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[quote=Klugschnacker;1660666]
In welcher Situation man sich als Soldat befindet, eine Axt in der Hand wie in der Steinzeit, wenn der Angreifer in (üblicherweise) dreifacher zahlenmäßiger Überlegenheit die Schützengräben stürmt, mag man sich kaum vorstellen.
Erstmal in einer guten er ist gedeckt und wenn er flankierend eingesetzt wird (was immer die erste Wahl ist) sehr spät sichtbar und bekämpfbar. Wenn die Planung gut war ist der Feind dort wo ihn der Verteidiger haben will, in der Killingzone.
Ja das stimmt, ein Spaten ist im Grabenkampf neber der Handgranate und das Sturmgewehr oder der Pistole das Mittel der Wahl. Der Spaten kann richtig schwer verletzten entweder als Hieb- oder als Stichwaffe eingesetzt. Es gibt auch noch Armeen die dann auch Bajonette verwenden am Sturmgewehr, die UK z.B.. (fix bajonetts ist das Kommando).
Die 3 fache Überlegenheit hilft dem Angreifer nichts IM Graben, weil der nur schulterbreit gebaut wird, nicht breiter wegen der Artillerie und nicht schmäler damit man Verwundete im Graben in einen Unternstand schleifen kann.
Dh es ergibt sich eine Duellsituation. Die Gräben sind auch alle 5-10 m abgewinkelt um die Wirkung von Handgranatensplittern zu minimieren. Der Verteidiger muss dann vom Angreifer von Grabenknie zu Grabenknie bekämpft werden, das dauert und er kann dabei nicht unterstützt werden.
Geändert von Koschier_Marco (15.05.2022 um 11:18 Uhr).
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