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Alt 21.09.2023, 11:05   #312
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 25.252
Zitat:
Zitat von dr_big Beitrag anzeigen
Mit ein paar Tagen Abstand würde mich noch interessieren, wie du und Peter die Epic-Trainingswoche beurteilen würdet. Hat es sich positiv ausgewirkt? Oder hat es durch die erkaufte Müdigkeit eher keinen positiven Effekt gehabt?
Oder anders gefragt, würdet ihr das wieder machen oder schätzt ihr das Risiko sich in den Keller zu trainieren (oder zu verletzen) zu hoch ein?
Sorry für die späte Antwort. Ich bin noch unterwegs und komme nur nach und nach dazu, hier etwas zu schreiben.

Für mich hat sich die Epic Week in Freiburg positiv ausgewirkt. Vor allem das fast tägliche Schwimmen im See hat einen unmittelbaren Effekt auf die Schwimmform. Das habe ich in gleicher Weise auch bei den anderen wahrgenommen. Nach einer Woche ist man auf einem anderen Level.

Viel Rad zu fahren bin ich gewohnt. 3-4x pro Woche ist normal für mich. Insofern stellte die Ausdauerwoche eine Umfangssteigerung für mich dar, die sich allerdings im Rahmen hielt. Wichtig ist für mich, dass ich in einer solchen Woche jeden Tag mit niedriger Intensität fahre und nur an zwei Tagen auf dem TT-Bike etwas Gas gebe. In meiner Trainingsgruppe bin ich wahrscheinlich derjenige mit den meisten ruhigen Kilometern. Ich bin wohl das Gegenteil von einem Drückerschwein und fahre viel im Windschatten anderer Leute.

Laufen weiß ich nicht mehr.

Nach der Ausdauerwoche habe ich eine weitere drangehängt und später noch eine gemacht. Das hat mich dann schon an meine Grenzen gebracht. Meine Trainingsleistungen gingen in den Keller. Ich hatte zwischenzeitlich durchaus die Befürchtung, etwas zu viel des Guten getan zu haben, sodass mir am Ende die Zeit für die Regeneration bis zum Wettkampf ausgeht. Gleichzeitig habe ich in dieser Zeit mit ein wenig Gewalt 3kg abgenommen. Ich kam dann gerade noch rechtzeitig in Form, denn am Wettkampftag hatte ich ganz gute Beine.

Kurz: Eine einzelne Monsterwoche ist – guter Trainingszustand vorausgesetzt – fünf Wochen vor dem Rennen aus meiner Sicht eine gute Sache. Mehrere Monsterwochen sind heikel.
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