Meine Alternativen sind zunächst mal: Linux und ein Provider für Internet und Webserver, Mailinglisten, Mailadresse ein privater Verein mit Vereinslokal (!) mit Linux Servern, Individual Network Berlin e.V. Man erhält eine Subdomain, also: subdomain.in-berlin.de und auch ssh-Zugang auf die subdomain sowie den Webspace. https://in-berlin.de/
Der Verein existiert seit den Urzeiten des Webs und hat damals von der Uni aus für die private Nutzung Internet Anschlüsse bereit gestellt.
Ich hatte damals ein Standleitungsmodem mit einem Atari Computer, auf dem ein Unix ähnliches OS lief und konnte sogar einen gcc (Open Source Compiler) darauf laufen lassen, hat nur etwas gedauert. , oder mich über ssh irgendwo einloggen, wo ich Zugang hatte auf schnellere Hardware.
Für meine Arbeitsstelle haben ein Freund (Informatiker) und ich eine gemeinsame Klientenverwaltungs- und Statistiksoftware (als Intranet-Client-Server Anwendung) Ende der 90ziger für die Berliner Familienberatungsstelle als Open Source (GPL-Lizenz) entwickelt / programmiert, die in Berlin 24 Jahre verwendet worden ist. Leider hat die MS-Verwaltungslobby vor einem Jahr in Berlin proprietäre Software für die Familienberatungsstellen von oben eingekauft und angeordnet. https://ebkus.org/
Ein Freund wartet zudem einen eigenen Server, der als Cloud dient. Alternative für Apple-/MS-/Google Cloud.
Meine Intention ging weniger auf diese Informatikschiene , sondern eher in Richtung „Otto-Versand statt Amazon“, , um es mal banal zu sagen.
Dafür benötigst Du aber ein Umfeld, dass Unternehmen auch Wachstum und Entwicklung ermöglicht. Das wirst Du hier nicht finden. Und wer wirklich gut ist, wird sich dann irgendwann auf die andere Seite des Atlantiks schlagen.
Wir waren am Sonntag beim DuT in Eisenach. Als einzige nur deswegen. Aber nette Nerds dort in der Bude
Facebook habe ich abgemeldet.
Auch wenn Du kein Profil hast, kennt Facebook Dich. Du müsstest Dich aus den Adressbüchern Deiner Bekannten entfernen, musst von allen Fotos verschwinden, etc. Dazu kommt, dass viele Websites Meta-Pixels nutzen. Da kriegen sie Dich auch.
Zitat:
Als nächstes versuche ich mal konsequent, Google zu vermeiden.
Google ist fast unmöglich aus dem Weg zu gehen. Das grenzt an Masochismus. Der Aufwand Google nicht zu nutzen, wäre überbordend groß.
Allein schon die Konzentration darauf die Tools mit Augenmaß zu nutzen, würde wohl den größten Benefit bringen.
Na ja, schwierig, eigentlich ist es hoffnungslos, die IT des Westens ist in amerikanischer Hand, hier und da gibt es Nischenlösungen, da signifikant rauszukommen ist nicht möglich.
Ich denke schon, dass man was machen kann. Weniger Nutzer, weniger Umsatz für die BigTech.
Klar ist aber auch, ohne USA geht es nicht, ich denke mal, Kreditkartenzahlung geht wohl gar nicht ohne USA (zumindest Dienst im Hintergrund). Oder weiß da wer mehr?
Ich werde die nächsten Monate wohl auch kleine Schritte jeden Monat gehen, z.b. MS Office privat am Rechner abstellen.....
Das ist, denke ich auch der Sinn der Initiative. Nicht auf einmal den Rasenmäher, sondern einfach jeden Monat einen kleinen Schritt, egal wie klein und darüber auch reden, damit es andere mitbekommen.
„Jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt.“- habe ich vor kurzem mal in einem Glückskeks gelesen.
Was ich eigentlich nur sagen wollte: „Digital im Westen ist USA“, ist im kleinen : Zwift, Garmin, Strava, Rouvey - da hab ich noch nicht über M 365 gesprochen und über Betriebssysteme und über die Tatsache, dass ich wirklich fast nie ein nicht-Android oder nicht-iOS Handy sehe, gibt’s einfach nicht…
Also gibt’s schon, aber nutzt keiner…..
m.,
Kleiner fun fact, nur als Detail: soetwas wie Spotify läuft nicht auf schwedischen Servern, das bekommen die nicht hin.
2. kleiner fun fact: warum man privat noch MSFT/ MS Office Abos und Cloud nutzt , weiß ich als old school ITler wirklich nicht, hau es weg, braucht keiner.