Wer mal sehen will, wie eine Dame 100 m Kraul-Beine schwimmt, in einer Zeit, welche die allermeisten von uns nie in der ganzen Lage erreichen werden, sollte sich das folgende Video anschauen.
Vielleicht findet es ja ein im Suchen Geübter....vor rund 10 Jahren hat die Gewinnerin der Asienspiele auf der 800m Freistilstrecke 750m lang hinten lockere Delphinkicks gemacht und erst auf den letzten 50 Kraulbeine.
Als Schwimm-Späteinsteiger (erster Kurs mit 47 Jahren) kann ich den Frust von svmechow gut verstehen. Umso mehr, wenn du beim Biken und Rennen eine solche Granate wie sie bist. Der Ziel, in den drei Triathlon Disziplinen einigermaßen ausgeglichen zu sein, kann bei der Umsetzung durchaus Spaß machen (bei mir hat das 3 Jahre gedauert).
In meinen Bemühungen besser zu schwimmen (nicht allein schneller) fand und finde ich SwimSmooth sehr hilfreich. Die haben mittlerweile eine App für die Apple Watch, die deinen Schwimmstil und die Hauptfehler aufzeigt. Funktioniert bei mir 1a (linker Arm zu weit außen beim Atmen, die Beine versuchen auszugleichen und das ganze Männchen schlingert).
Folgendes Video von Shelly Taylor-Smith finde ich inspirierend. 2er-Beinschlag (rechte Hand geht nach hinten - rechter Fuß geht runter; habe ich am Anfang genau falsch rum gemacht). 3er-Atmung. Wahnsinns Rhythmus. Minuten 3 bis 4 zeigen es am besten.
Vielleicht findet es ja ein im Suchen Geübter....vor rund 10 Jahren hat die Gewinnerin der Asienspiele auf der 800m Freistilstrecke 750m lang hinten lockere Delphinkicks gemacht und erst auf den letzten 50 Kraulbeine.
Sie liegt halt auch top im Wasser. Klar, dann schwimmt man aus den Armen und macht im Endspurt oder an den Wenden Beine oder Kicks. Diese Erkenntnis ist nicht neu.
Späteinsteiger liegen eben meist nicht top im Wasser und eine Grund dafür können die Beine sein, die irgendwas horizonzal oder vertikal machen, zu viel Luft saugen oder was auch immer.
Sie liegt halt auch top im Wasser. Klar, dann schwimmt man aus den Armen und macht im Endspurt oder an den Wenden Beine oder Kicks. Diese Erkenntnis ist nicht neu.
Späteinsteiger liegen eben meist nicht top im Wasser und eine Grund dafür können die Beine sein, die irgendwas horizonzal oder vertikal machen, zu viel Luft saugen oder was auch immer.
Ich wollte damit auch nur sagen, dass es auch bei den Profis auf den längeren Schwimmstrecken mit der Beinarbeit eher um die Wasserlage, weniger um den Vortrieb geht.
Die Moral von der Geschichte für uns Triathleten sollte sein einen lockeren aber stetigen Beinrhythmus draufzuhaben (zumal im WK dann ja sehr oft auch noch der Neo die Wasserlage stützt), als Beinorgien im Training abzufeiern.
Für Nachwuchs- und Eliteathleten sind Beine natürlich elementar, da zb auf Sprintstrecken die ersten 50m, das Anschwimmen, sehr wichtig sind für die Positionierung im Feld.
Ich wollte damit auch nur sagen, dass es auch bei den Profis auf den längeren Schwimmstrecken mit der Beinarbeit eher um die Wasserlage, weniger um den Vortrieb geht.
Die Moral von der Geschichte für uns Triathleten sollte sein einen lockeren aber stetigen Beinrhythmus draufzuhaben (zumal im WK dann ja sehr oft auch noch der Neo die Wasserlage stützt), als Beinorgien im Training abzufeiern.
Für Nachwuchs- und Eliteathleten sind Beine natürlich elementar, da zb auf Sprintstrecken die ersten 50m, das Anschwimmen, sehr wichtig sind für die Positionierung im Feld.
Ja, so ist das
Schon 1000x habe ich von weniger gut schwimmenden Triahtleten gehört, dass der [Olympiasieger/Weltmeister] über 1500m ja gar keine Beine nutzt und man sich das sparen kann. Was auch stimmt. Nur ist meist das Problem, dass der nicht so gut schwimmende Triathlet Beine schwimmt und zwar in einer nicht vorteilhaften Art. Hilfreich wäre es meist schon, würde er tatsächlich erst mal so schwimmen wie sein Vorbild (nämlich ohne Beine)
Ich wollte damit auch nur sagen, dass es auch bei den Profis auf den längeren Schwimmstrecken mit der Beinarbeit eher um die Wasserlage, weniger um den Vortrieb geht.
Die Moral von der Geschichte für uns Triathleten sollte sein einen lockeren aber stetigen Beinrhythmus draufzuhaben (zumal im WK dann ja sehr oft auch noch der Neo die Wasserlage stützt), als Beinorgien im Training abzufeiern.
Für Nachwuchs- und Eliteathleten sind Beine natürlich elementar, da zb auf Sprintstrecken die ersten 50m, das Anschwimmen, sehr wichtig sind für die Positionierung im Feld.
Wenn sich das Feld sortiert hat, gebe ich dir recht. Aber selbst bei einer LD kommst du als Profi meiner bescheidenen Meinung nach nicht d'rum herum, dass (ggf. je nach Rennen und taktischer Ausgangslage/Planung) - sagen wir min. 200-400m - extrem hart angeschwommen wird. Da wird m.E. auch signifikant Vortrieb aus den Beinen geholt.
M.E. ist bei manchen AK Athleten ein großes Problem die Mobilität in der Hüfte/verkürzte Hüftbeugemuskulatur. Alleine dadurch "hängen" die Beine im Wasser und es wird schwer ... da mag es besser sein nicht zu kicken. Wenn man sich auf das Strecken der Hüfte konzentriert oder vor'm Springen ins Wasser mal etwas die Hüftbeuger mobilisiert, merkt man ggf. nen Unterschied. Ganz deutlich wird das m.E. beim Delphinbeinschlag. Wenn der nicht aus der Hüfte kommen kann, wegen fehlender Mobilität, wird's ganz schwer.
Wenn die Hüfte mal etwas "gymnastiziert" ist durch n paar Bahnen KrB, dann sieht meist hinterher die gL gleich ganz anders aus. So zumindest meine Erfahrung.