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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - "Kraftausdauertraining" in Frage gestellt
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Alt 01.04.2010, 18:30   #28
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 25.129
Zitat:
Zitat von dude Beitrag anzeigen
Ich kenn' mich mit Deinen Phasen nicht aus, aber das ist eine recht pauschale Aussage. Ich glaube aber zu wissen, was Du meinst. Leider wissen wir nicht 100%ig, was eigentlich spezifisch ist und was nicht (ist zB fuer einen Zeitfahrer nur noch Training in Wettkampfintensitaet spezifisch?).
"Spezifisch" bedeutet hier "wettkampfähnlich". Für einen Zeitfahrer, der im Wettkampf auf flacher Strecke bei Puls 180 eine Stunde lang große Gänge treten soll, wäre ein Training auf flacher Strecke im großen Gang bei Puls 180 "spezifisch". Praktiziert würde das in Intervallen mit zunehmender Intervalldauer und abnehmender Pausenlänge.

Solche spezifischen (wettkampfsimulierenden) Trainingseinheiten werden aus dem unspezifischen Training heraus immer stärker in das Training eingebunden, je näher der Wettkampf rückt.

Unspezifische Einheiten wären (mit zunehmender Spezifität, am Beispiel des Zeitfahrers):

- Krafttraining an Geräten
- Crossläufe, Skilanglauf
- MTB- und Crossbike
- GA-Training auf dem Rennrad
- HIIT
- Intensives Intervalltraining
- K1, 2, 3
- Extensives Intervalltraining
- Aufbauwettkämpfe im Zeitfahren

Das Grundlagentraining hat zu einem großen Teil die Aufgabe, in der wettkampfnahen Zeit möglichst viel spezifisches Training zu ermöglichen. Es kann aber keine Rede davon sein, in der wettkampfnahen Zeit "nur noch" in Wettkampfintensität unterwegs zu sein.

Selbstverständlich handelt es sich beim oben gesagten um ein Gerüst. Es werden heute Verfeinerungen daran praktiziert, z.B. intramuskuläres Koordinationstraining, also Krafttraining mit höchsten Lasten, in der wettkampfnahen Zeit.

Grüße,
Arne
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