Danke für die wohlmeinenden Ratschläge. Meine ich ernst.
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Zitat von mauna_kea
WARUM TUST DU DIR DAS AN ?
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Also zunächst ist das ein Selbstversuch, denn nur Versuch macht kluch: Nachdem ich jahrelang mit freudbetonten Plänen operiert habe, wollte ich einfach mal was anderes ausprobieren. Und ich dokumentiere das hier einfach mal für alle, denen es ähnlich geht.
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dieses programm ist nichts für euch
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Also, Karin läuft die lockeren Sachen mit, die schnellen mach ich allein. Das Programm ist also nur für mich.
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seit einigen wochen bewegst du dich schon an der unteren grenze der vorgaben , krankheiten, unlust sind dein ständiger begleiter
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An der unteren Grenze ist immer noch innerhalb des Toleranzbandes. Und die Bronchitis habe ich mir eingefangen. Meine Schwiegermutter (wohnt im Haus) macht keinen Greifplan (also nicht platt) und hat die auch. Allerdings muß ich sehr auf meine Knochen aufpassen. Da bin ich sicher gefährdet.
Ich bin der Meinung, dass ein ambitionierter Trainingsplan nicht unbedingt auf Spaß ausgelegt sein sollte und einen auch körperlich an die Grenzen führen muss. Dabei ist natürlich ein läuferisches Umfeld motivierender, als als Einzelkämpfer seine Runden zu drehen und die mentale Kraft nur aus sich selbst zu ziehen, zumal wir ja momentan Winter haben und das nicht unbedingt für Freude am Training sorgt.
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dieser plan kann bei leuten funktionieren, die jahrelang viel gelaufen sind und zeiten stehen haben die deutlich schneller sind als ne 41 auf 10.
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Wie schnell sollte man denn sein, um den Greif-Plan in Angriff nehmen zu dürfen? Greif selbst schreibt, dass 4-Stunden-Läufer sicher nicht die Zielpersonen sein werden. Bei einer geplanten und halbwegs realitischen Zeit von 3:15 bin ich aber dann doch etwas schneller. Darf ich dann?
Im übrigen laufe ich auch schon jahrelang und bin irgendwo jenseits der 25 Marathonläufe/Ultramarthonläufe (allerdings fast alle spaßbetont - will jemand den Bericht zum Medoc-Marathon lesen?)
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den spaß an diesem schönen sport völlig verlieren würdest, denn das wird wohl jetzt passieren, nachdem du die ziellinie überschritten hast
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Wie kannst Du Dir da so sicher sein? Es gab im meinem Leben bisher wenige Konstanten. Eine dieser ist der Hang zu Ausdauersport und entsprechenden Herausforderungen. Das hat mit bisher extrem viel gegeben, auch wenn ich nicht der schnellste bin. Das fängt über die vielen Bekannten an, die man im Laufe eines Wettkampfjahres sieht, geht über das Engagement für meinen Schwimmverein sowie im Thüringer Schwimmverband und endet bei Jungfraumarathon, Inferno und Gigathlon 2006.
Enjoy your limits!
Im übrigen werde ich die nächsten 4 Wochen wiklich noch mal in mich gehen und sehr auf meinen Körper hören, was Umfang und Intensität betrifft. Ich halte auch wenig davon, gegen Mauern zu rennen.
So, muß jetzt was schaffen!
Lieber Gruß vom Jimmi