Wie definierst du "gut geworden"? Ab wann kann man sagen, man hat sich verbessert? Sind das nicht sehr individuelle Einschätzungen?
Oli hat gefragt, wie er sich mit der ihm zur Verfügung stehenden Zeit im Vergleich zu seinem bisherigen - seiner eigenen Aussage nach unstrukturierten - Training verbessern kann.
Da sind Hinweise, dass er sich mit dreimal so viel Training verbessern kann, natürlich nicht falsch (hat auch keiner behauptet), aber wenig hilfreich, da diese Hinweise eben nicht die genannten Randbedingungen berücksichtigen.
Andererseits hat auch keiner behauptet, dass man mit einem Training pro Woche der Superschwimmer wird. Wenn man aber das Ausgangsniveau - unstrukturiertes Dauerschwimmen - berücksichtigt, sollte auch schon etwas Struktur im Training dazu führen, dass er schneller als die bisherigen 1:50 schwimmt. Natürlich werden das nicht die riesigen Verbesserungen werden, aber besser als mit Dauerschwimmen wird es auf jeden Fall sein.
Also ja, eine gewisse Verbesserung ist möglich, aber keine Quantensprünge. Wenn das das Ziel ist, muss man dafür dann auch mehr investieren.
M.
ich bleib dabei, mit 1.50 und einmal Training die Woche ist alles Geld dem Fenster rausgeschmissen.....ich würde das so hinnehmen, vielleicht mal ein paar IVS schwimmen, man fühlt sich einfach mehr als Triathlet, wenn man richtig gar aus dem wasser steigt.
Spass beiseite....vielleicht kann man zu Hause Krafttraining machen, Zugseil usw...
Ich hab ne Bekannte, die wollte unbedingt schneller schwimmen, war aber über zwei Jahre nicht viel im Wasser..Sie schwimmt brust 1.55...ich meinte alles tutti, investier die Zeit in Rad und Lauf und freu dich daran, die Krauldamen dann später einzuholen...diese Saison hat sie ihre Beste gehabt, schwimmen gleich schnell, aber zugelegt aufm Rad und Lauf...und vor allem viel mehr Spass, weniger Druck (ich kann ja nur Brust oder schwimmen zu langsam)
Die Dame hat auch ein begrenztes zeitliches Budget...
Ich hab ne Bekannte, die wollte unbedingt schneller schwimmen, war aber über zwei Jahre nicht viel im Wasser..Sie schwimmt brust 1.55...ich meinte alles tutti, investier die Zeit in Rad und Lauf und freu dich daran, die Krauldamen dann später einzuholen...diese Saison hat sie ihre Beste gehabt, schwimmen gleich schnell, aber zugelegt aufm Rad und Lauf...und vor allem viel mehr Spass, weniger Druck (ich kann ja nur Brust oder schwimmen zu langsam)
Die Dame hat auch ein begrenztes zeitliches Budget...
Das ist natürlich eine völlig andere Diskussion: je länger das Rennen, desto unwichtiger wird das Schwimmen, besonders für Middle-Of-the-Pack Athleten. Das sind uralte Erkenntnisse.
Hinten wird Schwimmen wichtiger, weil es manchmal ums Absolvieren der Schwimmdistanz geht. Vorne sowieso, weil es um jede Minute oder Sekunde geht.
Der eine oder andere findet aber einfach Spaß am Schwimmen, möchte vielleicht eine persönliche Schallmauer knacken oder sich schlicht und einfach verbessern, bei dem was er da tut.
Hinten wird Schwimmen wichtiger, weil es manchmal ums Absolvieren der Schwimmdistanz geht. Vorne sowieso, weil es um jede Minute oder Sekunde geht.
Der eine oder andere findet aber einfach Spaß am Schwimmen, möchte vielleicht eine persönliche Schallmauer knacken oder sich schlicht und einfach verbessern, bei dem was er da tut.[/QUOTE]
Ganz hinten wird es eventuell auch eng, wenn es Karenzzeiten gibt. Dann sind 5min beim Schwimmen eventuell genau die Zeit, die Dir beim Radfahren den A... retten.
Ob Du die einfacher beim Radtraining rausholst, ist natürlich ne andere Diskussion.
Und das mit dem Spass: ganz wichtig. Ausserdem ist es schön, wenn man im Winter - wie hier in den letzten zwei Wochen - statt auf eisglattem Geläuf im Wald rumzuorgeln, entspannt ins Schwimmbad gehen kann.
Aber eigentlich alles nicht relevant für den TE.
__________________
Wenn Ihr alle die Zeit, die Ihr hier im Forum vertüdelt, fürs Training nutzen würdet...
ich bleib dabei, mit 1.50 und einmal Training die Woche ist alles Geld dem Fenster rausgeschmissen.....
Definitiv nicht und Schwimmen ist egal würde ich auch nicht unterschreiben. Man muss mit sehr begrenztem Zeitbudget deutliche Abstriche machen, ein schneller Top-Schwimmer wird man damit nicht.
Woran man aber durchaus arbeiten kann - Triathleten hassen diesen Trick - ist nicht unbedingt schneller zu werden, aber trotzdem viel an Technik und Wasserlage zu arbeiten um halbwegs kraftschonend und entspannt aus dem Wasser zu kommen, davon profitieren auch die folgenden Disziplinen. Es macht schon einen gewaltigen unterschied ob ich die 3,8km in 1:20 irgendwie überlebe oder nach 1:20 halbwegs entspannt aus dem Wasser komme.
Den fiktiven Traumplan verrate ich natürlich nicht, der bleibt mein Geheimnis
Nebenbei ist es aber auch so dass Schwimmen bei einmal die Woche im Wasser auch von Krafttraining, Rumpfstabi oder mehr Beweglichkeit profitiert, Sachen die man auch mal mit hier und da 15min zu Hause verbessern kann. Lange lockere Züge erfordern halt eine gute Beweglichkeit in der Schulter, Wasserlage eine gute Rumpfstabi, die Fußbremse kann man mit Beweglichkeitstraining für die Knöchel reduzieren, ...
Auch wenn man so wenig Zeitbudget hat sollte man nicht bei "vergiss es, bringt eh nix" hängen bleiben sondern trotzdem versuchen das Beste daraus zu machen.
Es ist natürlich Quatsch wenn man sagt 1x schwimmen pro Woche bringt nichts.
1x pro Woche ist jedenfalls besser als keinmal und 2x pro Woche ist besser als 1x.
3x pro Woche wäre vermutlich für die meisten das Optimum, leider oft (insbesondere außerhalb der Sommers) kaum machbar.
Ich würde auch gerne 1x pro Woche schwimmen, mach ich aber nicht weil ich keine Lust auf Nahkampfgetümmel habe und 20-30min An- und Abfahrt ist mir für das Schwimmen zu doof.
Ich weiß aber, dass ich mit 1x Schwimmen zu Saisonbeginn bei 85-90% meiner Bestleistung wäre, die ich mir so jedes Jahr aufs neue mühsam ab Mai wieder drauf schaffen muss.