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Alt 01.09.2023, 08:39   #43
chris.fall
Keko-Bezwinger
 
Benutzerbild von chris.fall
 
Registriert seit: 11.03.2009
Ort: Browntown
Beiträge: 3.294
Moin,

Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
Die Bildungsanforderungen in der Gesellschaft haben sich z.B. in den letzten 50 Jahren erheblich verändert. Ich habe mal chatgpt nach ein paar Zahlen gefragt:
(...)
herzlichen Dnak für die recherchierten Zahlen!

Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
D.h. die Unterschiede zwischen Gymnasial-Kindern von Biodeutschen und Migrantenabstammung sind auch gar nicht so gross wie das Pamphlet diffamierend behauptet.
Auch das politisch linke Spektrum beklagt immer wieder und lautstark die schlechten Bildungschancen von Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeiterkindern usw.!


Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
Im Jahr 1970 gab es in Deutschland etwa 53,000 Abiturienten. Im Jahr 2020 gab es rund 425,000 Abiturienten.
D.h. die Zahl der Abiturienten hat sich in etwa verachtfacht.

Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
Insgesamt besuchten im Jahr 2019 rund 33,1 Prozent der Kinder, mit zwei Elternteilen Migrationshintergrund, ein Gymnasium. Unter den Mädchen war der Anteil etwas höher, als unter den Jungen. Unter den Kindern, dessen Eltern keinen Migrationshintergrund hatten, lag der Anteil der Gymnasialbesucher bei 44,3 Prozent.
D.h. der Anteil der der Abiturienten liegt Deinen Zahlen nach mittlerweile bei einem sehr guten Drittel jedes Jahrgangs, laut Wikipedia ist es sogar fast die Hälfte.

Die Menschen sind in dieser Zeit wohl nicht explosionsartig klüger geworden. Sondern die Anforderungen wurden gesenkt.

Etwas böse formuliert, kann jeder Trotel mittlerweile Abitur machen und tut es dann auch: Wenn das Abitur seinem Untertitel "Allgemeine Hochschulreife" gerecht werden würde, bräuchte man beispielsweise an den Unis keine Mathe Vorkurse in den MINT-Fächern. Man bräuchte in den beliebten Studienfächern wie Medizin oder Psychologie keine zusätzlichen auf Leistung beruhenden Eignungsprüfengen...

Zitat:
Zitat von qbz Beitrag anzeigen
Vielleicht will die Wirtschaft bzw. der Arbeitsmarkt keine starken weiteren Verbesserungen der Chancengleichheit in der Bildung mehr erreichen(...)
Mein Eindruck ist auch, dass die Wirtschaft mit den Heerscharen junger Menschen, die einen Bachelor in Laberrabarber ("Hä?" "Das ist eine Kombination aus Sozialethik, Wirtschaftspsychologie, Mathematik und Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau!" ;-) haben, nichts anfangen kann, während das Handwerk händeringend Auszubildende sucht.

Wenn die im Studium irgend etwas mit Computern zu tun hatten, werden sie halt Softwareentwickler. Dafür muss man entgegen der landläufigen Vorurteile auch kein Genie sein, und braucht erst recht kein abgeschlossenes Informatik Studium.

Absolventen eines dualen Studiums werden dagegen gerne genommen. Die wissen wenigstens schon, was richtige Arbeit ist und haben nachgewiesenermaßen eine gute Selbstorganision und ein gutes Zeitmanagement. Sehr oft haben die ihre Ausbildung schon in dem Unternehmen gemacht, dass sie dann auch einstellt. Man kennt sich alo schon.


Viele Grüße,

Christian
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Zitat:
Zitat von wieczorek Beitrag anzeigen
(...) Foren lesen macht langsam...

Geändert von chris.fall (01.09.2023 um 09:02 Uhr).
chris.fall ist offline