Zitat:
Zitat von Matthias75
Freistil wird übrigens an anderer Stelle, im Regelwerk für Wettkämpfe der DLRG, als "Beliebige Fortbewegung an und unter der Wasseroberfläche" definiert. Und jetzt?
...
Ich kann die Beweggründe teilweise verstehen, aber ein Kind wegen 'ner lächerlichen Seepferdchenprüfung derart zu behandeln, dafür hab' ich kein Verständnis. Wenn durchfallen lassen, muss das auch durch die entsprechenden POs gedeckt sein und das ist hier definitiv nicht der Fall.
Matthias
|
Ich habe gewusst, dass das Argument kommt.
Aber ich fang mal mit Punkt 2 an: Imho hat hier
der Vater versagt. Alle, aber auch wirklich alle Berechtigten, die ich kenne, lassen keinen einfach so durchfallen.
Es ist ein Unterschied, ob ein Kind
sicher und ohne vollständige körperliche Erschöpfung die andere Seite erreicht (egal wie) oder mit letzter Kraft das rettende Ufer erreicht.
Wenn ich mein Kind bis an die Grenze seiner Möglichkeiten belaste, muss ich mit der Möglichkeit rechnen, dass es scheitert. Das kann ich dann aber nicht dem Prüfer anlasten, der mit seiner Unterschrift und em Stempel seiner Organisation dafür geradesteht, dass das Kind
sicher25m bewältigen kann.
----
Wie weiter oben ja schon kurz angemerkt, halte ich die traditionellen Schwimmabzeichen für bestenfalls erneuerungsbedürftig.
Wir führen jede Woche wieder die Diskussion mit scheingeilen Eltern, denen wir er vermitteln müssen, dass (zumindset in unserem Verein) Scheine nur ein Nebenprodukt sind auf dem Weg zum sicheren Umgang mit dem Element Wasser.
Die Umstellung auf kleingliederige Erfolgserlebnisse ist lustigerweise von den meisten Eltern so erstmal nicht gewünscht. Da sollen ratzfatz die Scheine abgearbeitet werden und dann geht's weiter zum nächsten Sport. Bachelor-Studium lässt grüßen...