Zitat:
Zitat von Nopogobiker
Nun, aber nur weil man nicht alles nachweisen kann, bedeutet das doch nicht, dass man auf die Tests komplett verzichten sollte. Diese Einstellung hat in etwa den Wert von:
Alle Steuersünder erwischt man eh nicht, also sparen wir uns die Kontrollen.
oder
Alle Kriminellen kann man nicht ermitteln, also brauchen wir keine Polizei.
(ok, etwas überspitzt)
Einen ganzen Haufen der Substanzen kann man nun mal schon im Urin nachweisen, vor allem die Substanzen, die man relativ leicht als AKler bekommen kann.
Nopogobiker
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Deine Frage und den Rückschluß kann ich nun aber nicht mehr nachvollziehen. Wo schreibe ich denn bitte, dass wir auf Urintests verzichten wollen?
Diese Urintests wird es natürlich weiterhin geben, auch bei den AK Athleten. Die Diskussion war letzendlich doch nun darauf fixiert, warum nicht auch bei den AK Athleten zusätzlich auf BLUT getestet wird. Und hierzu habe ich versucht dies zu erklären und dazu zu informieren, warum dies (Bluttest AK) hier nicht machbar ist.
Urintests zeigen max. auf was in den letzten 24-48 Stunden "passiert" ist. Urintests sind die sogenannten direkten Testmethoden. Hierbei (Urinabgabe) kann man A und B Probe machen, weil der Stoff Urin einfach länger haltbar ist als der Stoff Blut.
Bluttests zeigen wesentlich länger zurück in die Vergangenheit, ob und wann und wie etwas manipuliert wurde. Über das sogenannte Screening Verfahren. Mit Blut kann man keine A und spätere B Probe (wie bei Urin) machen, denn Blut verfällt sofort. Im Screening Verahren werden zwei Durchläufe durch die dafür geeichte Zentrifuge gemacht, in einem Arbeitsablauf. Ein Mediziner kann dies noch ausführlicher und Fachmännischer erklären. Ich versuche es hier auf die "einfache" Art zu erläutern.