======================================
Donald Trump hat Blutergüsse am Körper, spricht über aufwendige Untersuchungen und das Leben nach dem Tod. Wie fit ist er noch für das Amt?
======================================
aus dem stern https://www.stern.de/politik/ausland...-36902048.html
......
Was wären denn zwei oder mehr Beispiele für das, was hier unter alternativen Medien verstanden wird und die es wert sind, dass sie regelmäßig wahrgenommen werden?
Ich zermartere mir gerade das Hirn, und mir fällt überhaupt nichts ein was auch nur ansatzweise mit so etwas wie z Bsp der SZ oder der New York Times mithalten könnte.
Beispiele eher aus Print, geht aber natürlich auch rein Flimmermedien.
Disclaimer: NZZ und Berliner Zeitung oder gar die WELT oder taz gelten mir jetzt nicht als alternativ.
Bekannte alternative Medien existieren sowohl im linken als auch im konservativ‑rechten Spektrum. Beispiele sind:
Konservativ / rechts
- Tichys Einblick
- Reitschuster.de
- Achse des Guten (Achgut.com)
- Compact Magazin
- Unzensuriert.at
Links / progressiv
- Analyse & Kritik (ak)
- Jungle World
- Neues Deutschland (nd)
- Kontext Wochenzeitung
- Mosaik Blog (Österreich)
Das eigentliche Problem liegt darin, dass der Begriff alternative Medien kaum klar definierbar ist. Praktisch jede Person oder Gruppe, die ihre Meinung öffentlich verbreiten möchte und dafür moderne Kanäle wie Blogs, Instagram, Telegram, TikTok oder eine einfache Homepage nutzt, kann sich als „alternatives Medium“ bezeichnen – vorausgesetzt, sie erreicht genügend Reichweite.
Dadurch entsteht eine unüberschaubare Vielfalt, die schwer nachvollziehbar und weitgehend unreguliert bleibt.
Bekannte alternative Medien existieren sowohl im linken als auch im konservativ‑rechten Spektrum. Beispiele sind:
Konservativ / rechts
- Tichys Einblick
- Reitschuster.de
- Achse des Guten (Achgut.com)
- Compact Magazin
- Unzensuriert.at
Links / progressiv
- Analyse & Kritik (ak)
- Jungle World
- Neues Deutschland (nd)
- Kontext Wochenzeitung
- Mosaik Blog (Österreich)
Das eigentliche Problem liegt darin, dass der Begriff alternative Medien kaum klar definierbar ist. Praktisch jede Person oder Gruppe, die ihre Meinung öffentlich verbreiten möchte und dafür moderne Kanäle wie Blogs, Instagram, Telegram, TikTok oder eine einfache Homepage nutzt, kann sich als „alternatives Medium“ bezeichnen – vorausgesetzt, sie erreicht genügend Reichweite.
Dadurch entsteht eine unüberschaubare Vielfalt, die schwer nachvollziehbar und weitgehend unreguliert bleibt.
Dass der Begriff "alternative Medien" ziemlich ungenau ist, stimme ich Dir sofort zu, je nachdem ob man versucht, ihn inhaltlich, formal, organisatorisch zu definieren. Es gibt auch ganz unterschiedliche Gesetze, welche für das Internet, einzelne Internet Portale, Internet-Services wie X, Facebook, Telegram, Youtube, dieses Forum etc., eine Website, eine Zeitungsredaktion gelten. Im Grundgesetz gilt die Meinungsfreiheit und besonders die Pressefreiheit für alle Medien und für alle Presseorgane die Richtlinien des Presserates. Mit ca. 30 % bekam übrigens die Bild u. Ableger weitaus die meisten Rügen vom Presserat (und nicht eine Zeitung aus Deiner Liste), quasi das Mainstreammedium.
Wenn jede Redaktion ihre eigene Weltsicht bastelt, dann ist Medienkompetenz nicht das Sammeln von möglichst vielen Meinungen, sondern das Erkennen, welche Fakten belastbar sind.
Medienkompetenz ist eben nicht das Sammeln von Meinungen, sondern die Fähigkeit, Meinung von Inhalt, Fakten, Realitäten zu trennen. Diese Fähigkeit erwirbt man erst durch die Nutzung von unterschiedlichen Medien, weil diese sich nicht nur in Meinung, sondern auch in der Selektion der dargestellten Fakten unterscheiden - daher bekommt man m.M.n. erst aus unterschiedlich orientierten Medien das volle Bild.
Zitat:
Zitat von holti72
Fehler passieren überall. Aber die Idee, dass `alternative Medien´ pauschal auf Augenhöhe stehen, nur weil Vielfalt schön klingt, ist gefährlich naiv. Vielfalt ist kein Freifahrtschein für Beliebigkeit. Wenn alles gleichwertig behandelt wird – egal ob sorgfältig recherchiert oder aus dem Bauch heraus geschrieben – dann ist das keine Medienkompetenz, sondern ein Blindflug.
