Alt 10.05.2021, 11:40   #2773
endorphi
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Registriert seit: 14.10.2007
Ort: bei Darmstadt
Beiträge: 868
Zitat:
Zitat von El Stupido Beitrag anzeigen
Ebenfalls Freitag mit AZ impfen lassen, meine Zweitimpfung ist noch nicht terminiert. Ich will aber auch frühestens nach zehn Wochen die zweite und schon nach vier Wochen nur des zweiten Eintrages im Impfpass wegen.
Das man den Vertrag mit AZ nicht verlängern werde hatte ich irgendwie so am Rande aufgeschnappt. Aber das damit auch zum Ende des Halbjahres die Lieferungen enden war mir neu. Habe es jetzt mal auf die Schnelle gegoogelt und hier auch gefunden:

https://www.tagesschau.de/ausland/co...eneca-107.html

Hmm....ich denke dann wird entweder noch was da sein oder man impft uns dann eben mit mRNA Vakzinen.

Bin aber auch mal gespannt, was das mit AZ für einen Einfluss auf das Impfziel gesamt haben wird. AZ wird wegfallen, die Anzahl der Impfberechtigten steigt wenn erst mal auch Kinder diverser Altersklassen geimpft werden können und die "Auffrischungen" sollen ja auch noch dieses Jahr gemacht werden.
Ich hatte ja gestern meine Erstimpfung mit AZ und hab schon nen Termin für die 2. Impfung, also gehe ich davon aus dass zumindest diese Arztpraxis schon jetzt welche zurückhält oder definitiv weiß dass sie genügend bekommt
endorphi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2021, 12:06   #2774
TTTom
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.09.2019
Beiträge: 236
Zitat:
Zitat von tandem65 Beitrag anzeigen
Ich kann mich täuschen, aber nach 6 Wochen Krankheitsdauer bekommt nicht mehr der Arbeitgeber eine Erstattung, dann bekommt der Arbeitnehmer direkt von der KK das Geld.
Dann ist der Arbeitgeber fein raus.
Dann träfe es vor allem die, wo die Familien im Zweifelsfalle sowieso schon richtig leiden weil jemand an der Maschine um sein leben kämpft. Ist aber normales Lebensrisiko.
Ich denke nur daß die KK Grundsätzlich die Möglichkeit hätten!
Genauso ist es. Und an diese gesetzlichen Leistungen kannst nicht einfach ran ohne gesetzliche Grundlage. In unseren recht steif geregelten Arbeitsrecht werden Restriktionen nicht leicht umsetzbar sein - außer mit gesetzlicher Grundlage, was ich mir aber im Großen nicht richtig vorstellen kann.

Bei Kranken- und Pflegepersonal kann ich mir das vorstellen, dass jemand im Zweifel versetzt oder rausgeschmissen wird (um mit wem genau ersetzt zu werden - Arbeitskräftemangel?). Aber ob der Bürohengst geimpft ist, betrifft nur die Sicherheit der Arbeitsorganisation eines Unternehmens (und im Big Picture halt die Gesundheit der Gesamtbevölkerung - das ist aber wohl nicht das Thema eines Arbeitgebers).
TTTom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2021, 16:43   #2775
Hafu
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Benutzerbild von Hafu
 
Registriert seit: 23.10.2006
Beiträge: 15.777
Zitat:
Zitat von Bockwuchst Beitrag anzeigen
Weißt du was der Grund ist für die niedrige Bereitschaft? Kann man da mit Aufklärung vielleicht noch was machen? Bei uns in der Firma war das von Anfang an ein Thema und der Betriebsarzt steht schon in den Startlöchern. Sobald er legal an Stoff kommt, geht´s los für alle Mitarbeiter und auch deren Angehörige.
Zitat:
Zitat von merz Beitrag anzeigen
die 50% finde ich schockierend. Wenn das schon in einem quasi-medizinischen Kontext so ist, wird das wohl gesamtgesellschaftlich ein echtes Problem.



m.
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Gilt das nur für Corona, oder auch für andere Impfungen? Also sind es generelle Impfverweigerer? Wie stehen sie zur Grippeimpfung, oder zu anderen, evtl. selteneren, aber ebenfalls für die schwerkranken Patienten tödlichen Krankheiten, deren Übertragung sie über Impfungen verhindern könnten? Gab es bisher z.B. bzgl. Grippeimpfung Forderungen vom Arbeitgeber an die Angestellten in diesen Bereichen?
Echte Querdenker oder kategorische Impfverweigerer sind da soweit ich bisher festgestellt habe, keine drunter (bzw. keine die sich offen dazu bekennen). Seit ich die relativ hohe Quote kenne suche ich bei jeder Gelegenheit im SmallTalk das Thema Impfen und versuche zu informieren, ein Thema das ja ohne hin derzeit (auch ohne Hintergedanken) sehr präsent in der Kommunikation ist. Die meisten Nichtgeimpften in unserer Belegschaft, die sich alle schon hätten impfen lassen können, da priorisiert, haben eher gewisse Sorgen, dass die Impfstoffe überhastet entwickelt und nicht ausreichend getestet wurden und können sich vorstellen, sich zu einem späteren Zeitpunkt evt. doch noch zu impfen.

