gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
Trainingslager Südbaden
Triathlon Trainingslager Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
04.-07.06.2026
EUR 299,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Das Leben der Anderen
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 12.01.2012, 14:46   #12256
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 25.153
Zitat:
Zitat von FuXX Beitrag anzeigen
Aber meinst du nicht, dass die Spitzensportler auch ne riesige Menge intrinsische Motivation mitbringen? Sonst waeren die IMHO gar nicht so weit gekommen. Extrinsische Motivation in Form von Praemien etc. dient IMHO eher dazu die intrinsische Motivation zu buendeln auf das eine Event.

Ich hab dazu aber keine wissenschaftliche Studie gemacht und auch nicht gelesen - das ist nur meiner Froschperspektive entsprungen.
Nein, mein Lieber, Du verwechselt den Begriff "intrinsisch" mit "von innen kommend", vom Herzen her motiviert sein. Dementsprechend verwechselst Du den Begriff "extrinsisch" mit Pflichterfüllung, fremdgesteuert sein, kopfgesteuert sein und so weiter.

Ein Spitzensportler oder jemand, der es werden will, muss den Erfolg wollen – unbedingt, um jeden Preis, aus tiefster Seele. Er muss gewinnen und siegen wollen. Dieses Feuer muss er tief in sich spüren, sonst wird es schwer. Das sind aber allesamt extrinsische Motivationen, obwohl diese Gefühle echt sind und von Herzen kommen. Denn das Ziel ist der Erfolg und die gewählte Sportart nur Mittel zum Zweck.

Wollte Tony Rominger radfahren oder den Erfolg? Natürlich letzteres, denn nach seiner Profikarriere ist er kaum noch auf dem Rad gesessen. Für Spitzensportler ist das typisch. Bei den Amateuren sind beide Motivationstypen vorhanden, unter Wettkämpfern überwiegen die extrinsischen.

Warum ist das interessant? Weil Motivation eine Eigenleistung ist. Man muss sie aus sich selbst heraus erzeugen. Das geht leichter, wenn man weiß, welcher Motivationstyp man selbst ist.

Grüße!
Arne
Klugschnacker ist offline   Mit Zitat antworten