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Nabend,
imho macht man sichs schon ein bisschen einfach, wenn man das ganze nur auf ein schlichtes Kaloriendefizit reduziert, erst recht, wenn man daran interessiert ist, dass der Gewichtsverlust tatsächlich aus Fett besteht (und das sollte man unbedingt sein). Hier muss man sich das Thema Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel schon ein wenig genauer ansehen, und ruckizucki sind wir wieder beim Thema Prinzhausen, LoGI, Insulin, Mauna_Keas Leistungsdiät-Artikel, Fit mit Fett etc. pp.
Ich bin mittlerweile ziemlich überzeugt, dass die meisten Menschen, die erfolglos versuchen abzunehmen, nicht in erster Linie auf die Kalorien gucken sollten, sondern erstmal versuchen müssten ihren Fettstoffwechsel in Gang zu bringen, also Kohlenhydrate runter (besonders hochglykämische), denn Insulin stoppt die Fettverbrennung, Fettanteil der Nahrung rauf, Eiweiß sowieso als Sportler viel. Schon gut möglich, dass man schon allein wegen der geringeren Insulinausschüttung und des höheren Fettanteils der Nahrung dann weniger Hunger hat und somit auch ein Kaloriendefizit schafft. Klar ist aber, dass es funktioniert, auch langfristig. Ich selber ernähre mich seit ca 3 Jahren so und bin in der Zeit deutlich leichter geworden (obwohl das gar nicht mal das Ziel war), habe keine Probleme mehr mit Winterspeck, Heißhunger oder dem "Tief" am Nachmittag. Außerdem habe ich mich in dieser Zeit besonders auf den langen Strecken nochmals deutlich steigern können, was ich zu einem großen Teil auf den hohen Fettanteil der Nahrung zurückführe (vorsichtig geschätzte 50%). Kalorien habe ich nie gezählt.
rieslingfrau, vielleicht ist der Ansatz doch ne Überlegung wert? Bei Interesse gern PN
Gruß jürsche
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