selbst wenn seine Prothesen tatsächlich einen Vorteil bedeuten sollten, soll und darf er bei den Paralympics antreten. Rollstuhlfahrer sind bei einem Marathon ja auch schneller als gesunde Läufer, und werden wegen dieses "Vorteils" nicht von der Teilnahme an den Paralympics ausgeschlossen.
Viele Grüße,
Christian
Sie nehmen aber auch nicht am Marathon bei der "normalen" WM teil...
Sie nehmen aber auch nicht am Marathon bei der "normalen" WM teil...
für mich ist die Frage nicht, ob er bei den Paralympics starten soll, sondern, ob er bei der "normalen" WM starten durfte/sollte, sprich, ob er durch seine Prothesen einen Vorteil hat oder nicht.
Das dürfte es für ihn gewesen sein. Jetzt sitzt er erstmal ne Weile ein.
Letzten September saß ich im Olympiastadion als er die 400 Meter dominierte und das Publikum ihn über die Stadionrunde trug. Eine Wahnsinnsatmosphäre und kurz später der tiefe Fall. Einer der oft als fast übermenschlich stark empfunden wurde und so viel für seinen Sport bewegt hat ist doch auch nur ein Mensch mit Abgründen. Mit tiefen Abgründen so scheint es.
Ich hatte immer großen Respekt vor seinen sportlichen Leistungen. Man rechnet bei Sportlern ja mit vielem. Doping, unfaire Attacken auf Gegner oder Fans, Wettkampfmanipulationen,... Es sind auch schon Sportler vom Balkon "gefallen". Aber irgendwie schockt mir der Mord gerade. Ich weiß nicht warum. Es wird doch überall gemordet und mich wundert nicht mehr viel. Ich glaube ich habe einfach noch sentimentale Nachwirkungen von der Paralympics-Atmosphäre...
Eben wurde vermeldet, dass bei einer Hausdurchsuchung im Zuge der Mordermittlung gegen Pistorius, Dopingsubstanzen, u.a. anabole Steroide, gefunden wurden.
Diese wirken - wir wissen es als Dopingexperten ja alle - nicht nur leistungs-, sondern auch aggresionssteigernd.
Das bedeutet, sollte es zu einer Mordanklage gegen Pistorius kommen, sich die Einnahme der Steroide strafmildernd auswirken
Da hätte er sich gleich in doppelter Hinsicht Vorteile durch die Doperei erschlichen.
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