erste Woche ohne Auto geschafft
Die erste Woche ohne Auto ist Geschichte. Ich hatte fast alles an Wetter, was man sich um diese Jahreszeit so vorstellen kann: Sonne, Regen, Schnee, eiskalter Gegenwind (komischer Weise am selben Tag auf Hin- und Rückweg). 111km sind es in dieser Woche geworden - für viele eine lockere Trainingseinheit, aber ich hab das gegen Ende der Woche schon deutlich in Beinen und Armen gemerkt. Bis jetzt bin ich ja eher Gelegeneheitsradlerin.
Vom Gefühl her ging es jeden Tag leichter, besonders der letzte Hügel vor der Haustür ist gar nicht mehr so wild, wenn man ihn 2x am Tag rauf fährt.
Ich bin echt genervt von den Radwegen. An "Mülltagen" stapeln sich wahlweise gelbe Säcke oder Mülltonnen auf der Buckelpiste, lustig ist auch, dass es bei fast jeder Einmündung zwar abgesenkte, aber keine flachen Bordsteine gibt. An einer Kreuzung ist neulich alles frisch und neu gemacht worden. Aber fragt mich nicht, was die Planer da für Zeug geraucht haben... Da soll ich als links abbiegender Radfahrer quer zum Autoverkehr auf der Straße auf meine grüne Ampel warten.

Das ist so abgefahren, dass muss man gesehen haben, erklären kann ich das gar nicht.
Von den Autofahrern bin ich bis auf wenige Ausnahmen postiv überrascht. Die meisten lassen zumindest genug Platz beim überholen, sodass ich mich nicht abgedrängt fühle. Die erste Woche hätte schlimmer sein können.
Nur zum Schwimmtraining habe ich es gestern nicht mehr geschafft...