Letztlich geht es ja darum, was wirklich oxidiert werden kann und deshalb die Glykogenspeicher schont. Und da ist halt meines Wissens noch kein Nachweis von mehr als 120g/h erbracht.
Vermutlich wird ja jetzt die Messung der Oxidationsraten die nächste Sau, die durchs Leistungsmessdorf getrieben wird. Vermutlich läuft es dann wie auch bei den bisherigen Leistungsmessungen, wo man erstmal allen Leuten verkauft hat, dass man unbedingt wirklich messen (lassen!

) muss, um dann festzustellen, dass ein wirklich sinnvolles Vorgehen durch Equipment und Messhäufigkeit und dynamische Werte viel zu unrentabel ist, um den Leuten dann wieder Modellierungen zu verkaufen, die man vorher verteufelt hat ( als sie noch kostenfrei waren

).
Ob nun wirklich die vom Hörensagen kolportierten Mengen und das es überhaupt versucht wird, sinnvolle Bezugspunkte sind, muss halt jeder selbst für sich feststellen.
PS: Bei den Rechnungen ( nennen wir sie mal verspielte Schätzungen…) zum KH-Verbrauch sollte man noch berücksichtigen, dass der Körper seine Muskelglykogenspeicher und das Leberglykogen nicht vollständig und schon gar nicht ohne Leistungsverlust leerräumt. Wieviel da zurückgehalten wird, weiss natürlich keiner so genau, aber man liest immer mal wieder um die 100g gesamt.
Insgesamt sind das aber auch eher Schätzungen und Hochrechnungen. Hängt ja sowohl von Muskelmasse als auch vom Bewegungsmuster der Sportart ab, weil mir das Glykogen in einem Muskel, der nicht gebraucht wird, nichts nützt. Inwiefern man das alles vergrössern und trainieren kann, steht auch auf sehr dürftiger Grundlage. Ich hab zumindest sehr wenig substanzielles dafür gefunden,