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Zitat von Voldi
Bei deinem Sohn machst du die Rechnung nach "Nein, ich rechne rein wirtschaftliche Finanzierbarkeit von Humanität nach." nicht auf, oder?
Müsstest du hier nicht konsequenterweise auch fragen: Bringen uns die Behinderten den rein volkswirtschaftlich gesehen überhaupt so viel Geld ein wie sie uns kosten?
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Nein, die Frage ist einfach: da die Ressourcen endlich sind, die man für humanitäre Zwecke ausgeben kann: wie wende ich diese am effektivsten an, und wie priorisiere ich die Anwendungsziele? Eine natürliche Priorisierung ist die der eigenen Staatsbürger, eine andere ist der Ausmaß der Notlage. Effektivität hat damit zu tun, daß man möglichst das Notwendige tut, und die Nutznießer so viel wie möglich selbst übernehmen, damit mehr Geld für andere übrig ist.
Zitat:
Zitat von Voldi
Ich habe selbst einen behinderten Bruder und weiß was da alles schief läuft in Deutschland und welche Unterstützung notwendig wäre. Das bedeutet aber nicht das Flüchtlinge keine Unterstützung benötigen würden oder 'besser' gestellt sind.
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Ich habe nie pauschal gesagt, daß "Flüchtlnge keine Unterstützung benötigen", sondern ich hinterfrage, was verhältnismäßig und langfristig finanzierbar ist. Ich frage mich allerdings, für wie viele Behinderte oder Mittellose Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft der Staat täglich über 7000 € aufwendet. Damit sind nämlich nicht mal die Flüchtlinge in Tegel besser gestellt (gut, außer daß sie nicht mal putzen müssen), sondern der breite Wirtschaftszweig, der sich um dieses Thema etabliert hat, und der an den staatlichen Ausgaben üppig verdient.