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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Amateur MBTler tot nach EPO-Doping
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Alt 20.12.2012, 17:16   #285
dude
Bunte-Tussi des Triathlon
 
Benutzerbild von dude
 
Registriert seit: 07.03.2007
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Beiträge: 19.259
Zitat:
Zitat von Kurt D. Beitrag anzeigen
2.) Dazu muss man aber nicht China erwähnen, Nachmittags in Rom herrscht stets Anarchie auf den Straßen, trotz Kontrollen...
Ich war innert sechs Wochen in Rom und China mit dem Auto unterwegs. Da liegen Welten dazwischen. In Rom werden Ampeln und Fahrtrichtungen groesstenteils eigenhalten, in China werden beide groesstenteils ignoriert!

ON TOPIC:

Zitat:
a) Es ist einfach nicht zielführend wenn man glaubt, dass irgendein Amateursportler abends um 21 Uhr sich genötigt sehen sollte seine Haustüre einem fremden Mann zu öffnen um diesem seinen Urin abzugeben. Das muss er schlicht und ergreifend auch nicht tun, denn er gehört (als Amateur Fuzzi) nicht dem Adams System an. Es gibt also keinerlei Rechtsgrundlage hierbei.
Genau hier zeigt sich wieder, dass Du Dir bezueglich Amateurtestes noch nicht genug Gedanken gemacht hast. Natuerlich gehoert er nicht dem Adamssystem an. Deshalb gibt es auch kein "missed test". Die Realitaet (Erfahrung!) ist aber eine andere: wer zu Hause ist, macht in der Regel die Tuer auf. Dann haben wir einen Tester und eine Testperson. Lehnt die Testperson den Test ab, dann kann man sie nach den jetzigen Dopingregeln nicht sperren, aber man kann sie als Privatveranstalter vom Wettkampf ausschliessen. Dem Sportler bleibt sich einzuklagen, aber dann droht man schlicht die Story zu publizieren.

Wir hatten eine Testperson, die bei zwei Anlaeufen nicht zu Hause war. Selbst da gab mir die Kontrollperson detailliert Auskunft. Waere die PErson zu Hause gewesen und haette schlicht die Tuere nicht aufgemacht, haette ich ihn ausgeschlossen. Startgeld zurueck, fertig.

In dem Fall war er aber echt nicht da. Das ist die Ausnahme und muss als solche abgehakt werden. Es geht ja, nochmals, nicht darum die Doper zu erwischen. Es geht in erster Linie darum es ihnen unangenehm zu machen.

Zitat:
Man will/wollte nicht! Da kannst du noch so viel Knete als Veranstalter in eine Dopingbekämpfung stecken, wenn Verband, Funktionäre nicht mitziehen - dann kannste das Geld besser verbrennen, da wird dir wenigstens warm.
Die Erfahrung zeigt, dass das nicht stimmt, besonders wenn mehr als nur eine handvoll Wettkaempfe testen.

EVERY LITTLE HELPS.

Denn ansonsten gilt nur der Umkehrschluss, dass man sich sofort als Veranstalter und Sportler aus jedweden aktiven und passivem Leistungssport zurueckziehen MUSS.

Will man das nicht, sollte man tun was man kann. Das kann eine email an Challenge Roth sein, in der man fragt, ob denn getestet wird. Falls nein, wegbleiben und sagen. Auf Facebook den Freunden verkuenden. Heute hat jeder Depp die Moeglichkeit seine unmassgebliche Meinung oeffentlich zu verbreiten. Nutzt dieselbe Moeglichkeit fuer sinnvolle Aktivitaeten.
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@ulif | GFNY
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