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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Ursachen für tödliche Badeunfälle? Wie vermeiden?
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Alt 05.08.2013, 13:21   #114
Matthias75
Szenekenner
 
Benutzerbild von Matthias75
 
Registriert seit: 12.12.2010
Ort: Hofheim a.T.
Beiträge: 5.318
Zitat:
Zitat von Cruiser Beitrag anzeigen
Different day selbe Tragödie.

...

Ich verstehe das nicht. Ein DLRG Sprecher sagte etwas von "unerfahrenem Schwimmer" und "Risiken beim Freiwassrerschwimmen".

Ich kann das als Begründung nicht nachvollziehen.

Die Pontons sind nicht weit weg, die DLRG passt gut auf und trotzdem ertrinkt da ein 23 jähriger sang- und klanglos...

Das ist nun der zweite Fall innerhalb einiger Wochen.

Jemand eine Idee der Erklärung?

Ohne Kenntniss der Person und der Gegebenheiten wird eine Erklärung schwer. Mal ein Versuch:

Der große Schwimmponton liegt laut googlemaps ca. 80-100m vom Ufer entfernt - wenn man direkte Linie zum Strand schwimmt. Für geübte Schwimmer kein Problem, wenn man aber hier schon liest, das Triathlon-Anfänger Mühe haben, 100m am Stück zu schwimmen, kann man sich vorstellen, wie weit das für jemand untrainiertes ist. Wenn er nicht direkt zum Strand geschwommen ist, sonder diagonal zu seinem Liegeplatz, kann die Strecke auch schonmal doppeltso lang werden. Hin- und zurück sind's dann schon 400m.

Auch wenn uns 400m als Kurzstrecke vorkommen, es gibt genug Nichtschwimmer oder sehr schlechte Schwimmer, für die eine solche Strecke nicht machbar ist. Überleg mal, wie lange schlechte Schwimmer bei euch im Bad für 400m brauchen. Und die können nach 25m/50m jeweils Pause machen. Viele sind sich dessen aber nicht bewusst. Wenn er mit 'ner Gruppe unterwegs war, kommt vielleicht noch ein gewisser Gruppenzwang dazu. Da wird keiner mit Anfang 20 sagen: Ne, lass mal, ich bleib hier im Flachen, wo ich noch stehen kann.

Ich hatte auch schon erwähnt, dass viele Entfernungen in Freigewässer unterschätzen. Vielleicht hat ihn die vemeintlich kurze Distanz dazu verleitet, rauszuschwimmen. Eventuell war der Hinweg für ihn eigentlich schon zu weit und er war schon müde, hat sich erstmal ausgeruht, schön in der Sonne gebrutzelt und wollte dann zurückschwimmen, hatte aber nicht mehr genug Kraft.

Problem für die Rettungskräfte/Aufsichten: Ein Ertrinken passiert häufig nicht so, wie in "Baywatch" mit minutenlangem Gezappel bis der Retter da ist. Wenn die Kraft ausgeht, hat er auch keine Kraft mehr zum Zappeln. Er geht also, wie Duafüxin schon schrieb sehr schnell unter. Für die Aufsichten bei sehr belebten Stränden ist es da fast unmöglich den Überblick zu behalten und festzustellen, das einer fehlt und nicht gerade an Land oder kurz untergetaucht ist.

Wie geschrieben aber nur ein Versuch einer Erklärung.

Zitat:
Zitat von Cruiser Beitrag anzeigen
Pfffffffffffffff.

Ich finde das schon speziell.
Ich meine, das ist eine größere Badewanne.
Keine Strömung, kein weites Rausschwimmen, viele Menschen an dieser Stelle.

Die ersten 106 Posts geben keine Antwort, sonst hätte ich nicht gefragt...
Ich würde kein Freigewässer als gefahrlos ansehen. Soweit ich das sehe, ist das ein See, in dem noch aktiv Kies abgebaut wird. Diese Seen sind sehr tief und es kann durch den Abbaubetrieb auch zu Strömungen kommen, z.B. kalte Strömungen durch die Wasserumwälzung oder durch Hangrutsche unter Wasser.

Matthias
Matthias75 ist offline   Mit Zitat antworten