Zitat:
Zitat von Raimund
warum hat man damals die sache (den namen!) nicht publik machen wollen?
wenn da rechtlich bedenken existieren, wäre meiner meinung nach ein dopingtest der ak-athleten auch nur halb soviel wert... 
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Der Name sollte nicht aus rechtlichen Bedenken vertuscht werden. Es ging allein um menschliche Rücksichtnahme, damit sich für den Betroffenen keine sozialen oder beruflichen Nachteile ergeben, die in ihrer Summe das vernünftige Strafmaß übersteigen. Dies teilte mir auf Anfrage Reinhard Wilke mit, der damals bei der DTU dafür zuständig war (aus dem Gedächtnis zitiert).
Der Name des wegen Dopings gesperrten Athleten wurde deshalb mit Ausnahme dieses Portals nirgendwo veröffentlicht. Zwar teilte ich die Bedenken nach der Verhältnismäßigkeit, war allerdings der Meinung, dass wir diese gesamtgesellschaftlichen Fragen wie die Rehabilitierung in der Gesellschaft oder der Benachteiligungen durch Arbeitgeber nicht hier im Triathlon lösen können. Unsere Aufgabe ist es, die Regeln der Fairness in unserem Sport umzusetzen. Ohne sozialen Druck, also nur durch eine nirgends veröffentlichte Wettkampfsperre für ein oder zwei Jahre, ist das nicht zu schaffen.
Grüße,
Arne