Nicht alles ist gleichwertig (sind auch die Mainstream-Medien untereinander nicht), aber es gibt Alternative Medien die sehr wohl auf Augenhöhe mit großen etablierten stehen, was Qualität der Artikel angeht. Nur sind die meisten sog. "Alternativen Medien" in ihren Themen deutlich eingeschränkter, als die großen Verlagshäuser, schon allein personell bedingt.
Zitat:
Zitat von holti72
Das eigentliche Problem liegt darin, dass der Begriff alternative Medien kaum klar definierbar ist. Praktisch jede Person oder Gruppe, die ihre Meinung öffentlich verbreiten möchte und dafür moderne Kanäle wie Blogs, Instagram, Telegram, TikTok oder eine einfache Homepage nutzt, kann sich als „alternatives Medium“ bezeichnen – vorausgesetzt, sie erreicht genügend Reichweite.
Ich habe nicht den Eindruck, daß sich diese Medien selbst als "Alternatives Medium" bezeichnen, mir kommt es eher so vor, daß Anhänger des Mainstreams dies als irgendwie abwertende Bezeichnung für die Medien nutzen, die von Mainstream abweichende Meinungen vertreten. Es gibt dabei tatsächlich sehr unterschiedliche Qualitäten, ohne Frage.
Zitat:
Zitat von holti72
Dadurch entsteht eine unüberschaubare Vielfalt, die schwer nachvollziehbar und weitgehend unreguliert bleibt.
Das ist nun mal ein Merkmal von freier Presse. Ich wüßte kein Gremium, dem ich das Recht einer "Regulierung" zugestehen möchte.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
..... Mit ca. 30 % bekam übrigens die Bild u. Ableger weitaus die meisten Rügen vom Presserat (und nicht eine Zeitung aus Deiner Liste), quasi das Mainstreammedium.
Das Werte ich aber eher als Qualitätskriterium, denn die meisten alternativen Medien werden nicht direkt durch den Deutschen Presserat reguliert. Der Presserat ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse. Nur Medien, die sich dem Pressekodex angeschlossen haben oder Mitgliedsverlage sind, unterliegen seiner Aufsicht. Viele alternative Medien – ob rechts oder links – verzichten bewusst auf diese Selbstverpflichtung.
Das Werte ich aber eher als Qualitätskriterium, denn die meisten alternativen Medien werden nicht direkt durch den Deutschen Presserat reguliert. Der Presserat ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse. Nur Medien, die sich dem Pressekodex angeschlossen haben oder Mitgliedsverlage sind, unterliegen seiner Aufsicht. Viele alternative Medien – ob rechts oder links – verzichten bewusst auf diese Selbstverpflichtung.
Übrigens, keine der von mir oben genannten `alternativen Medien' haben sich dem Presserat und entsprechend dem Pressekodex angeschlossen daher werden sie auch nicht durch ihn überprüft .... und eben entsprechend auch nicht gerügt.
Übrigens, keine der von mir oben genannten `alternativen Medien' haben sich dem Presserat und entsprechend dem Pressekodex angeschlossen daher werden sie auch nicht durch ihn überprüft .... und eben entsprechend auch nicht gerügt.
Ich bin dazu kein Fachmann oder Spezialist und frage deswegen Google. Hier erhalte ich die Auskunft:
"Der Presserat rügt nicht nur Zeitungen, sondern alle Medien, die gegen den Pressekodex verstoßen, einschließlich Websites und Magazine."
Es gehört dazu allerdings eine Selbstverpflichtung. Stattdessen unterliegen die Online Portale dann dem Medienstaatsvertrag.
Zitat:
Die meisten deutschen Verlage bekennen sich mit einer Selbstverpflichtungserklärung dazu, den Pressekodex und den Redaktionsdatenschutz zu achten. Viele Redaktionen weisen in ihrem Impressum darauf hin, dass sie die im Pressekodex definierten Qualitätsstandards als Maßstab für ihr journalistisches Arbeiten anerkennen.
Auch Onlinemedien, die nicht zu diesen Verlagen gehören - etwa Nachrichtenseiten und bestimmte Blogs - müssen sich in Deutschland an journalistische Grundsätze halten. Das sieht seit 2020 der neue Medienstaatsvertrag vor. Wer als Onlinemedium gegen diese Standards verstößt, muss mit Sanktionen der Landesmedienanstalten rechnen.
Übrigens gehört dem Verein des Presserates die "Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di" an. Ich würde wetten, das Journalisten von nd oder der jungen Welt auch Mitglieder des dju sind und damit über die dju auch die Arbeit des Presserates mitbestimmen. (was ich gut finde. ;-) )
Mich würde interessieren, wo z.B. die Bild Zeitung auf ihre Selbstverpflichtung des Pressekodex hinweist wie in einem Impressum z.B. Man kann natürlich, dass z.B. nd, junge Welt bei Rügen nicht auftauchen, daraus schliessen, dass sie die Selbstverpflichtung nie offiziell unterzeichnet haben oder keinen Anlass dafür geben. Eine transparente Liste der Selbstverpflichtungen scheint es leider im Internet nicht zu geben. Wenn Du eine kennst, bitte Link.