Zitat:
Zitat von Helmut S
Meinst diese Röllchen? https://mobile.twitter.com/kristianb...680563200?s=21
Ich halte das für unbedeutend.
Auf der Langdistanz ist die Energieverfügbarkeit, Ermüdungsresistenz und mentale Stärke m.E. dominierend. Auch kann das Laufen auf der Langdistanz nicht mit dem Laufen im Marathon verglichen werden. Es ist um Klassen langsamer und deutlich kraftbetonter, wie z.B. auch Anne Haug im Bestzeit Podcast erläutert.
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Die Bilder sind von 2017.
Anne Haug ist eine der dünnsten Athletinnen, die auf der Langdistanz vorne mitmischen. Und gleichzeitig die wohl beste Läuferin. Warum Du ausgerechnet sie als Argument für einen leicht moppeligen Blummenfelt anführst, verstehe ich nicht.
Falls das Laufen beim Ironman tatsächlich viel kraftbetonter wäre, obwohl es langsamer ist, dann wäre zu erklären, warum Patrick Lange, Craig Alexander, Chrissie Wellington und Anne Haug diese Strecken dominierten und dominieren. Wir müssten die Laufrekorde dann von muskulösen Athleten wie Normann Stadler und Daniela Ryf bekommen.
Das Marathonlaufen beim Ironman ist meiner Meinung nach weniger kraftbetont, als das der Spezialisten. Und zwar genau deshalb, weil es langsamer ist. Dafür ist es ausdauerbetonter, denn das Rennen ist erheblich länger. Die Schrittfrequenz eines schnellen und eines langsameren Läufers ist ja annähernd gleich. Also muss der schnellere Läufer pro Schritt mehr Muskelkraft aufwenden.
In gleicher Weise ist auch das Zeitfahren der Triathleten weniger kraftbetont als das der Spezialisten. Weil es langsamer und länger ist.
Beim Schwimmen ist es dasselbe: Das Schwimmen der Triathleten ist weniger kraftbetont als das der Spezialisten. Weil sie langsamer sind.