Generell entwickelt sich bei fast jedem, der längere Zeit im medizinischen Kontext arbeitet, da nehme ich mich nicht aus, auch eine gewissen Grundskepsis gegenüber Medikamenten, Operationen und sonstigen medizinischen Prozeduren, da man ja oft im beruflichen Alltag mit Nebenwirkungen oder Komplikationen von fehlgeschlagenenen Maßnahmen konfrontiert ist. Der Patient, bei dem eine OP perfekt klappt und der davon profitiert, der wird nach wenigen Tagen entlassen und man sieht ihn nie mehr wieder. Der K-Tep-Patienten, bei dem ein Infekt auftritt, der bleibt monatelang im Krankenhaus und anschließend auch noch viele Wochen in der Reha.
Ärzte, Pfleger und Therapeuten lassen sich (statistisch nachgewiesen) deutlich seltener operieren, nehmen generell weniger Medikamente (was ich gar nicht so schlecht finde) und diese Grundskepsis erstreckt sich wohl auch auf die Impfung, auch wenn ich die aufgrund der hier im konkreten Fall ziemlich guten Datenlage in einer Sonderrolle sehe.
Vor einem halben Jahr hätte ich übrigens mit deutlich mehr schlimmen Nebenwirkungen bei den Impfungen gerechnet, einfach wegen der schieren Zahl an erforderlichen Impfungen. Bei Zig-Millionen Impfungen treten halt 1:10 000 Nebenwirkungen in absoluten Zahlen trotzdem verdammt häufig auf. Abgesehen von der unmittelbaren Impfreaktion, die bei der zweiten Impfung bei mir schon relativ heftig war (und bei meiner Frau noch deutlich heftiger und langwieriger bei ihrer ersten Impfung) sind die zugelassenen Impfungen doch alles in allem ziemlich gut verträglich und wirklich schlimme Nebenwirkungen sehr selten.
__________________
balancing triathlon with life

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Hafu ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2021, 17:52   #2776
anlot
Szenekenner
 
Registriert seit: 02.11.2007
Beiträge: 1.302
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Echte Querdenker oder kategorische Impfverweigerer sind da soweit ich bisher festgestellt habe, keine drunter (bzw. keine die sich offen dazu bekennen). Seit ich die relativ hohe Quote kenne suche ich bei jeder Gelegenheit im SmallTalk das Thema Impfen und versuche zu informieren, ein Thema das ja ohne hin derzeit (auch ohne Hintergedanken) sehr präsent in der Kommunikation ist. Die meisten Nichtgeimpften in unserer Belegschaft, die sich alle schon hätten impfen lassen können, da priorisiert, haben eher gewisse Sorgen, dass die Impfstoffe überhastet entwickelt und nicht ausreichend getestet wurden und können sich vorstellen, sich zu einem späteren Zeitpunkt evt. doch noch zu impfen.

Generell entwickelt sich bei fast jedem, der längere Zeit im medizinischen Kontext arbeitet, da nehme ich mich nicht aus, auch eine gewissen Grundskepsis gegenüber Medikamenten, Operationen und sonstigen medizinischen Prozeduren, da man ja oft im beruflichen Alltag mit Nebenwirkungen oder Komplikationen von fehlgeschlagenenen Maßnahmen konfrontiert ist. Der Patient, bei dem eine OP perfekt klappt und der davon profitiert, der wird nach wenigen Tagen entlassen und man sieht ihn nie mehr wieder. Der K-Tep-Patienten, bei dem ein Infekt auftritt, der bleibt monatelang im Krankenhaus und anschließend auch noch viele Wochen in der Reha.
Ärzte, Pfleger und Therapeuten lassen sich (statistisch nachgewiesen) deutlich seltener operieren, nehmen generell weniger Medikamente (was ich gar nicht so schlecht finde) und diese Grundskepsis erstreckt sich wohl auch auf die Impfung, auch wenn ich die aufgrund der hier im konkreten Fall ziemlich guten Datenlage in einer Sonderrolle sehe.
Vor einem halben Jahr hätte ich übrigens mit deutlich mehr schlimmen Nebenwirkungen bei den Impfungen gerechnet, einfach wegen der schieren Zahl an erforderlichen Impfungen. Bei Zig-Millionen Impfungen treten halt 1:10 000 Nebenwirkungen in absoluten Zahlen trotzdem verdammt häufig auf. Abgesehen von der unmittelbaren Impfreaktion, die bei der zweiten Impfung bei mir schon relativ heftig war (und bei meiner Frau noch deutlich heftiger und langwieriger bei ihrer ersten Impfung) sind die zugelassenen Impfungen doch alles in allem ziemlich gut verträglich und wirklich schlimme Nebenwirkungen sehr selten.

Welchen Impfstoff würdest Du denn nehmen, wenn Du freie Auswahl hättest? Frage für einen Freund. 😉
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