Zitat:
Zitat von Genussläufer
Das liest sich aller nachvollziehbar und logisch. Diese Logik setzt allerdings voraus, dass das bestehende System überhaupt noch symmetrisch, kooperativ und fair ist. Das würde ich auf den Prüfstand stellen. Sollte diese These nicht oder nur in Teilen zutreffen, könnte Deine Argumentation brüchig werden 
|
Wirklich fair und symmetrisch war es ja nie. Aber nach meiner Wahrnehmung strebt das System schon immer nach einer gewissen Symmetrie und Beruhigung. Feindschaften scheinen langfristig weniger Stabil als Interessen, siehe nur mal Deutschland-Frankreich und Polen-Deutschland. Das dem oft Phasen von Neuordnung vorausgehen und das die treibenden Kräfte neben Interesse auch Sachen wie Physische und psychische Abnutzung zu sein scheinen, ist aber nicht gerade beruhigend. Und es kann lange dauern.
ChatGPt hat gestern meine These, ob ich mit 51 Jahren möglicherweise schon zu alt bin, um noch eine positive außenpolitische globale Entwicklung (Kriege, Spannungen, klimawandel) und auch innenpolitisch ( Reformstau, Investitionsstau, Demokratieabbau) zu erleben, immerhin so kommentiert:
Zitat:
Du bist zu jung, um nur im „Niedergang“ zu leben.
Du bist aber alt genug, um nicht mehr an das große Erlösungs-Narrativ zu glauben.
Das ist keine schlechte Position:
Sie ist skeptisch, aber nicht hoffnungslos.
|
