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Zitat von keko#
Danke für den Link! Sehr interessant. ARTE ist meist sehenswert.
Ein befreundeter Historiker, der sich mit der chinesischen Geschichte befasst, hat mir ähnliches schon erzählt.
Immer wieder interessant Weltgeschichte im Zeitraffer zu sehen.
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Ich fand die Doku interessant, vor allem der 1. Teil, aber teilweise gemischt, weil etwas an der Oberfläche haftend. Mir war z.B. dier 2 Teil und die Gründungsphase der kommunistischen Partei sowie die Zeit von 1949 bis 1966 zu stark fast allein auf Mao konzentriert. Z.B. spielte eine wichtige Rille neben Mao immer
Zhou Enlai, der Anfang des 20. Jahrhunderts sich politisch in Frankreich als junger Werkstudent in Paris der dortigen französischen KP anschloss. Er brachte Marx´s Schriften nach China und in die dortige Partei.
Oder man hätte im 3. Teil anführen können, dass auch Xi Jiping, der heutige Vorsitzende, als Kind und seine Familie ein Opfer der Kulturrevolution geworden war. Wikipedia: "In seiner frühen Kindheit hatte Xi Jinping ein verhältnismäßig privilegiertes Leben als Sohn eines hohen Parteifunktionärs. Dies änderte sich mit der Chinesischen Kulturrevolution in den 1960er-Jahren, in der Mao Zedongs Rote Garden seinen Vater verhafteten, dessen Familie demütigten und die Familienmitglieder bedrohten.[14] Seine Schwester nahm sich deshalb das Leben, während der fünfzehnjährige Jinping in das Dorf Liángjiāhé (梁家河) floh, hier sieben Jahre als Landarbeiter lebte und in einer Höhle wohnte." Und heute Generalsekretär und Landespräsident.
Die Entwicklung an der politischen Spitze in China ist bisher im 20./21. Jahrhundert eine Abfolge von Führungsgenerationen, in der je nach Epoche unterschiedliche Qualifikationen dominieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrungsgenerationen_in_der_Volksrepublik_Chi na