Zitat:
Zitat von Arrakis
Stimme ich dir voll und ganz zu, ich bin ja auch kein Profi.
Aber ich brauche keine Jugendlichen fördern (was ja immer gefordert wird) wenn ich sie dann mit 23 (um bei Captain Hooks Bsp zu bleiben) im Regen stehen lasse. Nicht in Sportarten wo es zwangsläufig darauf hinaus läuft, weil selbst die Weltspitze nicht davon leben kann. Würde zu einer sehr langweiligen Sportlandschaft bei uns führen und das fände ich schade.
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Wie wär's denn mit dem Ansatz, dass der Staat die Infrastruktur schafft und instant hält und es so erstmal grundsätzlich ermöglicht, dass möglichst viele Menschen ein möglichst breites Spektrum an Sportarten ausüben können. Und den Rest besorgen die einzelnen Sportarten mit ihren Verbänden selbst.
Wenn eine Sportart dann droht in Vergessenheit zu geraten, dann müssen sich die Verbandsoberen halt was überlegen, wie sie wieder Interesse erzeugen können, z.B. Wettkampfmodus ändern oder Wettkämpfe an außergewöhnlichen Orten. Die ein oder andere Leichtathletikdisziplin macht es vor, Stabhochsprung zum Beispiel. Oder man findet sich halt mit der gesunkenen Popularität des Sportes ab. Großfeldhandball war auch mal ne tolle Sache.
Zusätzlich könnte es von staatlicher Seite ja ein Programm geben, dass es leichter macht, neben dem Beruf einen Sport zu betreiben. Komischerweise wird es nämlich immer andersherum gesehen, neben dem Sport den Beruf. Dabei wird der Sport maximal ein Drittel des Lebens ausfüllen können, wenn nicht sogar weniger. Und mit dem zweiten Drittel schafft man es dann kaum noch, die Versorgung für das letzte Drittel aufzubauen.