Zitat:
Zitat von Bleierpel
Ich lese hier bei immer den Gleichen die Wut auf "die da oben / die Regierenden / etc." sehr deutlich heraus.
Geht selber in die 'Politik', macht selber mit, kanalisiert eure Wut mal in pragmatisches Handeln für ALLE. So wird ein Schuh draus. Endlich mal mit dem Mimimi aufhören und selber machen.
(wer schon selber macht, wird hier wohl eher nicht schreiben und sich auch nicht angesprochen fühlen)
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Lieber Bleierpel,
ich bin 78 und sehe es kritisch, wenn Leute in diesem Alter noch politische Ämter bekleiden wie Trump, Biden und andere. Besonders die Senioren haben aber in Berlin unter den ungeräumten Bürgersteigen gelitten und sich manchmal Brüche geholt.
Für meinen Teil habe ich in meinem Leben genug politische Aktivitäten geleistet, angefangen während meiner Studentenzeit als gewählter Personalrat der studentischen MitarbeiterInnen und aktives ÖTV, später Verdi.Mitglied im Beruf, ausserdem sehr initiativ in der Jugendhilfepolitik in Berlin. Wir haben z.B. eine ganze Familienberatungsstelle neu durchgesetzt und aufgebaut, im damalien Berlin-SO36. Heute denke ich, eher viel zu viel politische und gesellschaftliche Arbeit.
Aber genauso hat doch jeder Bürger jedes Recht, die Regierungspoiitik kritisch zu begleiten, weil er nämlich betroffen ist durch Blackout und wochenlange ungeräumte Strassen und den Kürzungen / Streichung in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge.
Lies mal die Stellungnahmen der Gewerkschaften zum öffentlichen Nahverkehr in Berlin, Gesundheitswesen und zum Schneechaos. Ich würde sagen, diese Organisationen leisten einiges Wichtiges im Bereich der Gesellschaft und Politik.
Welche politische Aktivitäten machst Du?