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Zitat von dr_big
was wäre gewesen, wenn du so kurze Radeinheiten einfach gelaufen wärst? Ein paar km weniger Rad dürften kaum ins Gewicht fallen, beim Laufen wärst du evtl. aber besser geworden. Also ganz allgemein: kann es etwas bringen, das Radfahren auf die wichtigen langen Einheiten zu fokussieren und die kurzen lockeren Sachen durch Laufen zu ersetzen? (vorausgesetzt man verkraftet das Orthopädisch, ist ja auch nicht selbstverständlich).
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Zeit ist nicht mein Limiter. Ich habe genug Zeit für beides: Radfahren und Laufen. Ich muss nicht beim Radfahren etwas weglassen, um Zeit für mehr Lauftraining zu haben. Wenn ich also 15 Wochenkilometer beim Laufen draufpacken möchte, finde ich die anderthalb Stunden schon irgendwo.
Ein Limiter ist meine Verletzungsanfälligkeit beim Laufen. Da muss ich wirklich aufpassen.
Zitat:
Zitat von dr_big
Zweitens: du schriebst im Sommer einmal, dass du dieses Jahr relativ langsam gelaufen bist, ich hab ca. 6:00min/km im Gedächtnis. Was wäre gewesen, wenn du durchweg schneller gelaufen wärst?
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Meine erste Priorität liegt auf den Wochenkilometern, die zweite auf der Länge des langen Laufs und die dritte auf dem allgemeinen Lauftempo. Für mich passt das, aber ich sehe auch, dass andere Athleten mehr auf das Tempo achten und ebenfalls gut damit performen.
Beim 6er Schnitt muss man einrechnen, dass ich einige Höhenmeter auf meinen Laufrunden habe. Aber grundsätzlich stimmt es, dass ich relativ viele langsame Laufkilometer abspule, insbesondere bei den langen Läufen. Für meine verletzungsanfälligen Gräten ist das ein Weg, der ganz gut funktioniert. Ich bin ja im September ungefähr die gleiche Marathonzeit gelaufen wie im Jahr 2017. Da habe ich jede Woche den langen Lauf mit einer Pace von 4:50 min/km absolviert und den halblangen auf dem Laufband mit 4:40 min/km.
Aber mal wieder etwas Gas zu geben im Lauftraining wäre schon schön!