Mein Gott, lass ihn doch ne Stunde Tennis spielen.
Als ob es schneller gegangen wäre wenn er Zimmergolf gespielt hätte.
Es geht doch nicht nur um die Bauarbeiten, sondern auch um die konkrete Katastrophenhilfe vor Ort am Samstag / Sonntag und den Zeitpunkt des Ausrufen eines Großschadensfalles sowie das Anfordern von Hilfen aus anderen Ländern bzw. der Bundeswehr etc.
Zehlendorf ist / war übrigens Stammbezirk der CDU in Berline (gewesen).
Aber es ist doch illusorisch, die Infrastruktur eines Landes komplett zu schützen
Es geht konkret um das Stromnetz einer Großstadt. Das sollte so aufgebaut und gegen Brand-Anschläge so geschützt sein, dass nicht zehntausende Wohnungen im tiefsten Winter tagelang einen Blackout haben. Bisher war das der gemeinsame Anspruch der Bürger an den Staat, meines Wissens. Vermag der Staat das nicht mehr zu leisten, werden vermehrt Bürger entsprechende Backup Lösungen vorhalten.
Aber ich sehe, das gehört offenbar nicht mehr zu einem Konsens, einige finden sich mit dem neoliberalen Staatsmodell immer mehr ab.
Was soll man anderes erwarten von einem Land, das sich damit zufrieden gibt, wenn die betriebliche Pünktlichkeit der Fernbahn bei 60 % liegt, und sich Wähler damit nicht nur abfinden, sondern Kritiker im Falle von Staatsversagen noch so ironisieren. Einladungen für ein weiter so......
Bei welchem Teil des Landes empfindest du, dass es sich mit der Unpünktlichkeit der DB "zufrieden gibt"?
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Ex-Weiser, Mitglied in Axels 100-Tri-Plus-Club Owner of Post 10,000 im "Leben der Anderen"
Bei welchem Teil des Landes empfindest du, dass es sich mit der Unpünktlichkeit der DB "zufrieden gibt"?
bei allen in Deutschland in den letzten 10 Jahren im Bund regierenden Parteien und ihrer Wählerschaft. Es hat ja bisher niemand in den letzten 10 Jahren dafür gesorgt, dass sich die Fernbahn Pünktlichkeit verbessert, sie hat sich verschlimmert....
Es geht konkret um das Stromnetz einer Großstadt. Das sollte so aufgebaut und gegen Brand-Anschläge so geschützt sein, dass nicht zehntausende Wohnungen im tiefsten Winter tagelang einen Blackout haben. Bisher war das der gemeinsame Anspruch der Bürger an den Staat, meines Wissens. Vermag der Staat das nicht mehr zu leisten, werden vermehrt Bürger entsprechende Backup Lösungen vorhalten.
Aber ich sehe, das gehört offenbar nicht mehr zu einem Konsens, einige finden sich mit dem neoliberalen Staatsmodell immer mehr ab.
Das ist doch albern.
Du bist alt genug, um zb die schneekatastrophe im Münsterland zu erinnern.
250.000 Menschen tagelang ohne Strom und eingeschneit.
Und genau wie solche Naturkatastrophen lassen sich gezielte (!) Sabotage Akte nicht verhindern. Jedenfalls bei uns, ohne Stasi und dergleichen.
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Wann wird eigentlich der Tag des Orgasmus gefeiert?
Ich würde kommen.
Das ist doch albern.
Du bist alt genug, um zb die schneekatastrophe im Münsterland zu erinnern.
250.000 Menschen tagelang ohne Strom und eingeschneit.
Und genau wie solche Naturkatastrophen lassen sich gezielte (!) Sabotage Akte nicht verhindern. Jedenfalls bei uns, ohne Stasi und dergleichen.
Ich habe gehört oder gelesen, dass es noch Stromnetze in manchen deutschen Städten geben soll, wo im Falle eines solchen Anschlages durch durchgängig redundante Auslegung deutlich kürzere Blackout Zeiten möglich sein sollen. Auch die Unternehmen und Unternehmenverbände erwarten das in ihren Stellungsnahmen zum Ausfall, d.h. das darf dann doch auch der gemeine Bürger fordern. Und für die vulnerablen Stellen hilft heute die Videotechnik mit KI Unterstützung (es braucht keine menschlichen Augen mehr, welche ständig auf das Videobild schauen.).
Aber ich sehe, das gehört offenbar nicht mehr zu einem Konsens, einige finden sich mit dem neoliberalen Staatsmodell immer mehr ab.
Nee, ich bewerte lediglich, was ich für realistisch machbar halte. Bei den meisten scharfen Kritikern vermute ich, dass sie selbst dann gemeckert hätten, wenn der Stromausfall nur eine halbe Stunde lang gewesen wäre. Dann wäre schlimm, dass das überhaupt passieren konnte. Und wenn der Anschlag nicht funktioniert hätte, hätte man sich halt darüber ausgelassen, dass es überhaupt eine so exponierte Stelle gibt. Hauptsache man kann sich empören. Das sind meist auch Menschen, die beruflich nix groß verantworten und keine komplizierten Probleme lösen müssen.
Zur Wegner: Natürlich hat sein Tennismatch überhaupt keine praktische Auswirkung auf die Lösung des Problems gehabt. Aber politisch war das ziemlich instinktlos. Führung und vor allem Politik hängt halt viel an Symbolik. Wenn ich als Chef große Reden schwinge, dass wir ranklotzen müssen und dann als erster nach Hause gehe, ist das suboptimal.
Wenn ich einmal in Eile mein Geschirr vergesse wegzustellen, hängt mir das noch Monate nach. Also klappere ich sicherheitshalber besonders laut, wenn ich den Geschürspüler mal ausräume, damit es bloß auch jeder mitbekommt. So funktioniert Politik. Mehrere Wahlen wurden in Gummistiefeln auf dem Deich gewonnen und Giffey punktet im demonstrativ dicken Mantel. Das kann man mögen oder den Sport wechseln.
Zudem hat er dann mit seiner Aussage, er hätte sich in seinem Büro eingeschlossen, zumindest sehr unglücklich kommuniziert. Die Presse nennt das halt jetzt lügen. Fahrlässig.